Archive for Oktober 1st, 2016

 

Magischer Oktober – Weinmond

Oktober - WeinmondFrüher schüttelte er das Laub vom Baum, mittlerweile warten wir bis November.

Oktober – Ernte- oder Rebmond (Weinmond).
Früher schüttelte er das Laub vom Baum, mittlerweile warten wir bis November.
Der Höhepunkt des Sternzeichens Waage. ©scrano 2015

Der Nebel steigt, es fällt das Laub;
Schenk ein den Wein, den holden!
Wir wollen uns den grauen Tag
Vergolden, ja vergolden!

Theodor Storm, Oktoberlied

Der Oktober ist der zehnte Monat des Jahres im gregorianischen Kalender. Im Mittelalter galt der Oktober als heiliger Monat, Könige heirateten meistens im Oktober. Neben dem Mai ist er einer der Marienmonate, an denen spezielle Rosenkranzbettage stattfinden. Beides sind Zeiten unter der Herrschaft der Venus, die durch einem eher mondenhaften, harmloseren weiblichen Archetyp ersetzt wurde. Er hat 31 Tage. Hierzulande, und anderen Zeitzonen, in denen im Oktober die Zeit von Sommerzeit auf Normalzeit umgestellt wird, ist der Oktober der längste Monat des Jahres.Die Im alten Jahr der Römer war er der achte Monat – mensis october, wie auch nach der Stellung im Tierkreis, wo der Zyklus am Frühlingspunkt im März startet. Obwohl der Monat nach der julianischen Kalenderreform 46 v. Chr. an die zehnte Stelle verschoben wurde, blieb es bei der alten Namnesgebung, wie auch bei September – December.  Diverse römische Kaiser wie Commodus, Domitian und sogar der Senat versuchten sich an einer neuen Namensgebung, was aber insgesamt wenig erfolgreich war. Die Sonne tritt jetzt aus der ausgleichenden Waage, durch die sie den Hauptteil des Monats läuft, in den Skorpion, mit all seiner Intensität, Wahrheitssuche und Konsequenz. Das Jahr und der Kreislauf der Jahreszeiten nähert sich seinem Ende. Aus der Herrschaft der Venus, die auch über die letzten Erntefeste wacht, wird nun die Regentschaft des Mars(klassisch) oder Plutos, der die Vegetation sterben lässt – Persephone muss ihren Unterweltsthron wieder einnehmen. Das letzte bäuerliche Fest des Jahres:  Die Schlachtung der überzähligen Herdentiere, die man nicht über den Winter bringen kann, am Ende des Monats.

Urdeutsche Namen sind „Weinmonat“ und Gilbhart. Letzterer verweist auf das Sprichwort: “Oktober schüttelt das Laub vom Baum”, weil der Höhepunkt der Laubfärbung und des Falls in diesen Monat fällt. Wegen des herbstlichen Farbrausches wird er deshalb auch häufig als Goldener Oktober bezeichnet. Bei den Jägern wird dieser Monat auch Dachsmond genannt, weil sich der brummelige Grossmarder dann in den Bau zurückzieht. Einen Bezug zum Weinbau hat der Monat natürlich, da in dieser Zeit in allen Anbaugebieten, nördlich und südlich der Alpen die Lese auf Hochtouren läuft. Jetzt wird der Wein gekeltert und bereitet, hierzulande und auch in Frankreich und Italien. Wenn man in die Toskana reist, findet man jetzt das wunderbare Licht und die eindrucksvollen Morgennebel, welche die uralte Kultur-Landschaft so verzaubert wirken lassen. Und wunderbare Ruhe – keine Touristenhorden und genervte Einheimische.

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Bacchus Gabe: Hier wächst sie an der Limburg.
Hohenneuffener Täleswein ©beast666 2016

