Planetenjahr 2017: Triumph der Sonne

Triumph of the sun ©scrano 2016

Triumph of the Sun ©scrano 2016
Gleichzeitig mit dem Widder-Ingress beginnt auch das Sonnenjahr 2017.

Die Sonne – Sinnbild des Göttlichen

Die Sonne ist das Auge der Welt,
die Freude des Tages,
die Schönheit des Himmels,
die Anmut der Natur,
das Juwel der Schöpfung.

Ambrosius
(um 340 – 397), Kirchenvater, Bischof von Mailand und Hymnendichter
 

Die Sonne ist Sinnbild für Leben, Gesundheit und Heilung. Kreative Talente und Fähigkeiten, welche die Persönlichkeit hervorheben und den Selbstwert und das Ego steigern, stehen ebenfalls unter der Herrschaft der Sonne: Musik, Kunst, die Bühne, sei es Theater oder Film. Die Sonne ist einer der inneren Leitsterne, die uns führen, sie hilft zu zentrieren und sich der eigenen Macht bewusst zu werden: “Self Empowerment” und “Self Assertion” sind die Schlüsselworte. Sehr viel “Wesenskern” steckt in diesem Archetyp – die Individuation, wie Jung (Sonne in Löwe …lol), es ausdrückte. Astrologisch ist sie eines der grossen Lichter und verkörpert das fixe (gezähmte) Feuer, im kulturstiftenden Sinn.

In meinem Bild tanzt die (weibliche) Sonne hell schimmernd und selbstbewusst. Sie hat keine Schleier nötig – ein Aufruf an Frauen auf ihre Leistungen und ihr Selbst stolz zu sein, sich nicht auf die von Männern definierten und von den Frauen durch Jahrtausende der Gehirnwäsche verinnerlichten angeblich weiblichen, soften “Werte” reduzieren zu lassen. Darauf sind heutige Pseudofeministinnen auch noch stolz – weibliche Tugenden wie aus der viktorianischen Zeit zu propagieren: Frauen denken anders als Männer, und das auch noch als Entschuldigung, wenn frau in MINT-Disziplinen schlechter abschneidet. Pfui Teufel – Computerkurse speziell für Frauen – denn wir sind ja behindert … Es steht uns eher an, uns völlig selbstverständlich zu präsentieren – und nicht im Hintergrund zu verstecken. Von …Innen, Quotenfrauen und ähnlichen Absurditäten wird frau nicht freier, es zeigt eher mehr Diskrimierung und Abhängigkeit vom Wohlwollen einer Männergesellschaft – haben wir das nötig ? So was ist Opium für Tussis. Nehmt Euch lieber unsere historischen, kriegerischen Amazonenschwestern zum Vorbild als die harmoniesüchtige Supermutti mit zwei Selbstverwirklichungskindern***. Dann müsst Ihr Euch auch nicht von Macho-Abschaum begrapschen lassen.

Wie sang die unsterbliche Marlene als “fesche Lola:

  • Dem hau ich in die Seiten und tret ihm uffs Pedal …
  • Wo sind Lulu und Lola geblieben … müssen sie bald Burka tragen?
  • Wir sollen immer noch unseren Animus-Anteil (Mars, Sonne) verdrängen und Opfer spielen, aber auch der wildere Aspekt der Anima (Mondin, Venus) wird uns nicht mehr zugestanden.
  • In den Siebzigern hiess es noch selbstbewusst…”Wir erobern uns die Nacht zurück …” – und jetzt ?

Aber zurück zum Thema:

Das alchemistische Metall der Sonne ist das dauerhafte, zeitlose Gold, dessen Glanz nicht zerstörbar ist. Gold ist traditionell ein Symbol der Macht, des Ansehens und des Reichtums. Rituale im Zusammenhang mit der Sonne haben daher das Ziel, den eigenen Glanz zu verbessern, sie stehen für Erfolg, aber auch für Einfluss und nicht zuletzt für Heilung.

