Archive for August, 2016

 

Galerie im August: Cosmic Toy

Upcycling von buntem Blech: Vom Tinker Toy zum Objet d' art.

Upcycling von buntem Blech: Vom Tinker Toy zum futuristischen Objet d’ art.

Wie ein vom Celestial Toymaker aus dem Dr.WHO-Universum gebasteltes Tinker Toy – vielleicht in einem Schwarzen Loch geformt?

Klicke auf Tardis und starte deine Reise auf den Spuren der erstaunlichen britischen SciFi Serie durch die Zeiten! Seit 30 Jahren bereits bekennender Dr.WHO Fan:

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Über 50 Jahre faszinieren sie die Zuschauer bereits: Daleks, Cybermen, Telefonzellen-Zeitmaschine Tardis, Timelords, Sonic Screwdriver und schräger britischer Humor, wer kann da schon nein sagen … Monty Python im All, nur noch skurrilere Einfälle und seit 1990 auch viel bessere Spezial-Effekte dank GGI. Mittlerweile erfreut uns die 12. Inkarnation bzw. Regeneration des ewigen Zeitreisenden von Gallifrey mit seinen exzentrischen Abenteuern. Immer begleitet von einer ebenso unerschrockenen Mitstreiterin von der Erde (aus Great Britain, of course). Weltuntergang? Kein Problem – ich bin der Doktor! Dr … WHO ?

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Animations: ©sevenoaksart

Posted by on August 31st, 2016 Kommentare deaktiviert

Sieben Todsünden: Invidia – Neid – Merkur

Neid, Schatten des Merkur.

Neidvoller Blick: Schatten des Merkur.

“Der Neid ist die einzige Todsünde, die überhaupt keinen Spaß macht.” Joseph Epstein.

  • Luzifer – Stolz – Sonne
  • Mammon – Geiz- Saturn
  • Leviathan – Neid – Merkur
  • Satan – Zorn – Mars
  • Asmodeus – Wollust – Venus
  • Beelzebub – Völlerei – Jupiter
  • Belphegor – Faulheit – Mond

Die Symbolik der “Sieben”. gibt es schon im Zusammenhang mit Lastern in der babylonischen und persischen Zeit. Es wird vermutet, der Ursprung der Todsündenlehre liege im Motiv der vorgeburtlichen Seelenreise. Bevor die Seele in die Welt der Materie  eintritt, müsse sie sieben Himmelssphären durchwandern. In jeder nehme sie einen guten Geist in sich auf, aber auch einen schlechten. Gebräuchlich war auch eine Zuordnung der Todsünden zu den Wochentagen: Am Sonntag bedrohe Stolz den Menschen, wenn er sich in der Messe Gott nicht unterwerfe. Tag des Neids sei der Montag, des Zorns der Dienstag. Die Trägheit, speziell die spirituelle, bedrohe den Menschen am Mittwoch, weil er zeitlich am weitesten vom Sonntag entfernt ist. Wenn der Mensch seine Gottnähe verloren habe, sei er am Donnerstag gefährdet, nach materiellen Gütern zu gieren, und sich am Freitag, wenn er dem Fasten verpflichtet wäre, der Völlerei hinzugeben. Wollust ist die Sünde des Samstags. Diese Form einer Korrespondenz-Lehre steht aber im Widerspruch zu der Hermetischen Zuordnung der Sünden zu den Tagen und ihren Planetenentsprechungen. Sowohl in der gnostischen, der hermetischen als auch gemäss der klassischen Moraltheologie sind die “Sieben Todsünden” weniger in Handlungen begründet, sondern Dispositionen: Persönlichkeitsstörungen oder Charakterdefizite. Deshalb kann man sie auch nicht beichten. Sie legen erst den Keim der Unmoral und sind die Ursache der späteren verwerflichen Akte. Astrologisch und psychologisch stellen sie die Schattenthematik der entsprechenden planetarischen  Archetypen dar.

Der Merkur beherrscht den Gedanken- und Informationsaustausch, sein Schatten: Üble Nachrede, Konkurrenzneid, Hinterlist und Schadenfreude. Die dunklen Seiten des Merkur in Loki oder Hermes, beide als extrem listig aber auch als Ränkeschmiede bekannt. So findet der Neid der SiebenTodsünden sein Ventil in der Schadenfreude oder im Austricksen der unliebsamen Mitstreiter. Spielen mit gezinkten Karten, Unfairness und Betrug, alles Folgen dieses Grundübels. Neid entsteht durch das Gefühl der Zurücksetzung und häufig auch durch Missverständnisse, eine gestörte Kommunikation. Shakespeares “Grünäugiges Monster” ein Kerkermeister der Seele, und ein schleichendes, fressendes Gift.  Solch destruktiver Neid ist nur unangenehm und schmerzhaft: Eine Mischung aus Gefühlen von Minderwertigkeit, Feindseligkeit und Ressentiment. Ihn verspürt, wer erkennt, dass ein anderer einen Vorzug besitzt, den er selbst gerne hätte – oder von dem er wünschte, der andere besäße ihn nicht.  Eine Quelle dafür ist  ”Benchmarking“, diese so hochgelobte neudeutsche Trendsportart: Messen und Differenzieren ist auch eine Hauptdomäne des Merkur. Er ist auch Herr der Skalen und der Unterscheidungen. So mancher dieser Massstäbe hängt aber schief,  wenn dieses Prinzip aus dem Ruder läuft. Wie ein gestörter Merkur sich auswirkt, weiss jeder, der schon seine Erfahrungen mit retrograden Phasen des schnellen Himmelsläufers gemacht hat. Den archetypischen Klassiker des Neid-Prinzips stellt wohl die Figur des Jago im Othello dar. Aber auch der biblische Kain fällt in diese Kategorie. König David ebenfalls, der den Urija um seine Frau beneidet und ihn deswegen in eine tödliche Feldschlacht schickt. Merkur beherrscht auch Handel und Wandel: Der Neid gilt auch als Motor der Ökonomie. Wer kennt nicht nicht den bezeichnenden Slogan: “Mein Haus, mein Auto, mein Boot ?”

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… hast Du zur Nacht gebetet, Desdemona? Shakespeare-Tragödie, durch Neid verursacht.
Othello und seine schlafende Frau, Quelle:wiki

Auch für die Buddhisten ist der Neid wohl eine der Hauptursachen für das Begehren, das wiederum Leiden erschafft und den karmischen Kreislauf antreibt.

 

Posted by on August 30th, 2016 Kommentare deaktiviert

Catstrology … ?

Cat Astrology: Traits by Zodiac Sign

Gefunden: www.tarot.com 

Meine Katzen im Vergleich:
Obelix
Sonne Löwe, Kater, Kartäuser (British Blue)
Stolz, ein Schmollbär, sehr souverän und nicht ängstlich, kinderfreundlich, nicht kontaktscheu, begleitet Besucher zur Tür, empfängt diese auch (hier ist MEIN Reich … lol).
Mond Stier: Hmmjam jam, mehr muss man da nicht sagen, unbestreitbar moppel-Ich! Robuste Gesundheit, im hohen Alter Herzprobleme (Löwe).