Lostage und Bauernregeln im Oktober: Weinernte und Winterwetter

  • Oktoberschnee tut Mensch’ und Tieren weh – früher Wintereinbruch, schädigt Rüben, Wein und Kartoffeln.
  • Oktober rau, Januar flau. Ein Oktober, bei dem die Mitteltemperatur mindestens 1,5 °C unter dem Durchschnitt liegt, zieht in zwei von drei Jahren einen milden Januar und sogar und in drei von vier Jahren einen milden Februar nach sich.
  • Im Oktober der Nebel viel, bringt im Winter der Flocken Spiel. Ein nebelreicher Oktober begünstigt einen schneereichen Winter. Dies konnte anhand langjähriger Daten mit etwa 60% Wahrscheinlichkeit bestätigt werden. Dabei steht die Aussage in Zusammenhang mit anderen Wetterregeln, die nach einem warmen und sonnenscheinreichen Oktober einen kalten Winter prophezeihen. Infolge solcher Hochdrucklangen im Oktober gibt es morgens oft Nebelfelder.
  • Oktober, der fröhliche Wandersmann, pinselt noch schnell Wald, Heide und Hecken an.
  • Ist der Oktober kalt, macht er Raupenfraß halt – die Insekten sterben oder verkriechen sich in Winterstarre.
  • Bringt der Oktober viel Regen, ist’s für die Felder ein Segen.
  • Fällt warm und trocken der Oktober aus, so schütze vor Winterkälte dein Haus.
  • Hilft der Oktober nicht mit Sonne, hat der Winzer keine Wonne.

1. Oktober: St. Remigius

  • Regen an Sankt Remigius bringt den ganzen Monat Verdruss.  Bischof von Reims. Er hat sich vor allem der Christianisierung der Franken gewidmet und für die Bekehrung der Anhänger des Arianismus eingesetzt – also ein Hardliner und Dogmatiker.

2. Oktober: St. Leodegar

  • Laubfall an Sankt Leodegar kündigt an ein fruchtbar Jahr.give_thanks_by_kmygraphic-d9h710r

4. Oktober: St. Franziskus

  • Sonne an Sankt Franz gibt dem Wein seinen Glanz.

6. Oktober: St. Bruno

  • Sankt Bruno, der Kartäuser, lässt die Fliegen in die Häuser.

9. Oktober: St. Dionysius (Denis)

  • Regnet’s an Sankt Dionys, wird der Winter nass gewiss. St.Dionys heisst die Kirche von Esslingen.
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St.Dionys, Esslingen 12. Jhd.

13. Oktober: St. Koloman

  • Heiliger Koloman schick mir einen braven Mann.happy_harvest_by_kmygraphic-d9ddpgm

14. Oktober: St. Burkhard (Burkard) (Erhebung der Gebeine)

  • Sankt Burkhard Sonnenschein schüttet Zucker in den Wein.

15. Oktober: St. Theresa

  • Zu Theres’ beginnt die Weinles’.

16. Oktober: St. Hedwig und St. Gallus

  • Gießt Sankt Gallus wie ein Fass, wird der nächste Sommer nass; ist der trocken folgt vom Sommer noch ein Brocken.
  • An Sankt Hedwig und Sankt Gall schweigt der Vögel Sang und Schall.
  • An Hedwig bricht der Wetterlauf und hört das schöne Wetter auf.
  • An diesem Tage sollten alle Erntearbeiten erledigt sein, weil von nun an stärkere Fröste zu erwarten sind. Nach dem Gallustag wurde in den Dörfern geschlachtet, denn nun ist es kalt genug, dass sich Pökelfleisch hält. Die Wintersaat wird ausgebracht und das Vieh muss auch in den Tälern in den Stall.
  • Früher durften ab diesem Tage die Armen “Nachlese halten”, das heißt, die übrig gebliebenen Feldfrüchte einsammeln. Im Zeitalter der Erntemaschinen wird auch der letze Krümel noch weggesiebt – wie gedankenlos! Auch Tiere profiteren im Winter vom Zurückgelassenen – in alten Zeiten es gab sogar einen Tag (Samhain, Halloween, 31.10.), nach dem der Mensch nichts mehr von den Feldern holen durfte.

18. Oktober: St. Lukas

  • Ist Sankt Lukas mild und warm, folgt ein Winter, dass Gott erbarm.
  • Sankt Lukas Evangelist bringt Spätroggen ohne Mist.
  • Am Lukastag (18. Oktober) wurden früher traditionell die letzten Kartoffeln geerntet. Auf dem Acker brannte das Kartoffelfeuer, in dem man das welke Kartoffellaub verbrannte. In der Glut haben wir als Kinder übrig gebliebene Kartoffeln gebraten, frisch ausgegraben, grob gereinigt und mit der Schale. Wenn die Kartoffeln außen schwarz gebrannt sind, dann sind sie fertig.

21. Oktober: St. Ursula.

  • Lacht Ursula mit Sonnenschein, wird wenig Schnee vorm Christfest sein.

23. Oktober: St. Severin – Ingress der Sonne in den Skorpion

  • Wenn’s Sankt Severin gefällt, so bringt er mit die erste Kält’.

