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Pythagoras und das Geheimnis des Zodiak

zahlken

Pythagoräisches Tripel im Zodiak: 3,4,5,

Die wesentlichen geometrischen Grundbeziehungen in einem Horoskop leiten sich vom Pythagoräischen Tripel und der Tetraktis her:

Eine gute Quelle zur Tetraktis oder Tetraktys ist hier zu finden. Ganz ohne Eso-Geschwurbel und Merkaba-Schmäh.

Tetraktys - die Repräsentation der 10 als Polygonalzahl.

Tetraktys – die Repräsentation der 10 als Polygonalzahl.

Der Zodiak selbst enthält in seinen Symmetrien und geometrischen Aspekten  die heiligsten Zahlen des Pythagoras:

1, 2, 3, 4 bilden die Tetraktis, auf der auch das Schema des Lambdoma*** der Musiktheorie basiert. Die Addition der Elemente der Tetraktis ergeben 10, ebenfalls eine mystische Zahl der Perfektion. Die Tetraktis ist auch mit dem Pascal’schen Dreieck zur Bestimmung der Binomialkoeffizienten und dem Galton-Brett *** verwandt.

Die 6 selbst ist eine mathematisch perfekte Zahl, da sie sie Summe und  Produkt ihrer Teiler ist:  1+2+3=6 und 1*2*3=6.  Der Zodiak hat 6 Achsen, der zugeordnete Aspekt ist das Sextil, der sogenannte “Freundschaftsaspekt”. Die Zahl sechs gilt im zahlentheoretischen Sinn auch als mit sich selbst befreundet, ein Begriff, der ebenfalls auf Pythagoras zurückgeht.***

Auch die 5 des Lebens und des Goldenen Schnitts (Pentagramm)   ist enthalten: Es gibt fünf Hauptaspekte:

  • Konjunktion (Teiler 1) ,
  • Opposition (Teiler 2),
  • Trigon (Teiler 3),
  • Quadrat (Teiler 4),
  • Sextil (Teiler 6).

Die heilige Zahl 7 kommt auch vor: In der klassischen Astrologie gibt es 7 Planetenherrscher:

  • Sonne, Mond, Merkur, Venus, Mars, Jupiter, Saturn.

Die 12 des gesamten Zodiak-Kreises ist die Summe des Pythagoräischen Tripels: 3+4+5=12. Dies entspricht dem Umfang des zugrunde liegenden rechtwinkligen Dreiecks. Hier finden wir die 12 Tierkreiszeichen und ihre zugeordneten Häuser, die die Lebensthemen repräsentieren:

Die Themen der 12 Häuser im Überblick

  • 1. Initiation
  • 2.Manifestation
  • 3.Realisation (Erkenntnis)
  • 4.Gestation/Formierung
  • 5.Visualisierung/Imagination
  • 6.Analyse
  • 7.Reflektion
  • 8.Transformation
  • 9.Expansion
  • 10.Kristallisation
  • 11.Illumination
  • 12. Synthese, Unifikation

Die drei Modalitäten und ihre “Kreuze”:

Kardinal: Ich beginne:

  • Widder, Krebs, Waage, Steinbock, Häuser: 1,4,7,10

Fix: Ich erhalte (baue auf):

  • Stier, Löwe, Wassermann, Häuser: 2,5,8,11

Mutabel: Ich löse auf (verändere),

  • Zwillinge, Jungfrau, Schütze, Fische, Häuser: 3,6,9,12

Die Trigone der vier Elemente:

  • Erde; Stier, Jungfrau, Steinbock, Yin, “Nachthäuser: 2, 6, 10″
  • Wasser: Krebs, Skorpion, Fische, Yin, “Nachthäuser: 4,8,12″
  • Feuer: Widder, Löwe, Schütze, Yang, “Taghäuser: 1,5,9″
  • Luft: Zwillinge, Waage, Wassermann, Yang, “Taghäuser: 3, 7, 11″.

Anhang:

  • *** Ein matrixartiges Zahlenschema zum Ermitteln der harmonischen Frequenzen einer Tonreihe. Oder auch als eine Art Primzahlsieb einsetzbar.
  • *** Zwei verschiedene natürliche Zahlen, von denen wechselseitig jeweils eine Zahl gleich der Summe der echten Teiler der anderen Zahl ist, bilden ein Paar befreundeter Zahlen.
  • ***Galtonbrett aus der Wahrscheinlichkeitsrechnung:
Galton-Brett, Tetraktis in Motion. Aus der resultierenden Binomialverteilung entsteht im Grenzfall die Normalvetreilung (Gauss-Glocke).Quelle:PD via  wiki

Galton-Brett: Tetraktis in Motion.
Aus der resultierenden Binomialverteilung
entsteht im Grenzfall n → ∞ die Normalverteilung (Gauss-Glocke). Quelle: PD via wiki

Francis Galton war Wassermann wie sein Cousin Charles Darwin. Den unter diesem Zeichen und seinem Herrscher Uranus Geborenen, ist zu eigen, übergeordnete Muster in natürlichen Phänomenen und deren Zusammenhängen zu erkennen. Saturn, der Co-Regent von Wassermann widmet sich eher den Strukturen im Inneren der Dinge. Eine starke Stellung der beiden planetaren Archetypen zusammen mit den Zeichen Steinbock und Wassermann ist ein typisches Merkmal in den Horoskopen von Naturwissenschaftlern.

 

Posted by on Februar 28th, 2016 Kommentare deaktiviert