Archive for Oktober, 2015

 

Hello Kitty …

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Hallo ich bin’s … die Halloweenkatze: Ich bringe kein Unglück!
Seid nett zu mir, wenn ich Euch an Sylvester wieder besuche,
trage ich Euer Glück ins nächste Jahr! ©scrano 2015
Referenzen: Federn-Effektpinsel:fallnbrushes, kitty:csyyt, candle:darklingstock

Es ist egal, ob die Katze schwarz ist oder weiß, Hauptsache, sie frisst Mäuse.

FJS

Na da hat der ehemalige “Grosse Vorsitzende” aus Bayern ausnahmsweise mal recht. Eine pragmatische Sicht, von einer Jungfrau eben. Wie Kardinal Richelieu, der ein grosser Katzenfan war. Die Vertreter dieses Sonnenzeichens, ob Männlein oder Weiblein, haben häufig ein Herz für Katzen. Ob es an der Nützlichkeit oder an der Reinlichkeit liegt? Oder daran, dass Katzen nicht aufdringlich sind?

 

 

Posted by on Oktober 30th, 2015 Kommentare deaktiviert

Grundgesetz – Auslegware?

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Bald nur noch ein hübsches Denkmal? Grundgesetz am Jakob-Kaiser Haus
Quelle: Michael Rose

Ja – wenn man es mit Füssen treten will, wie es in letzter Zeit von Politikern und gegenwärtig besonders von unserer Bundesmutti getan wird.

Alles nur Auslegung ? Ich denke nicht, dass die Gründer der BRD so ein “Schriftgelehrtentum” im Sinn hatten, als sie unser Grundgesetz geschaffen haben.

Aber vielleicht weiss sie das ja nicht, sie ist ja nicht mit demokratischen Spielregeln aufgewachsen. Ob TTIP, Flüchtlingskrise etc … alle Interessen werden vertreten, nur nicht die der eigenen Bürger. Vielleicht sucht sie ja eine Bevölkerung 2.0 ?

Was unsere Neuankömmlinge vom Grundgesetz halten, darüber darf spekuliert werden.

Sie nützen unsere Auslegware zwar als roten Willkommensteppich – die darin aufgeführten Regeln, die ihren eigenen Auffassungen widersprechen, werden sie vielleicht auch mit Füssen treten. Oder sich darüber hinwegsetzen wie über Grenzen und Rechtsauffassungen der Länder durch die sie einfach hindurchmarschieren.

Vorbilder für so ein Verhalten finden sie ja hier genug.

 

 

 

 

Posted by on Oktober 28th, 2015 Kommentare deaktiviert

From Outer Space: Hilfe, der Grosse Kürbis kommt!

Citrouille Halloween, Jean Pierre Gallot

Citrouille Halloween, Jean Pierre Gallot

Ausgerechnet an Halloween hat der immerhin 400m dicke Asteroid ein Rendevous mit der Erde eingeplant. Zum Vergleich: Der sorgenvoll beäugte Apophis, der im Jahr 2029 vorbeischaut, misst nur etwas mehr als die Häfte dieses Brockens. Noch plumpst er nicht herunter, der Grosse Kürbis …

Interessant wäre es herauszufinden, wo am Tag seiner Passage der Mond steht, da dann die Möglichkeit einer Bahn-Ablenkung besteht. Schliesslich kommt der Asteroid dem lunaren Orbit sehr nahe. Das hätte dann Einfluss auf den Abstand beim nächsten Vorbeiflug. Etwas mulmig kann einem schon werden, wegen der Tatsache, dass das Teil erst am 10. Oktober entdeckt wurde. Überhaupt rücken uns in den letzten zwei Jahrzehnte immer mehr NEOs (near earth objects) auf den Pelz. Vielleicht sendet Mutter Erde ihre letzten Warnsignale aus, bevor sie endgültig die Nase von uns voll hat. Eins steht fest: Der Einsturz eines solchen Boliden führt nicht zum Weltuntergang an sich, das wird immer verwechselt. Er kann die Menschheit auslöschen, die steht aber nicht für den ganzen Planeten. Eine anthropozentrisch arrogante Fehlinterpretation. Dass wir nicht schon längst das Schicksal der Saurier geteilt haben, liegt wohl daran, dass unsere Mutter Gaia in das Hervorbringen einer halbwegs intelligenten Spezies soviel investiert hat. Aber irgendwann wird jedes Krisenprojekt obsoletiert.

  • Also: Happy Halloween und fleissig Armageddon gucken!