25. Oktober: St. Crispinus und Crispinianus, Krispin

  • Mit Krispin sind alle Fliegen hin.

27. und 28. Oktober

  • Bevor du Simon (und) Judas (28. Oktober) schaust, pflanze Bäume, schneide Kraut.

31. Oktober: St. Wolfgang

  • Regen am Sankt-Wolfgangs-Tag, gut für das nächste Jahr sein mag.
  • Er war Bischof von Regensburg und gab dem Wolfgangsee seinen Namen. Hier wirkte er als Einsiedler und Missionar. In der sehr alten Regensburger Kirche St.Emmeram hat er seine letzte Ruhestätte. In den Legenden werden wiederholt seine heilkräftige und Böses abwehrende Wirksamkeit sowie seine Fürsorge erwähnt.
  • Ein Heliger für christlichen Abwehrzauber wegen der alten Ahnengeisterkulte am 11. Neumond des Jahres, wie St.Walpurga an Beltane.
Harmonie und Ästhetik - Kennezichen der Venus.Morning Star ©scrano 2016

Kreativität und Ästhetik – Kennzeichen der Venus, wie sie jetzt in der Waage herrscht.
Morning Star , Lightbearer ©scrano 2016

Antike Feiertage
- religiöse, staatspolitische, meistens für Cäsar, Augustus & Co, habe ich weggelassen:

  • 11. Oktober – Meditrinalia, Fest der ersten Verkostung und Libation des neuen Mostes
  • 15. Oktober – Equirria, Pferderennen des „equus October“ auf dem Marsfeld, wie beim bayrischen Oktoberfest – möglicherweise durchaus gewollt, da König Ludwig I. ein sehr antikenbegeisterter Monarch war.
  • 19. Oktober – Armilustrium zu Ehren von Mars

Brauchtum

  • In München endet traditionsgemäß seit 1872 das Oktoberfest, mit einem Pferderennen in der ersten Oktoberwoche. Ein solches Rennen zu Ehren der Erntegöttin Ops, der Gemahlin von oktoberfest_by_kmygraphic-d82obdbSaturn oder Consus gab es bereits im alten Rom. Nach der Tradition der Fürsten ihre Vermählungen in den Oktober zu legen, heiratete König Ludwig I. seine Braut Theresia an diesem Datum. Der Platz vor der “Bavaria”, wo die Feierlichkeit abgehalten wurde, heisst seither Theresienwiese.
  • Lichtblauer Montag wurde in Bayern am ersten Montag nach Michaelis (29.9) gefeiert, da die Handwerker wieder bei Licht in ihren Stuben arbeiten mussten. Meistens gaben die Meister den Lehrlingen an diesem Tag frei.
  • Erntedank (erster Sonntag im Oktober) In den Kirchen werden die Ernteeinnahmen gesegnet, ein verspätetes, christliches Mabon. Merklich kühler ist es schon geworden, die Tage werden jetzt immer kürzer, das Sonnenlicht macht sich langsam rar. Trotzdem gibt es auch jetzt etwas zum Feiern. Die Ernte eines langen Arbeitsjahres ist eingebracht und man kann innehalten, sich auch erstmals sammeln und Rückschau halten. Das ist ein Anlass, sich zu freuen, der Natur seinen Dank auszusprechen.
  • Land-Kirchweih Am allgemeinen (bayerischen) Kirchtag, das ist der dritte Sonntag im Oktober und dem darauffolgende Montag wird in den Gemeinden gefeiert, die keinen eigenen Kirchweihtag haben. Da gibt es zumeist Kleckselkuchen mit Zwetschgenmus, Mohn, Käseschmiere, Quark und Streusseln.
  • Reformationstag (31. Oktober) Er erinnert an den Anschlag der 95 Thesen zur Ablasspraxis der Kirche an die Dompforte in Wittenberg durch Martin Luther und somit den Beginn der Reformation. Ausgerechnet an Halloween (31. Oktober) musste der rebellische Augustinermöch das machen … honi soit, qi mal y pense …?
Herbstbepflanzung für Schalen und Kästen.Freiland-Alpenveilchen (Venus/Pluto) sind winterhart.

Herbstbepflanzung für Schalen und Kästen.
Freiland-Alpenveilchen (Venus/Pluto) sind winterhart.