Kimba
Sonne Stier: Hl.Birma, weiblich, sealpont
Eitel, von Blumendüften angetan und eine Gourmet-Tante
Mond Jungfrau: Sehr ordentlich und sauber, sozial aber empfindlich beim Fressen,
nimmt nichts von Fremden, alles muss vollkommen frisch sein, kränklich – leider! Wurde nicht alt ( nur neun Jahre) wegen PKD.

Ginger
Sonne Stier, weibliche Maine Coon schildpatt+weiss.
Immer hungrig und eine echte Walküre von Maine Coon (grösser als unser Obelix!), ungewöhnlich melodiöse Stimme, fremdenscheu, loyal, hört auf ihren Namen wie ein Hund.
Mond Widder: Sehr aktiv, spielbegeistert, aber traut sich zu viel, ein bisschen naiv und spontan: Daher fast Rettungsaktion mit der Feuerwehr, nach “Dachexkursion”. Lässt sich bemuttern (von den Birmas).

Jamilla
Sonne Stier: Hl.Birma, weiblich, sealpont
Eine Gourmet-Tante, sehr heikel, liebt Ruhe und vertraute Umgebung, aber nicht ängstlich, gelassenes Naturell.
Mond Jungfrau: Sehr ordentlich und sauber, will immer gepflegt werden,sozial zu meinen anderen Katzen (Kümmerin) aber vorsichtig beim Fressen,
nimmt nichts von Fremden. Ekelt sich vor Insekten, besonders Fliegen. Körperlich anfällig, trotzdem hohes Alter.

Ich habe festgestellt, dass der Mond das Verhalten meiner Katzen mehr dominiert als das Sonnenzeichen, aber auch Venus und Mars-Stellung Einfluss haben.

  • z.B. Jamilla: Venus im Widder, Amazone mit lesbischen Tendenzen, verteidigt ihr Heim und ihre soziale Gruppe: Mitkatzen und Dosenöffner.
  • Ginger: Venus Fische, sensibel trotz der Widderspontaneität und bemuttert andere. Anschmiegsam.

Genau wie bei Menschen muss man das gesamte Horoskopbild betrachten.

 

Posted by on August 29th, 2016 Kommentare deaktiviert

Magisches Schwetzingen: Tempel des Mercurius

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Freie Sicht auf den Merkurtempel vom Moscheeteich.
©beast666 2015

Das ungewöhnlich aussehende Gebäude zu Ehren des Gottes Merkur, errichtet von Nicolas de Pigage, 1787-1792, stellt eigentlich einen Totentempel dar, der  einem römischen Kuppelgrab nachempfunden wurde. Um einen weiteren Bezug zur Unterwelt herzustellen,  wurde er auf einem auf der Rückseite felsigen Hügel errichtet, der den Eingang in eine Grotte öffnet. Künstliche Ruinen waren in den Parks des Rokokko durchaus en vogue, sie sollten eine Art romatische “Parallelwelt”, ein verschwundenes paradiesisches Arkadien , nach dem man sich zurücksehnen kann, versinnbildlichen. Bei Pigage ist die Ruine  als Symbol der Vergänglichkeit alles Irdischen zu verstehen, das eine Verbindung zur Rolle des Hermes/Merkur als Psychopompos, einem Seelenführer herstellt. In der Antike bschützten diese die Verstorbenen und geleiteten sie in die Unterwelt. Weitere Seelenfüher waren Hekate oder bei den Ägyptern der Schakalgott Anubis und der Schreiber der Götter, Toth.  Letzterer wurde in der ptolemaischen Zeit dann mit dem griechischen Hermes/Merkur gleichgesetzt.

Am Merkurtempel sind als Schmuckelemente mehrere steinerne Bildttafeln angebracht. Über den Zugängen zum Tempel stellen Reliefs zur Mythologie des erfinderischen Götterboten und Beschützers der Reisenden einige Schlüsselszenen aus seinem Leben nach:
Hermes/ Merkur hat den hundertäugigen Wächter Argos mit Hilfe der Musik eingeschläfert, um ihm Io in Gesatalt einer Kuh zu rauben.  Ein mit Bändern geschmückter Stierschädel als Symbol des Totenkults hängt am Tympanon eines Fensters. Hermes war der einzige Olympier, der beliebig in den Hades abtauchen und diesen auch wieder unversehrt verlassen konnte. Er stellt ein daher wesentliches Element des Demeter-Mythos und damit der eleusinischen Mysterien dar: Als Unterhändler (er war auch für Verträge zuständig) brachte er den Kompromiss zustande, welcher die ob des Raubes ihrer Tochter erzürnte Göttin Demeter zum Einlenken veranlasste. Dieser Reise-Aspekt und seine Nähe zum Naturgott Pan (seinem Sohn) lassen vermuten, dass in dem umtriebigen Götterboten noch ein gutes Stück Urschamane steckt. Auch sein typischer Reisehut und gerade die Fähgkeit zum Unterhandeln, und nicht zuletzt auch sein Bezug zur Heilkunst – der Hermesstab Caduceus ist auch ein Symbol des Heilgottes Apollon und desssen Sohnes Äskulap – tragen zu diesem Bild bei.

Nahansicht der künstlichen Ruine. Szenen aus dem Leben des Merkur zieren die Portale. ©beast666 2014

Nahansicht der künstlichen Ruine. Szenen aus dem Leben
des Merkur zieren die Portale und Fenster. ©beast666 2014

Der Merkurtempel liegt auf einr Anhöhe gegenüber der Moschee und ist in Gänze nur über die Wasserfläche des davor liegenden Teiches hinweg zu sehen, in dem er sich spiegelt. Nähert sich der Besucher auf dem Landweg, verbirgt er sich dem Blick. Das Gebäude hat insgesamt eine unwirkliche, leicht unheimliche Anmutung, ein Effekt, der in Vollmondnächten bestimmt noch stärker zum Tragen kommt. Der Ruineneindruck ist auch aus der Nähe sehr realistisch: Risse durchziehen sichtbar das Mauerwerk und ein Teil der Kuppel fehlt. Doch verborgene Verankerungen bieten Halt, eine geniale Konstruktion des 18. Jahrhunderts. Nach der aufwendigen Restaurierung ist es auch wieder möglich über eine enge Wendeltreppe ins Innere der Kuppel zu gelangen. Hier eröffnet sich ein wunderschöner Ausblick über den Park.

Geheimsivoller Merkurtempel bei Vollmond.Verbirgt er das Wissen der Antike?

Geheimnisvoller Merkurtempel bei Vollmond.
Liegt in seiner Grotte das Portal zur Unterwelt?

Als Hermes Trismegistos, einem Beinamen, den er in der Spätantike erhielt,  steht Merkur auch für die Alchemie und die Wissenschaften, besonders für die okkulten Lehren der antiken Mysterien, auf die von den Geheimgesellschaften des 18. Jhd. wieder zurückgegriffen wurde. Sowohl Rosenkreuzer als auch Freimaurer beziehen einen grossen Teil ihrer Symbolik aus der Hermetik, manche Brüder der ersten Stunde, wie Elias Ashmole oder Sir Christopher Wren in Grossbritannien, waren bekennende Alchemisten.