In der Naturmagie reichen dafür einfache Mittel:

Grüsst die Sonne bei Sonnenaufgang und Untergang, oder wählt die Mittagsstunde (high noon) für Euer Ritual. Visualisiert den wärmenden Sonnenschein oder nehmt die alten Götter-Archetypen zu Hilfe: Den strahlenden Apollon oder den lichten Balder, die gälische Sulis oder die japaische Amaterasu. Hier sind wir dann schon bei den härteren Aspekten: Lugh, Loki und die harsche Sommersonne des Helios – aber sie sind nötig, damit Feldfrüchte reifen und es eine Ernte geben kann. Solche bildhaften Vorstellungen helfen auch, die Sonne zu invozieren, wie bei der Mond-Anrufung – “Drawing down the sun …”  sozusagen.

  • Pflanzen: Kamille (Mond), Zimt, Zeder, Ingwer, Zitrus-Arten, Mistel, Pfingstrose (Mond), Rosmarin (Merkur), Safran, Sonnenblume, Hibiskus, Johanniskraut.
  • Farben: Gold, Gelb and Orange, weiss/Gelb für den Frühling, rot/gelb für den Sommer etc.
  • Räucherwerk: Copal, Weihrauch, Lorbeer, Bernstein ein Rezept gibt es hier.
  • Schmuck des Meditationsplatzes/Altars: Solare Blumen, im Winter helfen warme Farben der Tischdecke, Kissen und Kerzen – vieeele Kerzen, echte versteht sich, am besten aus Bienenwachs.
  • Nahrungsmittel: Honig, Baumsäfte, Orangen, goldene Früchte wie Aprikosen, Mais-Polenta, Avocado, Pflanzenöle.
  • Minerale: Diamant, Bernstein, Goldfluss.
  • Metall: Gold
  • Tiere: Löwen, sie jagen auch eher am Tag als andere Katzen, die eigentlich der Mondin zugeordnet sind – trotzdem lieben sie ALLE die Wärme der Sonne. Die Samtpfoten, ob gross oder klein, vereinen wie sonst wenig andere Arten auf harmonische Weise die Achsen Sonne/Uranus und Mond/Saturn in ihrem Wesen. Kolibris, die fliegenden leuchtenden Edelsteine, auch Schmetterlinge – beide Arten haben neben der luftigen auch noch eine solare Signatur. Der Hahn, in Afrika auch der Pavian und andere Tiere, die den Sonnenaufgang lautstark begrüssen.

Zur Zeit des Wassermanns am Eckfest der Wiederkehr des Lichts, Brigid, steht die Sonne zwar im Exil – aber lasst Euch nicht täuschen, sie bleibt Chef im Ring … egal ob äusserlich männlich oder weiblich ! Sie beherrscht den Zodiak. und verleiht ihm seinen Glanz.

Fall Fire ©scrano 2014

Fall Fire ©scrano 2014

***”Our Duty for the Party …” an diesen Satz aus Orwells’s dystopischen Roman” 1984″  muss ich immer denken, wenn von Polikern der übliche Demographie-Schwachsinn abgesondert wird. Diese Phrasen müssen ja auch wieder für den gegenwärtigen Migranten-Wahnsinn herhalten.

Genug geschumpfen, wie der Schwabe sagt, doch lieber etwas zur Stimmungsaufhellung nach dem düsteren Winter, wenn die Sonne nicht so recht hinter den grauen Wolken hervorkommen will:

Der Morgenkaffee (der Frohmacher schlechthin – Coffein) und ein kohlehydratreiches Frühstück – vergesst den GlyX – der macht bloss unglücklich. Wer es verträgt nimmt reichlich Mandeln und Kerne dazu – echte Magnesiumbomben und auch die ungesättigten Fette sind gesund fürs Gehirn.

Eiweissreich isst man am besten zu Mittag … dann Fisch, der macht ausgeglichen und schlau. Gut würzen mit Chili, Ingwer etc. auch die Scharfmacher stimmen fröhlich. Safran, allein schon der Duft und die Farbe! Pasta – nicht umsonst heisst sie Soulfood …

Nachtisch: Obst – Bananen, Pflaumen und die Ananas – frisch allerdings. ein wenig dunkle Schokolade als sinnliche Mousse. Alkohol ist ein Downer – also verzichten, solange man zum Blues neigt! Viel Wasser, Saft-Schorle oder Tee trinken – das Hirn braucht viel Flüssigkeit um ordentlich zu funktionieren. dann raus an die frische Luft und die Tageshelle, das reguliert den zirkadianen Rythmus (Schlaf-Wachphasen).

 

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