Magischer Oktober – Korrespondenzen

  • Pflanzen: Herbstzeitlose (Pluto/Venus, Merkur/Neptun), Ringelblumen, Astern, letzte Dahlien (Venus, Pluto). Eisenhut (Merkur, Jupiter, Mars/Venus). Minzen, Salbei, Beifuss, Wermut, Disteln, auch die Artischocke. Venus prägt jetzt weniger die Blüten als die Früchte: Rose (Hagebutte), Weissdorn und Schlehe. Alle Rosengewächse (Venus/Mars) tragen jetzt Früchte: Rose, Apfel, Birne, Zwetschge etc. Kürbisse, Weintrauben und Äpfel gibt es jetzt im Überfluss. Letzte Pilze: Maronenröhrling, Parasol, Schirmtintling und Morcheln, sowie der Hallimasch. Die Immergrünen: Efeu, Haselwurz, Nadelhölzer fallen stärker ins Auge.
  • Baum: Walnuss, Ess-Kastanie, Haselnuss: Merkur, Jupiter, bei letzteren auch Mars/Venus – Nüsse und Maroni dienen dem Wintervorrat – in Weinbau-Regionen werden jetzt aus Edelkastanien Pürree, Süsswaren ungive_thanks_by_kmygraphic-d9ccn4id Mehl hergestellt. Das Mehl war früher ein Grundnahrungsmittel der unteren Schichten. In der Toskana, am Monte Amiata, einem alten Vulkanschlot wachsen besonders viele Maronenbäume, deren Kastanien jeder ernten darf. Hier ist eine der ärmsten Gegenden Oberitaliens und der Umstand hat zur Bildung einer dörflichen Gemeinschaft am Berghang geführt, die streng nach christlichen und kommunistischen Prinzipien lebt. Eibe  (Pluto/Venus), Erle (Neptun, Merkur, Pluto/Venus).
  • Duft: Ylang-Ylang, Benzoe, Patchouli, Rose (Venus), Minze, Oppoponax, Wermut, Beifuss, Piment, Ingwer (Pluto/Mars)
  • Gottheiten: Venus, Isis, Inanna, Erzulie, Freyja, Rhiannon, Themis, Asträa, bis zum Zodiakwechsel am 21.Oktober, dannach Osiris, Pluto/Hades, Hekate, Gwyn ApNudd, Cerrnunos, Carnayna, Cerridwen, Morrigan, Freya(Hel), Kali, Shiva
  • Zodiak:
    • Venus Urania (Waage), Yang/masculin, cardinal, Luft
    • Mars im Nachthaus, Pluto (Skorpion), Yin/feminin, fix/Wasser
  • Steine: Rosenquarz, rosa Turmalin, Blutstein (Waage), Hämatit, Granat, Jaspis (Skorpion)
  • Metall:   Kupfer – Venus, Eisen – Mars/Pluto
  • Kristalle: Rosenquarz, Smaragd, Opal, Ametrin, Topaz, Cairngorm, Alexandrit
  • Farben:  rosa, hellgrün, (Waage), Rostrot, braun, schwarz (Skorpion)
  • Elementale: Sylphen (Luft), Undinen (Wasser)
  • Tiere: Letzte Fledermäuse und Spinnen – ihre Netze prägen den zu Ende gehenden Altweibersommer, Dachs, Igel – sie rüsten sich für den Winterschlaf, Eichhörnchen – sie sammeln jetzt Vorräte, Kauz, Uhu und Raben – die klassischen Spuktiere zu Halloween – natürlich darf die schwarze Katze nicht fehlen … merrrroww!
  • Mythologische Tiere: Waagschalen (Waage), Skorpion, Manticore, Phönix
Oktoberspaziergang