Fotos: © beast666 2015

 

Posted by on August 28th, 2016 Kommentare deaktiviert

Vom Randecker Maar zum Schopflocher Moor

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Auchtert mit Bank und Aussicht zur Burg Teck.
Hier führt der Weg zum Randecker Maar vorbei.

Wir starten beim Wanderparkplatz Breitenstein und gehen Richtung Albtrauf zum Aussichtspunkt. Dort befindet sich ein Bronzepanorama mit Richtungsweisern. Der Blick zur Teck, Limburg und den Stauferbergen ist spektakulär. Der Weg zum Randecker Maar führt über den Auchtert mit seiner einsamen Baumgruppe und einer Aussichtsbank auf zwei Wegen: Kurz hinter der Linde nach rechts über einen Wiesenpfad, das ist die kurze Strecke. Oder man verfolgt den Albtrauf am Mörikefels vorbei, bis zum Abstieg zur Zipfelbachschlucht, überquert den Bach und steigt auf der anderen Seite im Maarkessel auf. Hier hat man die Wahl auf der kurvigen schmalen Landstrasse und an der Maarschäferei entlang zu wandern, oder einen Feldweg an den Weiden des Bauernhofs Ziegelhütte zu benutzen. Die zu dem Gehöft gehörende Maarstube und Käserei bieten Kulinarisches aus Eigenproduktion und am Wochenende auch eine Einkehr. Näheres zu der Teilstrecke habe ich schon im ersten Teil des Artikels gepostet: Biokäse und Zauberpflanzen.

Prächtiger Zwerghahn an der Ziegelhütte. Klein, aber selbstbewusst …

Prächtiger Zwerghahn an der Ziegelhütte. Klein, aber selbstbewusst …

Durch eine alte Lindenallee geht es dann am Maar-Rand entlang bis zur Strasse nach Römerstein. Hier zweigt der Weg dann in Richtung “Otto Hofmeister Haus” ab, das jetzt das romantische Hotel “Albengel” beherbergt. Dieser Panoramaweg bietet einen tollen Blick auf die Limburg und die Stauferberge.

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Blick auf die drei Kaiserberge:
Hohenstaufen – Rechberg – Stuifen

Im Vordergrund eine der vulkanischen Felsbomben, eine Folge der phreatischen Eruption des Kircheim-Uracher Vulkans. Hier floss keine Lava, sondern wurden regelrecht Trichter herausgesprengt – welche mehrere Maarkessel bildeten – wie in der Vulkaneiffel. Das Randecker Maar, einst auch ein mit Wasser gefüllter Kessel von rund einem Kilometer Durchmesser, wurde mit dem Zurückweichen des Albtraufs durch Erosion vom Zipfelbach angenagt und zum Auslaufen gebracht.  Fossilien des einstigen Sees sind in der Maarstube ausgestellt.

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Dem starken Wind zum Trotz – einsamer Baum am Randecker Maar.
Ein Speierling, dessen Fruchte für die Mostkelterei nützlich sind.

Hinter dem Otto Hofmeister Haus führt ein Wiesenpfad bzw. Schotterweg zur Torfgrube, dem Sumpfbiotop Schopflocher Moor. Einst ebenfalls ein Maarsee, verlandete es im Lauf der Jahrmillionen, und es bildete sich ein Hochmoor, eines der wenigen auf der sonst wasserarmen Schwäbischen Alb. Auf einem hölzernen Bohlenweg – und nur auf diesem! – kann das Moor durchquert und seine besondere Pflanzen- und Tierwelt aus der Nähe beobachtet werden. Man muss nicht Angst haben zu versinken, der “Holzweg” schützt die Vegetation vor dem Menschen.

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Ein sehr altes Naturschutzgebiet, wie man an dem Schild erkennen kann.

Den Kern des Biotops bildet ein Moorwäldchen mit Birken und Heildelbeer-Schlägen. Es errinnert mich an die typischen leicht morastigen Wälder in der Oberpfalz, wo es noch viele Hochmoore und Sumpfwiesen gibt, wegen der ebenfalls zahlreichen Seen und Weiher.  Der Untergrund ist dort häufig ebenfalls Vulkangestein, das sich vom Rauhen Kulm in Franken bis zu den K.und K. Bädern in Böhmen zieht. Auch in dieser Gegend gibt es, wie rund um Bad Urach viele Heilquellen und Thermalwässer.

Bohlenweg durch das Moorwäldchen.

Bohlenweg durch das Moorwäldchen.

Am Ende des Bohlenwegs wartet ein kleiner Tümpel mit Rohrkolben und blauen bzw. gelben Iris. In ihm tummeln sich im Frühling viele Kaulquappen, so dass es im Hochsommer wohl zu einem ziemlichen Froschgequake kommen dürfte.

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Sumpf-Iris (Mrkur/Neptun(Jupiter) und Schlangenknöterich (Mond/Saturn, Merkur/Neptun)
haben ihre Hauptblüte im Juni/Juli.

Die Wurzel des Drachenkrauts (Bistorta officinalis) und die jungen Blätter, Blüten und Samen
kann man als Wildgemüse essen. Getrockntetes Schlangenwurzelrhizom wurde zu Mehl verarbeitet. Iriswurzel findet man in Kosmetika.

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Blutweiderich (Lythrum salicaria) – eine vielseitige Heilpflanze – Panacea.
Jupiter(Neptun)/Merkur, Mars/Venus, Mond/Saturn.
Früher ein Nothelfer bei Ruhr und Cholera. Blutstillend.

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Teich mit Iris und Kaulquappen. Grössere Bestände des Sumpfschachtelhalms
sind auch anzutreffen.

Geflecktes Knabenkraut.

Geflecktes Knabenkraut. Eine heimische Orchidee, die im Mai blüht.
An schattigeren Stellen kann man das weisse Walldvögelein finden.

Esel auf den Maarwiesen.

Esel auf den Maarwiesen, sie gesellen sich gerne mit Schafen.

Nach dem etwa 15 minütigen Durchgang durch das Schopflocher Moor kehrt man auf dem gleichen Weg zurück, auf der Landstrasse bis zum Parkplatz. Dort überquert man die Strasse und wendet sich nach links, wieder am Maarkessel entlang. Dort gelangt man auf den kurzen Weg zum Auchtert und schliesslich zum Breitenstein.

Gesamtstrecke: 1.5 h ohne Einkehr, viele wunderschöne Panaorama-Ansichten des Albtraufs und der vorgelagerten Zeugenberge.

Einkehrmöglichkeit: Maarstube, Restaurant und Biergarten des Landgasthofs “Albengel” im “Otto Hoffmeister Haus”. Hier gibt es auch Übernachtungsmöglichkeiten.

Schwierigkeitsgrad: Gering, wenn man auf den Ab- und Aufstieg bei der Querung der Zipfelbachschlucht verzichtet, und den Wiesenweg beim Auchtert nimmt.

©photos: beast666

Posted by on August 26th, 2016 Kommentare deaktiviert

Segensreiche Disteln: Jupiter trifft Merkur in der Jungfrau

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Mandala: Jupiter in der vom Merkur regierten Jungfrau.
Fast wie eine Distel-Blüte: Fülle der Details.
Auch die Distel trägt die Signatur von Merkur und Jupiter.
Mars/Venus, bei Milchdisteln Mond/Saturn sind ebenfalls vertreten. 