Wird zwar nix helfen, wenn’s wirklich kracht, es gibt keine Wunderwaffe gegen derartige kosmische Auffahr-Unfälle, aber unterhaltsam ist der Film ja. Da der “Kürbis” nahe der Mondbahn vorbeifliegt lohnt es  sich vielleicht mein Teleskop rauszuholen, vorausgesetzt, der Himmel ist klar.

Aktualisierung

Schade für uns, gut für Charlie Brown: Der “Grosse Kürbis”  ist  in Europa nicht gut zu beobachten, obwohl seine scheinbare Helligkeit an Halloween am grössten wäre (12 Mag). Allerdings, mit einem kleinen Teleskop, wie oft verkündet wäre da sowieso nix zu sehen. Die beste Zeit ist wohl in der Nacht vom 30.10. von 22:00 – 6:00 Uhr. Da ist er in der Orionregion auffindbar, allerdings ist er ein kleiner Sausewind, daher muss man sich wohl beeilen um ihn zu sehen.

Ephemeriden gibt es hier.

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Posted by on Oktober 23rd, 2015 Kommentare deaktiviert

Movie Nostalgie 1984: Romancing The Stone

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El Coracon

El Coracon, der sagenhafte grüne Diamant in Herzform aus dem gleichnamigen Film:

“Romancing the Stone” oder “Auf der Jagd nach dem Grünen Diamanten“. Eine der witzigsten Abenteuerkomödien im Stile der “screw ball comedies” der 1940iger. Starbesetzt auch in den Nebenrollen, und mit herrlich persiflierender Story. Kann man heute noch sehen, obwohl er nun schon 30 Jahre alt ist.

Wer konnte nicht schallend lachen über “Juan, den Glockenmacher” und sein “Eselchen” inklusive “Polizeisperre”?

Hier noch ein paar nette Details um den Film und seine Macher.

Es gab auch ein Sequel: “Der Juwel vom Nil” um Machtmissbrauch, falsche Religion und echte Weisheit, das im Nahen Osten spielt. Der Bösewicht-Dikator: Ein überdrehter Mix aus Saddam Hussein und allen Militär-Operettenheinis der früheren Bananenrepubliken. Gegen den US-Amerikanischen Strich gebürstet war auch der heimliche Held: Der Juwel vom Nil, ein Sufi-Weiser voller Mutterwitz. Der einzige Unterhaltungs-Film, in dem Sufis vorkommen!

Trailer:

in HD-Qualität auf youtube.

Radix-Horoskope für die beiden Hauptdarsteller Kathleen Turner und Michael Douglas:

 

Kathleen Turner

Kathleen Turner, Quelle Astrodienst, Geburtszeit von Astrotheme
Hyp. ASC Skorpion, wird manchmal auch Fische angegeben.
Skorpion passt aber besser.

Michael Douglas

Michael Douglas, Quelle Astrodienst, Geburtszeit von Astrotheme

 

 

Posted by on Oktober 19th, 2015 Kommentare deaktiviert

Galerie im Oktober: From The Mists

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Lama im Nebel, das ein Taschentuch frisst?
So hat eine Bekannte dieses Bild genannt.
©scrano 2014

Fraktalbilder meiner Galerien, wie alle meine Original-Illustrationen als Poster ab DIN A3 oder gerahmter Kunstdruck erhältlich. Preise Poster ab 9.90€, Kunstdrucke je nach Printmedium und Rahmen auf Anfrage. Poster werden in Papprolle verschickt, Versand 3.90€. Rückgabe der unbeschädigten Ware in Originalverpackung innerhalb von 14 Tagen möglich. Selbstabholung für Kunden im Raum Stuttgart/Esslingen/Göppingen empfohlen.

Posted by on Oktober 18th, 2015 Kommentare deaktiviert

Galerie im Oktober: Sunset Boulevard

Sunset Boulevard ©scrano 2014

Sunset Boulevard ©scrano 2014

Wer kennt nicht Gloria Swanson’s letzten Film mit William Holden ? Regisseur war der unvergessene Billy Wilder, dem es gelang, aus der Geschichte von Co-Abhängigkeit und der Welt hinter Hollywoods Projektion von Glanz und Ruhm eine wahrhafte Meisterleistung aus schwarzer Komödie, bissiger Satire und Drama herauszuholen. Ein Film, der die neptunische und auch plutonische Natur der Traumfabrik bei Los Angeles zum Vorschein bringt.

