Archive for Juni 21st, 2016

 

Mandalas und Wallpaper zu Litha

Sonnenwende © srano 2015

Midsummer Sun © scrano 2015

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Schwalbensommer (achtet auf den Rand!) ©scrano 2013

Sun Wheel ©scrano 2015

Sun Wheel ©scrano 2015

neweie

Kosmische Zyklen der Gestirne bestimmen die Zeitabläufe.
Maya Zählung ©scrano 2014

 

Wir wünschen Euch ein erleuchtendes
Litha /Sommersonnenwende / Midsommar

Blessed be!

TPaintedPent

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21. Juni: Midsommer – Litha

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Das Blumenfeuer: Mohn, Symbol der Vegetationsgöttin Kore,
in ihrer Winter-Form als Persephone.

Mit dem Höhepunkt des solaren Jahres kommt bereits die Vorahnung der dunklen Jahreszeit: Es beginnt die Wandlung der Kore zu Persephone: Im Herbst verschwindet diese wieder in den Hades um dort mit ihrem Gemahl zu herrschen. Der um die Sonnenwende blühende Mohn ist ein Symbol von Persephone, Hekate und Pluto. Die feurige Glut der schnell vergänglichen Blüten lässt zunächst nichts ahnen von der berauschenden und beruhigenden Wirkung seiner Alkaloide. Im Mohn vereinen sich die Signaturen von Mond und Venus (Milchsaft und essbare Samen, kurzblühende prächtige Blüten) und Saturn/Pluto (giftige Alkaloide). Aber auch Merkur und Neptun sind vertreten  (hustenlindernd und schmerzstillend, berauschend).

Klatschmohn-Sirup

  • Etwa 200 Gramm frische Mohnblüten in warmes Wasser geben und ein bis zwei Tage ausziehen lassen.
  • Abfiltern und mit ½ Kilogramm Zucker zu einem Sirup einköcheln.
  • Bei Husten oder Unruhe bis zu dreimal täglich einen Teelöffel einnehmen.

Der Klatschmhn ist der einjährige, wilde kleine Bruder des prächtigen Türkenmohns, einer ausdauernden Staude in unseren Blumenrabatten.

Litha/Midsommer ist eines der acht Eckfeste, die bei den vorchristlichen, europäischen Völkern mit Feuerzeremonien in Verbindung standen:

Johannisfeuer_CC-BY-SA30_Use_20120623

Die Nacht ist dunkel und voller Schrecken:
Johannis-Feuer zur Abwehr übler Einflüsse.

 Das Feuer zur Sommersonnenwende gibt den Menschen einen Abglanz der solaren Glut, die man heraufbeschwört,um sich gegen das beginnende Dunkel der zweiten Jahreshälfte zu wappnen. Zu einzelnen Bräuchen werde ich zu Johanni, am 24.6. einen extra Beitrag einstellen.

Ein kleines Räucher-Ritual:

  • Thymian, Rosmarin, Königskerze, Kalmus, Beifuss, Weihrauch, Johanniskraut, Orangenblüten, Lorbeer.
  • Eine Prise aller neun Ingredienzien in einen Mörser geben und zu Pulver verarbeiten.
  • Auf Kohletabletten verräuchern.

Dazu passen goldene und grüne Kerzen, frische Blumen: Holunderdolden, Rosen und Pfingstrosen, alles was die jetzt üppig blühenden Gärten und Wiesen hergeben. Ich habe für solche Gelegenheiten ein All-Jahreszeiten Blumenbeet im englischen (naturnahen) Stil in meinem Garten.

  • Eine Schale für ein Feuer (nur im Freien!) und ein Gefäss mit Wasser.
  • Schön sind auch Beerenfrüchte in einer Keramikschüssel zusammen mit essbaren Blüten.

Ritualideen:

  • Das Licht verabschieden und ein wenig davon in die kältere Jahreszeit mitnehmen.
  • Den Meditationsplatz mit frischen (Wiesen)-Blumen schmücken
  • Für die Gaben der Sonne und des Sommers danken
  • Feuerrituale (Feuerreinigung, Wunscherfüllung, Heilung, Kraft): Feuersprung und Kreistanz
  • Kräuter sammeln: Die ideale Zeit dafür, Heilkräuter sind jetzt so zahlreich und wirksam wie zu keiner anderen Jahreszeit!
  • Jetzt werden auch die Misteln für medizinische Zwecke geschnitten
  • Blumenkränze flechten: Besonders für Kinder, aus Margeriten z.B., oder einen Johannisgürtel aus Beifuss anfertigen.
  • Wie an allen Eckfesten – die Tore zur “Anderswelt” sind offen, bester Zeitpunkt für eine spirituelle Begegnung mit den Kräften der Natur,

Doch später mehr zum Brauchtum.

daiisylokk

Margeriten auf einer Wiese – die Symbolblume  des Sommers, aus ihren zähen
Stielen lassen sich gut romantische Litha-Kränze flechten.
Daisy, Daisy … @abrasax 2016 

 

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