 Die Distel und die Rose

Stand ein staubiger Distelstrauch
Und eine blühende Rose auch
Auf der sonnigen Heide. –
War die Distel voll Neide. –
Fegte der Winter den eisigen Hauch
Verderblich über die Flur.
Klagte die Rose voll Leide:
“Liebe Distel, jetzt sind wir nur
Stachelgewächse beide!”

Albert Roderich

(1846 – 1938), deutscher Dichter und Aphoristiker
Stängellose Kratzdistel am Albtrauf.

Stängellose Kratzdistel am Albtrauf.

In den als stacheliges Unkraut geschmähten Disteln steckt viel Gutes. Besonders heilwirksam ist die Mariendistel, die ihren Namen den weissen Flecken auf ihren Blättern verdankt: Milch der heiligen Jungfrau.*** Die Mariendistel gehört tatsächlich zu den ältesten Heilpflanzen. Bereits in der Antike  hat man im Mittelmeerraum die Früchte der stachligen Pflanze zur Behandlung von Leberleiden angewendet. Im Mittelalter wurde das wild wachsende Gewächs dann für die Klostermedizin regelrecht kultiviert.

Zur Vorbeugung gegen Reisekrankheit (Merkur):

  • Mit einem Liter kochenden Wasser ein Distelblatt, eine Prise gequetschter Mariendistelfrüchte und ein Wurzelstückchen überbrühen.
  •  Einige Minuten ziehen lassen, abseihen und süßen (Honig oder Ahornsirup)
  • Am Tag vor der Reise in kleinen Schlucken trinken.

Gegen Leberbeschwerden (Jupiter): Mariendistel-Tee.

  • Einen Teelöffel Mariendistelfrüchte im Mörser zerquetschen und mit kochendem Wasser überbrühen.
  • 10 bis 15 Minuten ziehen lassen,und abseihen. Noch heiß in kleinen Schlucken trinken: Am Morgen auf nüchternen Magen die erste Tasse, eine halbe Stunde vor dem Mittagessen die zweite. Die dritte und letzte Tasse trinken Sie vor dem Schlafengehen
  • Der Tee kann auch ergänzend mit Pfefferminze zubereitet werden. Er hilft vorbeugend und akut bei Beschwerden der Leber.

Magen und Darm (Merkur) anregen:

  • Fünf Gramm Distel-Kraut, getrocknet, mit kochendem Wasser aufgießen. Fünf Minuten ziehen lassen.
  • Abseihen und drei bis vier Tassen im Laufe des Tages trinken.

Als Leber-und Galletonikum gibt es auch bereits Fertigpräparate in der Apotheke, die Mariendistel enthalten.

Die Wirkkraft der Mariendistel auf die Leber ist so gross, dass sie bei Zirrhose eingesetzt wird und sogar Knollenblätterpilzvergiftungen mit ihrem Extrakt  behandelt werden. Hierzu wird eine Direktinfusion des Wirkstoffs Silybin verabreicht.

Auch die verdauungsfördernde Artischoke gehört zu den Distelgewächsen, ebenso die Karde, die gleichfalls heilkräftig und leberwirksam ist, wenn auch nicht in dem Ausmass wie bei der Mariendistel.

Kugeldisteln und grosse Karde sind hübsch im Staudenbeet und eine hervorragende Bienenweide im blütenarmen Spätsommer und Herbst.

Mariendistel-Blüte: Silybum marianum

Mariendistel-Blüte: Silybum marianum

Und schliesslich ist die Distel auch die Nationalblume von Schottland. Sogar die inoffizielle Nationalhymne der eigenwilligen Bewohner der Highlands, Erfinder des Whisky und der industriellen Revolution ist nach ihr benannt: Flower of Scotland”. Den Text zu “Flower of Scotland” gibt es hier. Ein weiteres schottischen Motto, das des Clans der Mackintosh lautet:Touch not the Cat but a Glove“. Schotten sprechen von sich auch als Volk des Clan Chattan, was soviel wie Katzenclan heisst, hier ist die schottische Wildkatze gemeint. Katzen und Disteln, Schottlands Nationalsymbole kommen alle ein wenig kratzbüstig daher. Wen wundert es, bei der Geschichte …

**Wie bei allen Heilpflanzen gilt: Vor Anwendung Beschwerden diagnostisch abklären lassen! Heilpraktiker und viele Ärzte verordnen mittlerweile auch wieder mehr pflanzliche Mittel.

***Solche “Milchflecken” deuten auch auf eine Mondsignatur: Tatsächlich hilft die Mariendistel auch bei Lymphproblemen und wird in der Intensivmedizin bei Hirnödemen eingesetzt. Lymphe und Hirnmasse werden vom Mond regiert. Damit wäre die Mariendistel, wie viele der alten Heilpflanzen auch eine Art Panacea, ähnlich der Schafgarbe oder der Ringelblume.

Essbare Kohldistel: Mehr vom Merkur dominiert.

Essbare Kohldistel: Mehr vom Merkur dominiert als vom Jupiter/Mars – gelbe Blüten.

Ernte: Die Kohldistel blüht von Juni bis Oktober.  Erntezeit der Blätter ist auf gemähten Wiesen von Mai bis September möglich. Die großen Blätter lassen sich in Streifen geschnitten oder blanchiert sehr gut einfrieren.

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Cirsium oleraceum – Kohldistel
quelle:wiki

Zubereitungsarten: Die Kohldistel ist äußerst wohlschmeckend, der Geschmack ist mit keinem anderen Kulturgemüse vergleichbar, ein wenig der ebenfalls zur Familie gehörenden Artischocke ähnlich. Wie bei der grossen Schwester und auch der kratzbürstigen Silberdistel schmecken die Blütenböden besonders gut. Dafür sammelt man sie kurz vor dem Vollerblühen. Für eine Distel sind die Blätter nur wenig bestachelt. Sehr gut machen sich Kohldistelblätter als Wildspinat oder auch in klassischen Gemüseaufläufen. Ausgebacken in Bier- oder Weinteig sind Kohldistelblätter eine regelrechte Delikatesse.  Als Salatzutat schmeckt Kohldistel auch in rohem Zustand angenehm herb und vom Aroma her ein wenig nussig, fast walnussartig.

Carlin acaulis - Silberdistel - sie hat auch eine Mond/Saturn Signatur.

Carlin acaulis – Silberdistel – sie hat auch eine Mond/Saturn Signatur.

Auch die Silberdistelblüten wurden gegessen: Jäger- oder Hirtenbrot war daher der volkstümliche Name. Wegen der Nektarfülle wird sie gerne von Biene und Hummeln besucht. Disten sind eine gute Bienenweide im Spätsommer.

Eselsdistel

Bizarre Schönheit iund deutliches Signal: Don’t Touch!
Trotzdem werden Disteln von Ziegen gefressen.
Für Vögel sind ihre Samen unwiderstehlich.

Ein Heilkräuter-Brevier ersetzt nicht diagnostische Abklärung von Beschwerden durch Arzt oder Heilpraktiker! Viele verordnen immer mehr Naturheilmittel – einfach  direkt nachfragen.