Ein weiterer Streifen, der die Abgründe der Glamourwelt noch drastischer und weniger humorvoll zeigt ist L.A. Confidential aus dem Jahr 1997, nach einem Roman von James Ellroy. Hier dominiert Pluto über Neptun.

Zum Bild: Ein wenig spiraliges Art Deko, Opal-Glas und Flamigo-Rosa. Die Zwanziger Jahre mit ihren Stummfilmstars und Gangstern, manchmal beides in Personalunion. Sonnenuntergang, Götterdämmerung.

Miami Beach und Hollywood, beides Refugien der damaligen “Reichen und Schönen”, aber auch der Unterwelt. Das nahe Kuba, quasi vor der Haustür, war ebenfalls ein schwimmender Vergnügungspark, mit allem was an Lastern und Zerstreuungen möglich war.  Nach dem 2. Weltkrieg erlebte diese Region noch einmal ein kurzes Revival, ehe die Mischung aus Glanz und Morast  durch Fidel Castros Revolution schliesslich ihr Ende fand. Die morbide Glitzerwelt zog endgültig nach Las Vegas um. Sowohl auf der Karibik-Insel als auch in Florida, wo Al Capone sein Feriendomizil besass, hat sich noch ein wenig morbider Charme aus dieser bewegten Ära erhalten.

Hier findet man noch Häuser und Villen aus den “Goldenen Zwanzigern” in ihren Flamingo- und Eiscreme-Farben. Aus den Fünfzigern, in denen auch “Sunset Boulevard” spielt, wurde so mancher haifischflossenbewehrte Strassenkreuzer herübergerettet. Besonders auf Kuba werden die Ungetüme in Barbie-Pastellfarben oft von ihren Besitzern liebevoll durch mehrere Generationen gepflegt.

 

Posted by on Oktober 17th, 2015 Kommentare deaktiviert

Lizard Love: Fraktales Yin/Yang

Zwei Geckos beim Paarungstanz?©scrano 2015

Zwei Geckos beim Paarungstanz?
Lizard Love ©scrano 2015

Eidechsenwippe? Ein UF 5 Spiralen-Fraktal, dynamisch und  ausgeglichen zugleich, wie ein Yin/Yang Symbol.

Fraktalbilder meiner Galerien, wie alle meine Original-Illustrationen als Poster ab DIN A3 oder gerahmter Kunstdruck erhältlich. Preise Poster ab 9.90€, Kunstdrucke je nach Printmedium und Rahmen auf Anfrage. Poster werden in Papprolle verschickt, Versand 3.90€. Rückgabe der unbeschädigten Ware in Originalverpackung innerhalb von 14 Tagen möglich. Selbstabholung für Kunden im Raum Stuttgart/Esslingen/Göppingen empfohlen.

Posted by on Oktober 13th, 2015 Kommentare deaktiviert

Sonne in der Waage: Make love not war … ?

Sonne in der Waage: Perfektion der ÄsthetikLibra ©scrano 2016, model:ecathe

Sonne in der Waage: Perfektion der Ästhetik
Libra ©scrano 2016, model:ecathe

Über die Mythologie der Waage habe ich bereits in diesem Artikel geschrieben: Asträa, Mythologie der Sternzeichen Waage und Jungfrau.

Die Waage in der Astrologie regiert das 7. Zeichen und Haus des Tierkreises und hat die Aufgabe den schöpferischen Willen und die Selbstwerdung des 1. Hauses und des Widders zu transzendieren und sich selbst im Spiegel (Venus-Symbol) des Anderen zu sehen. Ihre Aufgabe ist wie die des Merkur, eine vermittelnde und zusätzlich eine befriedende: Harmonia war die Tochter von Mars und Venus.  Das Feindliche soll befreundet werden. Ihre Bildsymbolik zeigt die Waage von Asträa, Sternenjungfrau und Verkörperung der Gerechtigkeit oder der ägyptischen Maat, die die Schöpfung im Gleichgewicht hält. Im asiatischen Symbol Yin/Yang finden wir diese Vorstellung ebenfalls.