 

Posted by on August 25th, 2016 Kommentare deaktiviert

Spätsommer in der Schwäbischen Alb: Zauberpflanzen und Biokäse

Linde auf dem Auchtert:  beast666 August 2015

Linde auf dem Auchtert: beast666 August 2015

Immer eine lohnende Runde:  Wandern vom Breitenstein zur Ziegelhütte im Randecker Maar und zurück. Eine unangestrengte Route, trotzdem muss man keine Teerstrassen und breite Schotterpisten mit wildgewordenen Mountainbikern teilen. Diese stören ein Naturerlebnis manchmal recht effektiv – allein schon die oft affenbunte  Aufmachung! Ausgangspunkt ist der Wanderparkplatz am Breitenstein bei Ochsenwang. Wer will, kann die Kirche im Ort besuchen, dort war der Dichter Eduard Mörike im 19. Jhd. als Pastor tätig. Vom Parkplatz geht’s zum 815 m hohen Breitenstein, mit seiner wunderbaren Aussicht auf die Zeugenberge der Alb und vor allem die Burg Teck. Im Gelände verstreut liegen einige Gemeinde-Grillplätze.  Weiter zum Anstieg des Auchtert, auf dem eine kleine Lindengruppe mit einer Parkbank zum Verweilen einlädt. Die Wiesen auf dem flachen Buckel weisen eine erstaunliche Artenvielfalt auf: Jetzt im Spätsommer leuchten bei Sonnenschein Silberdisteln aus dem vertrockneten Gras.

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Carlina acaulis, Silberdistel oder stängellose Eberwurz. ©beast666 2015

Diese alte Zauber- und Heilpflanze steht auf der roten Liste der bedrohten Arten und ist streng geschützt. Die Haupt-Signatur hat sie wie alle Disteln vom Jupiter/Merkur-Prinzip, aber Mars (Blattstacheln) und Venus (sehr zuckerreicher Nektar) spielen ebennfalls eine Rolle. In der silbrigen, hygroskopischen Blüte und der starken Pfahlwurzel erkennen wir den Saturn/Mond Einfluss. Dieses aromatisch riechende Rhizom enthält ätherische Öle und schmeckt scharf und bitter. Hauptbestandteil des Öls ist mit 80 % bis 90 % das antibakterielle und toxische Carlinaoxyd. Weiter enthält die Wurzel auch über 20 % Inulin als Reservestoff, wie z.B. auch der Grosse Alant. Die kräftige Pfahlwurzel wurde in der Volksheilkunde als Grippemittel, harntreibendes Mittel und gegen Greisenbrand gesammelt, in der Tiermedizin als Mast- und Brunstpulver (Eberwurz) verwendet. Die Korbböden wurden früher ähnlich wie Artischocken gegessen. Daher wird die Silberdistel bei Almhirten auch Jägerbrot genannt. Der Geruch des getrockneten Rhizoms galt auch beim Menschen als potenzfördernd.

Die Silberdistel gehört zu den schutzmagischen Berufkräutern: Sie schmückt noch immer in den Alpen viele Türen von Bauernhäusern. Sie soll die Bewohner vor Luftgeistern schützen, die Seuchen bringen. Die antibiotische Wirkung konnte inzwischen biochemisch nachgewiesen werden (Carlinaoxyd). Paracelsus nutzte die Pflanze als Amulett, um stärkende Astralkräfte auf den Menschen zu übertragen.

Der Beiname Wetterdistel bezeichnet das Verhalten der äusseren, abgestorbenen Blütenblätter, sich bei hoher Luftfähigkeit einzurollen, und damit die Blüte zu verschliessen. Durch diese hygroskopische Eigenschaft werden die Röhrenblüten vor Regen geschützt. Bei geschlossener Blüte ist also Regen zu erwarten, bei Sonnenschein öffnet sie sich wieder. Bereits ein fünf- bis zehnmaliges Anhauchen genügt, um die erste Aufrichtebewegung zu erzeugen. Auch der Morgentau löst den Wettermechanismus aus.

Zipfelbach-Schlucht Brücke.©beast666 2015

Zipfelbach-Schlucht: Brücke.
©beast666 2015

Vom Auchtert geht es zum Mörikefels, einer etwas augesetzten Kanzel mit tollem Panoramablick. Abwärts durch den Wald führt der Weg an der Zipfelbachschlucht vorbei und über die Strasse auf den leichten Anstieg zum Randecker Maar. Entlang einer Kuhweide und an der Maar-Schäferei vorbei gelangt man zur Einkehr “Maarstube” des Weilers Ziegelhütte, mit seinem Demeter-Betrieb samt eigener Käserei. In der Brozeitstube des Hofladens bekommt man eine erstklassige Vesper oder leckeren selbstgebackenen Kuchen. Eine Auswahl von  unterschliedlichen Käsespezialitäten findet man im Hofladen, daneben auch die Produkte aus dem Biosphärenreservat “Schopflocher Alb”, z.B. Honig oder Wildobsterzeugnisse. Man sitzt im Sommer gemütlich unter alten Bäumen, im Winter am heimeligen Kaminofen der rustikalen Gaststube. Hier sind auch jede Menge Infomaterialien zur Region ausgelegt.

Auf den Maarwiesen blüht jetzt schon die Herbstzeitlose, eine Heil- und Hexenpflanze, die trotz ihrer Giftigkeit zur Gichtbehandlung eingesetzt wird. Ihre Haupt-Signatur: Venus/Pluto.

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Herbstzeitlose: Colchicum autumnalis, schön -  aber sehr giftig.
©beast666 2015

Gestärkt macht man sich von der Maarstube auf den Rückweg, der durch eine schöne alte Linden-Allee in Richtung der Hauptstrasse nach Ochsenwang führt. Hier hat man einen spektakulären Ausblick auf die “Drei Kaiserberge: Stuifen, Rechberg, Hohenstaufen” und den kleinen Vulkan “Limburg“. Dieser alte Schlot ist ein Rest des Kirchheim-Uracher Vulkans, der auch den Kessel der Randecker Caldera geschaffen hat, die lange Zeit von einem See, wie die ebenfalls vulkanischen Eifel-Maare bedeckt war. Fossilien aus dieser erdgeschichtlichen Periode kann man in der Maarstube besichtigen, Schautafeln zur geologischen Geschichte des Maars stehen am Anfang der Allee.

An der Strasse zweigt der Pfad nach rechts ab, entlang des Maar-Randes zurück zum Auchtert und Breitenstein.

Zauberbaum der Alten: Eberesche. Baum von Odin und Thor.

Am Maarrand – Zauberbaum der Alten: Eberesche.
Baum von Odin und Thor.
Die Beeren liefern Marmelade und geistiges (Schnaps).

Gehzeit ca. 3 Stunden ohne Rast und Einkehr. Maarstube an Wochenenden, Hofladen auch Freitag vormittag geöffnet.

Ziele in der Nähe:

  • Ein lohnender Abstecher: Torfgrube Schopflocher Moor  – tolle Bestände an Rohrkolben, Sumpfiris und Wald-Angelica, Libellen, Frösche, Falter etc.
  • Otto-Hoffmeister Haus: Landgasthof Albengel mit Übernachtung
  • Biosphären-Zentrum Schopflocher Alb an der Hauptstrasse, Richtung Römerstein: Veranstaltungen, Vorträge, Laden, Cafeteria.

 

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Feuerblüten: Flamingo Silk und Indian Summer

Flamingo Satin

Fraktale Blüte: Flamingo Silk ©scrano 2014

Wenn Blumen, gleichgültig welcher Farben und Formen
zusammenstehen, kann nie ein Bild der Disharmonie entstehen.

Vincent van Gogh
Indian Summer

Blütenwirbel: Indian Summer ©scrano 2014

Indian Summer ist der amerikanische Altweibersommer, der mit besonders bunter Laubfärbung aufwartet. In diese Zeit fällt in Mitteleuropa neben der spätsommerlichen Schönwetterperiode im September, auch noch der sogenannte Goldene Oktober.

Die grauen Haare alter Frauen gaben der Jahreszeit den Namen. Sie wird auch als Witwensommer bezeichnet.  Charakteristisch sind die taubenetzten Spinnfäden und Netze, die man am Morgen in der Sonne glitzern sehen kann. Der Zusammenhang zwischen dem Spinnfaden der Nornen, nordischen Schicksalsgöttinnen und dem Netz der achtbeinigen Jägerin war wohl auch an der Namensfindung beteiligt. Diese den Moiren oder Parzen ähnlichen Göttinnen wurden in der Antike häfig als alte Frauen abgebildet, oder als Trio mit den unterschiedlichen Lebensaltern.

Moiren der Griechen: Klotho (Spinnerin), Lachesis (Weberin), Atropos (Abschneiderin). Lachesis bemisst den Lebens-Faden, der oft als 12-Knotenschnur dargestellt ist. Aus diesem webt sie dann das Schicksal. Atropos gab der Tollkische Atropa belladonna ihren Namen, Lachesis ist die Patin einer Giftschlangengattung. Die Tarotkarte Nr. 10  “Rad des Schicksals” nennet man auch das “Gewebe”, welches Lachesis, die mittlere der Moiren stellvertretend für das Leben des Menschen webt. Bei den Griechen standen die Moiren über den Göttern, sie waren die parthogenetischen Töchter der primordialen Göttin Nyx – der Nacht. Die römischen Parzen waren wohl ursprünglich Göttinnnen der Gebärenden: Decima, Nona (Schwangerschaftsdauer in Sonnen- und Mondkalender), sowie Parza, der Hebamme. Später wurden sie gräzisiert und den Moiren gleichgestellt. Allerdings ging das mit einer Degradierung einher: Statt Stellvertreterinnen des unentrinnbaren Schicksalszwangs (Ananke) waren sie nur mehr Sekretärinnen des Jupiter. Lachesis führte nun das Buch des Lebens, statt die Lebenswege zu bestimmen.

Nornen: Eigentlich drei Riesinnen (primordiale Götter der nordischen Mythologie): Urd (Vergangenheit), Verdandi (Gegenwart), Skuld (Zukunft). Als Geister der drei Weihnachten sind sie sogar in Charles Dickens berühmter Weihnachtsgeschichte vertreten.

Paul Thumann (1834-1908) Drei Parzen

Paul Thumann (1834-1908) Drei Parzen
Lachesis hält einen Ölzweig und Blumen als Symbole für das Leben.
Dieses ist bereits begrenzt: Schnittblumen sind zum Verwelken bestimmt.

In der Kunst werden die drei Göttinnen auch als Repräsentaionen der Lebensabschnitte dargestellt: Klotho als Jugend, Lachesis als Lebensmitte, Atropos als Alter.

Flammenfraktale, wie sie sich mit Programme wie Apophysis oder JWildfire berechnen lassen, sind besonders geeignet für schöne, oft ätherisch wirkende Blumen.

Fraktalbilder der Galerien, wie alle meine Original-Illustrationen als Poster ab DIN A3 oder gerahmter Kunstdruck erhältlich. Preise Poster ab 9.90€, Kunstdrucke je nach Printmedium und Rahmen auf Anfrage. Poster werden in Papprolle verschickt, Versand 3.90€. Rückgabe der unbeschädigten Ware in Originalverpackung innerhalb von 14 Tagen möglich. Selbstabholung für Kunden im Raum Stuttgart/Esslingen/Göppingen empfohlen.

Posted by on August 23rd, 2016 Kommentare deaktiviert

Sonne in der Jungfrau – nicht nur sauber, sondern rein

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Ob Asträa – oder himmlische Bibliothekarin – Jungfrau Sonne nimmt es ganz genau.
Virgo ©scrano 2016 all credits: original

Jungfrau, lat. virgo, ist, als femininum zu vir (= Mann, der Kräftige, sich auf etwas zu Bewegende), “die kräftig und geradlinig etwas Verfolgende”.

Wo dieser Archetyp in Märchen, Mythos und Sage auftritt (oder auch in romantischer Dichtkunst) ist er Symbol  nicht entstellter Unmittelbarkeit, erfüllt von Klarheit, Wahrheit und frei von Verwirrung und Täuschung.  Daher ist die Jungfrau häufig leichtgeschürzt oder gar nackt dargestellt. Am Sternenhimmel verkörpert sie Asträa, natürliche Ordnung und Unparteilichkeit. Als Symbol der Freiheit trägt sie die Fackel voran und ist auch mutige Retterin und Führerin aus tiefer Not (Lady Liberty, Jungfrau v. Orléans, Dantes Beatrice). Als Sakraltypus ist sie ein Aspekt der primordialen  Magna Mater , die weibl. und männl. Potenz in sich vereint, aus sich selbst zeugt und in sich entfaltet (“parthenogenetisch” – von gr. parthenos = Jungfrau), und ohne gleichrangigen männlichen Gegenpart auskommt. In der griechischen Antike war dies die orphische Eurynome, eine Schöpfungsgottheit, mit der ozeanischen ungezähmten Kraft der Mondin verbunden, welche später auf den nun männlichenPoseidon/Neptun übertragen wurde. Nur Artemis bleibt noch als noch freie, unabhängige (nicht an Mann oder Familie gebunden) Jägerin unter dem monderhellten Nachthimmel. Die Göttin als Neumondsichel symbolisiert die jungfräuliche Form der Grossen Mutter”, die sich mit jedem lunaren aber auch solaren Zyklus wieder erneuert. Wie Brigid zu Imbolc oder Aphrodite, die ihre physische Jungfräulichkeit jeweils durch ein Bad wiederherstellt. Die rüstungtragende Pallas Athene verkörpert Klugheit, Erfindergeist, den inspirierenden Aspekt der jungfräulichen Göttin. Allerdings ist sie schon patriarchalisch vorbesetzt. Zeus hat sie sich buchstäblich AUSgedacht. In mehr egalitären Gesellschaften, wie bei den Kelten war der Verstandesanteil der Göttin keine männlich überformte Angelegenheit, Brigid, ein echtes Vollweib, stand für die wiederkehrende Fruchtbarkeit im Frühling, daneben inspirierte sie Barden, Künstler und Denker aller Art. Ausserdem war sie noch für Vieh, Schmiede, Kriegshandwerk und Feuer zuständig, letzteres wie die ebenfalls jungfräulichen Vestalinnen. Diese Frauen hatten einerseits grosse Macht, das Schickal des Imperiums hing vom Feuer der Göttin Vesta ab, waren aber der eisernen Kontrolle durch die patriarchalische römische Priesterschaft unterworfen: Ihre Keuschheit wurde strikt überwacht, auf Übertretung stand der Tod durch lebendiges Begraben als Sühneopfer. Dabei behauptet man immer, die Römer praktizierten keine Menschenopfer.
Auch bei Naturvölkern und im Volksglauben sind Jungfrauen zum Gelingen vieler Rituale nötig, sei es Saat oder Ernte, Neubeginn oder Beschwichtigung der Numina nach Regelverstößen. Auch hier wird die Jungfrau als Archetypus der natürlichen Ordnung, der Wiederfindung von Ordnung und Befreiung von der Verirrung sichtbar. Nicht zuletzt kann nur sie das wilde weisse Einhorn fangen, Symbol der Reinheit und der Wahrheit, weil es nämlich freiwillig zu ihr kommt.