Zu den Bereichen der Waage und des 7. Hauses zählen Partner, auch Geschäftspartner und das nähere gesellschaftliche Umfeld. Daneben ist  auch die musische Sphäre der Kunst ein wesentliches Element. Während es beim ebenfalls von der Venus beherrschten 2. Haus um physische Umsetzung derselben geht, z.B. in Malerei und Musik, ist Venus Urania der Waage eher dem Anspruch perfekter Ästhetik verpflichtet – eher Kunstkritikerin, auch bei sich selbst, als kraftvoll Schaffende. Trotzdem gibt es viele Künstler unter den Waagen, diese haben aber häufig eine sehr reale Muse, die dieses Manko auzugleichen vermag. Eines steht fest: Das Geschmacks- und Stilempfinden der Waage sind untadelig.  Sie schafft es, mit nur wenigen Accessoires einem Raum etwas Besonderes zu verleihen – ihn hübsch zu dekorieren. Der physische Ausdruck von Kunst findet sich bei Waagen gerne im Tanz, besonders das Ballett fasziniert sie. Einerseits, weil die Ästhetik der hochstilisierten Bewegungsabläufe ihr eigenes Naturell widerspiegelt, andererseits weil ihre Patronin Venus Urania auch den Gleichgewichtssinn regiert.

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Immer währender Ausgleich:
Yin/Yang.

Die Waage ist wie gesagt, höchst schöngeistig veranlagt. Sie mag alles Edle, Lichtvolle und ist stark auf Harmonie und Ausgewogenheit bedacht. Sie versteht sich gut auf die Vermittlung und Moderation – dies gelingt ihr umso besser, wenn sie persönlich in diesem Sachverhalt nicht involviert ist, sondern als unbeteiligte Dritte diese Position einnehmen kann. Wegen dieser Neutralität ist sie auch das Zeichen der Juristen, nicht nur durch die Waage der Justitia: Der Drang, auch in den Schuhen des Anderen zu gehen verhilft ihr zu einem unparteiischen Standpunkt. Den Handlungs-Rahmen geben ihr dann Gesetzeswerke, so dass die letzte Entscheidung wieder im Äusseren angesiedelt ist, nicht bei der eigenen Person. Trotzdem ist sie fähig, Dinge in Gang zu setzen, schliesslich ist sie ein Kardinalzeichen, den Motor, um solche Unternehmungen am Laufen zu halten, stellen aber andere. Dies auch ihre eigentliche Aufgabe: Das Wirken innerhalb einer Gruppe, das klassische TEAM. Die Waage gilt als diplomatisch und taktvoll.  Daher legt sie auch Wert auf Kultiviertheit, Etiquette und Netiquette. Jede Form von Aufdringlichkeit ist ihr zuwider. Zu den Umgangsformen gehören für die Waage auch eine gepflegte äussere Erscheinung und ein angenehmer Duft: Stinker in jeglicher Form haben keine Chance, bei ihr zu punkten. Eine Waage kommt selten allein, sie braucht einen Partner, gerne auch in einer festen Bezieheung wie der Ehe. Hier blüht sie auf.

Im Tarot wird die Waage durch Justitia (Karte 8, Ausgleichung, oder Gerechtigkeit) verkörpert. Aber auch in Karte 17, “Der Stern” (Quersumme 8) und Temperantia (Karte 14, Quersumme 5) steckder-sternt etwas vom Waageprinzp: Es geht hier um den “Goldenen Mittelweg” (Venus-Prinzip, Zahlen 8 und 5), nach einer Entscheidung (Merkurprinzip, Zahlen 8 und 5) Diese Trumpf-Karten gelten als Darstellung von Vernunfts- und Erkenntnisprozessen, sie gehören zum Luftelement. Zu den Zahlen-Korrespondenzen der Planeten Venus und Merkur habe ich bereits Beiträge eingestellt. der-wagen

Zur Waage gehört aber auch die 7, eigentlich eine solare Zahl: Die Venus besitzt aber eine starke Affinität zum solaren Prinzip, obwohl die Sonne in der Waage als im Fall befindlich gilt. Daher sind auch “Der Wagen“, Karte 7 und “Der Turm“, Karte 16, Quersumme=7, mit der Waage-Symbolik verbunden. Venus Urania wurde aus dem Sturz des Uranus (Der Turm) geboren, um die Harmonie der Welt wieder herzustellen. Dies resultiert in der Karte “Der Stern, Hoffnung”, die das Venus und das Wassermannprinzip vereint.