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Jungfrau mit Kornähre der Demeter

In der sumerischen Mythologie wurde das Sternbild Jungfrau auch mit Inanna aus dem Gilgamesch-Epos in Verbindung gebracht. Die kriegerische Fruchtbarkeitsgöttin schickte den Himmelsstier auf die Erde, um Gilgamesch und Enkidu zu bestrafen. Als astronomischer Vorgang fand dieser Mythos am Himmel ihr Gegenstück. Mit dem heliakischen Aufgang des Sternbilds Jungfrau ging das Sternbild Stier unter; im mythologischen Kontext folgte dem Aufstieg von Inanna das Herabkommen des Stiers auf die Erde, der die Rolle des Regenbringers und des Pflug-Ochsen übernahm.

Die Jungfrau in der Astrologie regiert das 6. Zeichen und Haus des Tierkreises und hat die Aufgabe die schöpferische Gestaltung und Selbstwerdung des 5. Hauses und des Löwen in etwas Fassbares für die alltäglichen Bedürfnisse zu umzusetzen. Ihre Bildsymbolik gleicht der mit dem Sternbild Virgo gleichesetzten Asträa, Sternenjungfrau und Verkörperung der Gerechtigkeit, der Vernunft aber auch der Ackergöttin Demeter. Die Inspiration muss mit der pragmatischen Vernunft gekoppelt werden um etwas Nützliches zustandezubringen. Eine Vision ohne Umsetzung ist eine Halluzination pflegte Edison zu sagen. Hier ist das erdhafte 6. Haus eindeutiger Gegenpol des Neptunischen Traumes im 12. Haus der Fische. Die Idee muss sich an der Realität messen lassen. Es herrscht das Bedürfnis nach Erkenntnis des Wesentlichen und Wesensgemässen, die Sinnfindung erfolgt durch  Arbeit und Dienen am unmittelbar Gegenwärtigen. In der Aufgliederung von Materie und Wertung der Funktionalität der Bestandteile für ein ordnungsgemässes Zusammenspiel, wie bei einem Uhrwerk, liegen die schöpferischen Gestaltungsmöglichkeiten. Im Zeichen Jungfrau findet sich die Fähigkeit, mit Mängeln und Niederlagen umzugehen, sie kritisch zu analysieren, entsprechend der Faktenlage zu korrigieren. Es geht um Kategorisierung, Systematik, Sorgfalt und Achtsamkeit, Kultur, aber auch Kult der scheinbar banalen Welt der täglichen Verrichtungen, Verankerung des Geistigen in der Wirklichkeit, der dinglichen Welt, im Körperlichen. Daher sind hier auch die Belange der Gesundheit, vor allem aber Hygiene und Ernährung angesiedelt, aber auch die Psychoanalyse und alle empirischen Wissenschaften, weil diese mit Statistik arbeiten. Diese Disziplin der Mathematik ist aber die Lieblingsspielwiese der Jungfrau. Der Zeichenherrscher Merkur ist ebenfalls ein Herr der Skalen, des Messens, aber er dient auch der Vermittlung und Verbindung zwischen den inneren und äusseren Prozessen der Welt, sei es Mikro- oder Makrokosmos. In der Alchemie ist Mercurius /Quecksilber ein Löse- und Bindemittel zugleich: Er löst Metalle auf und bildet Amalgame mit dem edlen Gold. Solve et coagula - Löse und binde erneut, nach Scheidung der unedlen Bestandteile. Medizinisch sind der Jungfrau der Dünndarm und die Verdauungsenzyme zugeordnet, diese schliessen die Nahrung in ihre verwertbaren Bestandteile auf. Unbrauchbares wird abgetrennt. Im Verdauungssystem befinden sich auch viele Nervenzellen, die mit dem Hirn des Menschen über den Vagusnerv verbunden sind, eine Art Zweithirn, dass die Begegnung der Innen- mit der Aussenwelt regelt, tatsächlich, und  im wörtlichen Sinn. Im Darm sitzt schliesslich auch der Hauptteil des Immunsystems aus Myriaden dienstbarer Geister, der Darmflora: Hier wird unterschieden was gefährlich ist, oder nützlich.

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Albedo, Weissung, Reinheit : Eine Stufe des alchemistischen Transformationsprozesses

Zu den Bereichen der Jungfrau und des 6. Hauses zählen auch Haustiere, besonders Katzen, die ansonsten eher mondenhaft sind. Besonders die liebevolle Fürsorge für kleinere Tiere ist in diesem Zeichen beheimatet. Da in der Jungfrau, wie in den Zwillingen, der Merkur herrscht, ist sie ebenfalls ein Zeichen der Hände:  Hier finden wir oft ausgeprägte  handwerkliche Geschicklichkeit mit viel Liebe zum Detail, wogegen bei den Zwillingen eher die Kommunikation (Gestik) oder das Schreiben das wesentliche Element darstellt. Durch ihre Verbindung zur Alchemie regiert sie auch die Spagyrik und die daraus abgeleitete Pharmazie.

Im Tarot wird die Jungfrau durch Temperantia (Mässigung, vormals Prudentia: Man denke an das Gleichnis der klugen Jungfrauen) verkörpert. Ihre Namensgeberin, das Sternbild Virgo findet man aber auch auf der Karte 8, “Die Ausgleichung, oder Gerechtigkeit” in Form der bekrönten Asträa mit dem Schwert wieder. Diese Trumpf-Karten, Nr. 8 und Nr. 14, sowie die zum Zwillings-Merkur zugehörige Nr. 6, “Die Liebenden” gelten als Darstellung von Vernunfts- und Erkenntnisprozessen, letztlich geht es hier um Entscheidungen. Der Eremit als weitere Jungfrau-Karte zeigt uns den Aspekt der Innenschau und Selbstkritik.

Der Schatten des Jungfrau-Archetypus liegt in Unzufriedenheit mit dem Gegebenen, Detailverlorenheit, Pedanterie, Kleben am Gewohnten und an Formalismen, dazu kommen Schüchternheit und Hypochondrie, was sie mit ihrem neptunischen Gegenpol gemeinsam hat aber auch Phobien, obsessives Verhalten und Angst-Zwangs-Störungen.

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Virgo als geflügelte Asträa, aber mit der Ähre der Demeter.

Das Sternbild Virgo in der Astronomie:

Die Jungfrau wird meist als geflügeltes Mädchen dargestellt, das einen Bündel Ähren in der Hand hält. In einer Ähre leuchtet Spica, der Hauptstern der Jungfrau. Dieser Stern ist etwa 280 Lichtjahre von uns entfernt und leuchtet 2300 mal stärker als unsere Sonne. Spica symbolisiert als Getreideähre den Frühling, in dem die Natur wieder auflebt und alles grünt und blüht. Er signalisiert die Zeit der Aussat, welche im Herbst die Ernte verspricht. Das Sternbild Jungfrau gehört als einziges weibliches zu den 12 Tierkreiszeichen. Nahe an Spica vorbei verläuft die Ekliptik mit den Sterbildern des Zodiak.  Auch die Sonne hält sich jedes Jahr im Herbst einige Zeit in der Jungfrau auf. Obwohl Virgo als sehr großes Sternbild des Frühlings am Himmel steht, kann man die Konstellation aber leider nicht gut erkennen. Ihre Sterne leuchten nur schwach, hier ähnelt sie den Fischen, ihrem Gegenpol auf der “Achse des Dienens” im Zodiak. Auffällig ist lediglich Alpha Virginis, die Kornähre Spica. Da unser Erdtrabant ebenfalls die Bahn der Ekliptik durchwandert, kann man die Lage von in der Nähe liegenden Sternbildern ebenfalls durch den jeweiligen Mondstand ermitteln. Günstig ist dafür natürlich die Phase des Neumonds, mit einer nur schmalen Sichel.
Trotz ihrer Bescheidenheit hat die Jungfrau für Astronomen durchhaus etwas zu bieten: In diesem Sternbild findet man mit einem Teleskop viele Galaxien. Sie bilden einen großen Galaxienhaufen, der auch Virgohaufen genannt wird und vermutlich aus 3000 Galaxien besteht, die etwa 70 Millionen Lichtjahre von uns entfernt sind. Etwa 250 seiner Mitglieder können mit einem mittleren Teleskop ab 15 cm Öffnung beobachtet werden. 11 der Galaxien nahm der französische Astronom Charles Messier in seinen Katalog nebliger Objekte auf, darunter die äuffällige elliptische Galaxie M87. Bei dieser schiesst ein extrem heller Materie-Jet aus dem Zentrum weit in den Weltraum hinaus.

Korrespondenzen zur Jungfrau:

Positive Eigenschaftengraphics-zodiac-signs-737857

  • lernbegierig
  • schnelle Auffassung (Merkur)
  • analytisch
  • grosser Wissenshorizont (Leseratte Hermione aus Harry Potter)
  • nüchtern
  • pragmatisch
  • zuverlässig
  • beschützend  (Tierschutz, Naturschutz)
  • sicherheitsorientiert
  • handwerklich begabt, besonders mit Holz oder Uhren
  • ordentlich
  • bescheiden
  • geduldig
  • vorsichtig

Negative Eigenschaften

  • eigenbrötlerisch
  • konservativ
  • unnahbar
  • nörglerisch
  • unfrieden (mit sich selbst)
  • perfektionistisch
  • schüchtern
  • stets besorgt
  • pessimistisch
  • pedantisch
  • hypochondrisch

Die Jungfrau gehört zum 6. Haus des Zodiak, hier herrscht Merkur in seinem Nachthaus..

  • Element: Erde, mutabel, Yin
  • Farbe: ocker, beige, gelb, blaugrau, gelbgrün
  • Kristalle: Turmalin, Jade, Peridot
  • TarotMässigung, Gerechtigkeit, Eremit
  • Domizil: Merkur,
  • Exil: Neptun, Jupiter
  • erhöht: Mars (Pluto)
  • Fall: Stier-Venus (Pandemos)
  • Pflanzen: Alle Merkur- und Erdpflanzen, vor allem Gräser, Getreide, Doldenblütler.
  • Duft: Lavendel
  • Götter-Mythen: Merkur/Hermes, Hephaistos, Prometheus, Chiron, Lugh, Loki
  • Göttinnen-Mythen: Innana, Demeter – Persephone, Hekate, Vesta/Hestia, Brigid, Asträa – Dike, Athena Parthenos, Artemis/Diana und Teilaspekte von Aphrodite/Venus(Urania)

Als Nebenherrscher der Jungfrau werden auch der Zwergplanet Vesta und der Irrläufer Chiron, einer der Kentauren diskutiert.

Diese Zuordnung basiert auf deren jeweiliger Mythologie:

  • Der Zentaur Chiron war ein berühmter Heiler und lebte bescheiden im Hintergrund, fast wie ein Eremit.
  • Der ursprünglich vorgeschlagene Hephaistos als eigentlicher Zeichenherrscher kann durchaus als erdhaftes “Alter Ego” des geflügelten Merkur in seinem Nachthaus betrachtet werden. Der umtriebige Merkur hat ja ein ganzes Spektrum an Identitäten.
  • Wie Hephaistos hat Vesta eine Verbindung zum Feuer und ist ausserdem eine (alte) Jungfer. Vesta oder Hestia wirkt zusammen mit Merkur beim Schutz des Heims, sie werden als Hausgötter-Paar verehrt
  • Der hypothetische Planet Hephaistos/Vulkan ist mittlerweile wohl aus der Diskussion.
  • Die meisten dieser Mythen thematisieren auch das Feuer: Hephaistos, Vesta, Prometheus, Libertas, auch Demeter trägt eine Fackel, ebenso Hekate (plutonischer Anteil von Asträa). Hier steht es für das gezähmte Herdfeuer, Schmiedefeuer und Licht der Vernunft. Feuer ist auch ein Mittel der Reinigung und Befreiung, im physischen und spirituellen Sinn. Besonders deutlich wird diese Verbindung bei der keltischen jungfräulichen Frühlingsgöttin Brigid.

***Lesetip:

  • Alice Bailey: “Die 12 Arbeiten des Herkules” aus astrologischer Sicht. Ist zwar etwas theosophisch, aber das kann man getrost ignorieren.
  • Johann Wolfgang Denzinger: “Die 12 Aufgaben des Herkules im Tierkreis”

 

 

Posted by on August 22nd, 2016 Kommentare deaktiviert

Internetstottern und Seitenzugriff …

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Kaum nutzt man Technik, versagt sie auch gleich …!

Die Wartungsarbeiten dauerten leider etwas länger als gedacht … Murphy’s Law ist eben überall gültig!

Sorry für den längeren Ausfall … !

Trotzdem nicht gleich entmutigen lassen, wenn mal die Seite nicht da ist, die Störung ist meistens wirklich nur kurzzeitig
Für Stammleser: Wenn ich Eure email-adressen kennen würde, könnte ich Euch zumindest bei geplanten Wartungen oder etwas längeren Ausfällen benachrichtigen, bei Kommentatoren, Autoren und Leserbriefschreibern geschieht das automatisch.

Falls ein verlinkter Beitrag nicht gefunden wird – er ist dann gerade in der Überarbeitung.

I'm confused …

I feel confused …

 

Posted by on August 21st, 2016 Kommentare deaktiviert