Immer in Balance, Motto der Waage.©scrano 2013

Immer in Balance, Motto der Waage.
©scrano 2013

Der Schatten des Waage-Archetypus liegt im Abscheu vor der realen Hässlichkeit der Welt. Kritiksucht und Nörgelei, die eine Jungfrau erblassen lassen wurden, sind die Folgen. Das Bild an der Wand MUSS geradegerückt werden, sonst bekommt man einen Panik-Anfall. Der OCD-geplagte Detektiv Monk aus der gleichnamigen Krimiserie ist das Paradebeispiel für einen von der Schattenseite des Waage und Jungfrau Prinzips umgetriebenen Zeitgenossen. Überhaupt lassen sich manchmal zwischen Waage-und Jungfrau schwer Grenzen ziehen: Dies war schon in alter Zeit so, in der Frühzeit Babylons bildeten beide Sternbilder zusammen mit dem Skorpion das grosse Frühlings-Sternbild. Übrig geblieben ist davon die Ähnlichkeit der astrologischen Glyphen Scorpio und Virgo, wie man unschwer erkennen kann. Im schlimmsten Fall muss weg was nicht ins Bild passt, dies kann auch in Fanatismus ausarten (waaaas, die nette Waage?!), das Diktat der gewalttätigen Seite der Venus trifft uns nicht nur durch Modezaren, Schönheitschirurgen und Künstler, auch Heinrich Himmler und Adolf Hitler waren vom Waage-Prinzip bzw. Venus/7. Haus beherrscht.

Die fast zwanghafte Neigung, die Seite des Anderen zu sehen führt zu der berüchtigten Entscheidungsunfähigkeit dieses Zeichens., dazu kommt noch eine gewisse Konfliktscheu bei der eigenen Person. Unangenehme Dinge überlässt man dann lieber anderen, oder verschiebt sie auf den St.Nimmerleins Tag.

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Libra, Waage: Das Instrument der Balance.

Das Sternbild Libra in der Astronomie:

Die Waage ist das einzige unbelebte Symbol des Zodiak. Sie wird als regelrechte Waage dargestellt, wie man sie aus früheren Zeiten kennt, und sie auch noch heute auf Märkten gebräuchlich ist. Sie ist also eher ein Instrument der Abwägung, als der Entscheider, was sich gut mit den Eigenschaften der unter diesem Zeichen Geborenen deckt. Die Waage ist ein Sternbild zwischen dem Skorpion (Scorpius) und der Jungfrau (Virgo). Das Sternbild Waage besteht nur aus ganz wenigen und auch noch recht unscheinbaren Sternen. Sie sieht ein bißchen aus wie die Drachen, die Kinder im Herbstwind steigen lassen, oder auch wie ein Kreuz. Die Waage liegt auf der Ekliptik, so dass Sonne, Mond und die Planeten durch sie hindurch ziehen. Das macht sie zu einem Tierkreiszeichen. Allerdings hat sich aufgrund der Präzessionsbewegung der Erdachse der Zeitpunkt des Sonnendurchgangs gegenüber der Antike verändert. Die Sonne hält sich derzeit vom 31. Oktober bis zum 23. November in der Waage auf.

Geschichte und Mythologie

Die Waage gehört zu den klassischen 48 Sternbildern der Antike, die von Ptolemäus beschrieben werden. Bereits bei den Sumerern hieß das Sternbild „Waage“ (Giš-rin), vielleicht weil zu dieser Zeit des Jahres die Steuern eingetrieben wurden. Die Steuereintreiber wogen die fälligen Getreidemengen mit Balkenwaagen ab. Bei den antiken Griechen wurden die Sterne dagegen dem Skorpion zugerechnet und stellten dessen Scheren dar. Daher hieß die Konstellation bei den Griechen „Chelai“ (die Klauen).  Der heutige Name Waage wurde um 100 n.Chr. von den Römern eingeführt. Das geschah zu Ehren Julius Cäsars wegen seiner Kalenderreform und seiner sprichwörtlichen Gerechtigkeit. Die Waage wird seit dem Altertum (Totengericht etc.) als ein Symbol der Rechtssprechung angesehen. Für die Römer stellte das Sternbild daher ein Sinnbild der Gerechtigkeit (Justitia) dar.

Korrespondenzen zur Waage:

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Sternenjungfrau mit Waage und Taube.
Dazu die Glyphe des Zeichens.

 

Positive Eigenschaften

  • lernbegierig
  • tolerant
  • unvoreingenommen
  • gepflegt
  • nüchtern
  • freundlich
  • gerecht
  • ausgleichend
  • diplomatisch
  • kunstsinnig
  • Schönheitssinn
  • kultiviert
  • ordentlich
  • geduldig
  • abwägend
  • gesellig
  • Teamgeist
  • verbindend
  • motivierend

Negative Eigenschaften

  • unnahbar
  • unverbindlich
  • nörglerisch
  • zögerlich
  • perfektionistisch
  • entscheidungsschwach
  • künstlich
  • träge
  • konfliktscheu
  • pedantisch
  • oberflächlich
  • Elfenbeinturm (Lady of Shallot)
  • realitätsblind
  • Eifersucht
  • kann nicht allein sein

Die Waage gehört zum 7. Haus des Zodiak, hier herrscht Venus in ihrem Taghaus..

  • Element: Luft, kardinal, Yang
  • Farbe: Pastellfarben, besonders rosa und hellgrün,
  • Kristalle: Opal, Jade, Rosenquarz
  • Tarot:  Justitia, Temperantia,
  • Domizil: Venus,
  • Exil: Mars, Pluto
  • erhöht: Saturn im Wassermann (Uranus)
  • Fall: Sonne
  • Pflanzen: Alle Venus- und Luftpflanzen, vor allem Orchideen, Rosen.
  • Duft: Rose
  • Götter-Mythen: Adonis, Narzissus
  • Göttinnen-Mythen: Innana/Ishtar, Aphrodite/Venus(Urania), Hypolitta
  • Märchen: Schneewittchen, Alice hinter den Spiegeln,
  • Symbol: Waage der Gerchtigkeit, Spiegel der Venus, Yin/Yang und Hexagramm (Geist und Körper in Harmonie).
  • Glyphe: Das Joch, Sonnenuntergang im Westen (Deszendent)
  • Organe: Nieren, Gleichegwichtssinn, Zuckerstoffwechsel (Venus)
  • Tiere: Pfau, Taube
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Harmonie und Grazie:
Orchidee als Sinnbild der ästhetischen Perfektion.

***Lesetip:

  • Alice Bailey: “Die 12 Arbeiten des Herkules” aus astrologischer Sicht. Ist zwar etwas theosophisch, aber das kann man getrost ignorieren.
  • Johann Wolfgang Denzinger: “Die 12 Aufgaben des Herkules im Tierkreis”

 

 

Posted by on Oktober 7th, 2015 Kommentare deaktiviert

Mandala im Oktober: Letzte Glut

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Farbenrausch der Natur:
Im Oktober lebt die Sonnenwärme noch einmal auf, in der bunten Pracht
des Herbstlaubs und der letzten Blumen.

Der Herbst

Das Glänzen der Natur ist höheres Erscheinen,
Wo sich der Tag mit vielen Freuden endet,
Es ist das Jahr, das sich mit Pracht vollendet,
Wo Früchte sich mit frohem Glanz vereinen.

Das Erdenrund ist so geschmückt, und selten lärmet
Der Schall durchs offne Feld, die Sonne wärmet
Den Tag des Herbstes mild, die Felder stehen
Als eine Aussicht weit, die Lüfte wehen

Die Zweig’ und Äste durch mit frohem Rauschen,
Wenn schon mit Leere sich die Felder dann vertauschen,
Der ganze Sinn des hellen Bildes lebet
Als wie ein Bild, das goldne Pracht umschwebet.

d. 15ten Nov. 1759

Friedrich Hölderlin***
(1770 – 1843)
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Das Auge des Lugh:
Herbstsonne, ihre Glut spiegelt sich in den vielen Feuern, die jetzt auf den Äckern entfacht werden.
Oder im Kaminfeuer der ersten kalten Tage.

***Hölderlin lebte in seiner Spätphase in einer Art multipler Persönlichkeitswelt, die auch zeitlich nicht der Realität entsprach. Welcher Art seine psychischen Probleme waren, ist bis heute ungeklärt.

 

Posted by on Oktober 6th, 2015 Kommentare deaktiviert

Galerie im Oktober: On A Blue Note

Leaving On A Blue Note ©scrano 2014

Floating On A Blue Note ©scrano 2014

 

Die blaue Blume

Ich suche die blaue Blume,
Ich suche und finde sie nie,
Mir träumt, dass in der Blume
Mein gutes Glück mir blüh.

Ich wandre mit meiner Harfe
Durch Länder, Städt und Au’n,
Ob nirgends in der Runde
Die blaue Blume zu schaun.

Ich wandre schon seit lange,
Hab lang gehofft, vertraut,
Doch ach, noch nirgends hab ich
Die blaue Blum geschaut.

Joseph von Eichendorff
(1818)
Vielbesungen: Blaue Blume der Romantik

Vielbesungen: Blaue Blume der Romantik
Verbena – eine Bienefreundin! ©beast666 2015

 

 

Posted by on Oktober 3rd, 2015 Kommentare deaktiviert