Vom Herbstlaub gefiltertes Licht:
Oktoberspaziergang ©beast666 2015

Oktober-Rituale

  • Samhain, Halloween und All Hallows Eve. Samhain (ausgesprochen ‘Sau-wen’) heisst eigentlich schlicht Sommerende. Es war ursprünglich eher ein feierliches Fest zum Gedenken der Ahnen, als eine Kindergruselparty, wie in USA: Man gedenkt der Vorfahren und besonders der Menschen und Tiergefährten, die im gleichen Jahr die Jenseitsreise angetreten haben. Aber über das Brauchtum zu diesem Fest gibt es noch ausführlichere Artikel, wenn die Zeit näher rückt. An allen Erntefesten, aber besonders an diesem letzten, glaubte man in der Antike stünde der Schoss der Erde offen “Mundus Cereris Patet, oder der Schleier zwischen der diesseitigen und jenseitigen Welt würde dünner.
    Ein Kerze im Fenster, mit den Speisen der Ahnen: Nüsse und Äpfel,  ist eine Form des Gedenkens und des Bewusstseins, dass geliebte Familienmitglieder und Freunde im Herzen der Zurückgebliebenen weiterleben.
  • Kräuter zum Räuchern: Patchouli, Beifuss, Heidekraut, Minze, Oppoponax
  • Schrein: Eicheln, Bucheckern, kleine Zieräpfel, Zierkürbisse, schöne Herbstblätter, Efeuranken.
  • Kerzen: Gold, dunkelgrün, rosa, braun – silber, schwarz und goldorange für Samhain. Keramik-Teller mit farbigen Teelichtern, ein wenig Herbstdeko und ein paar Tropfen passender Duftöle wärmen die Seele und stimmen auf die dunklere Jahreszeit ein.
  • Für ein gemeinsames Erntedank- und Ahnenfest: Kürbis, selbstgemachtes Nussbrot, Süsskartoffelpürree, Kastanienkuchen, Würzwein oder Cidre, Mohnkuchen, Schweinebraten, Rosmarinkartoffeln.
  • scarecrow_by_kmygraphic-d9bvm7bEin bisschen Zeit für Ausgleich und Vorfahren: Rituale für einen gerechten Ausgleich, eine Rückschau und Familenangelegenheiten aus der Vergangenheit, die noch in die Gegenwart hineinwirken. Balance mit der Natur und die Bewusstmachung, dass alles Handeln Konsequenzen hat. Alte Bindungen und Blockaden auflösen. Erforschung des eigenen Schattenthemas und Befreiung von Ängsten. Akzeptanz der Vergänglichkeit und Hoffnung auf eine Wiederkehr des Lebens.

Im Heim

  • Herbstdeko selbermachen: Erntekränze fertigen,  Kürbisse schnitzen, Herbstblätter, Trockenblumen, Hagebutten und Kastanien sammeln…
  • Sommerklamotten ausräumen, von nun an werden Pullis gefragt sein. Keine Kauforgie starten, schaut lieber nach, was da noch vom letzten Jahr vorhanden ist!
  • Der letzte Fensterputz und Grossreinemachen vor dem Winter.

Im Garten

  • Wenn das Laub von den Bäumen fällt, muss ein Teil davon weg – bloss nicht diese amerikanischen Laubbläser !!!!!
  • Gute Idee: Mit dem Rasenmäher und einem angehängten Korb darüber fahren, dann wird das Laub gleich geschreddert, eingesammelt und kann auf den Kompost! Nur bei trockenenm Laub!
  • Kleine Laubfeuer, wenn erlaubt, liefern Asche für den Komposter. Einen Reisig- und Laubhaufen für den hoffentlich vorhandenen Igel als Überweinterungsquartier nicht vergessen!
  • Reife Komposter ausleeren, Erde aufhäufeln
  • Herbstschnitt der Rosen – auf die Hälfte kürzen, bei Kletterrosen alte verholzte Triebe entfernen – erkennt man an dunklem Kern der Zweige.
  • Blumenzwiebeln setzen und Stauden teilen und pflanzen. FallsIhr  einen Kamin/Kachelofen habt: Holz an trockenem Plätzchen aufstapeln.
  • Blumenkästen von der verblühten Sommerbepflanzung säubern und frisch dekorieren. Heide, Gartenalpenveilchen, Sedum, Efeu, Herbstastern, Purpurglöckchen sind schön und dauerhaft.
  • Kübelpflanzen (ausser Oleander, älterer Zitrus, Rosmarin und Hortensien) einräumen
  • Gewächshausgemüse (Tomaten, Zucchini, Auberginen, Paprika) wird abgeerntet – Endivien und Petersile, Schnittlauch werden gepflanzt für den Winter
  • Kürbisse sind reif
  • Kaltkeinemde Blumen aussäen
  • Es gibt jetzt Äpfel, Birnen für Saft, Kompott. Aus dem reichlich anfallenden Kernobst lassen sich Kuchen und Tartes und Apfelmus bereiten, auch gut zum Einfrieren!
 

Einen bunten Herbst mit viel Oktobersonne und leckerem Wein oder Cidre,
ein inspirierendes Samhain und gelungenes Halloween

wünschen Euch

Ambrosia und Abraxas

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***Wenn Euch mein Oktober-Bild gefällt: Nicht einfach downloaden, für einen ordentlichen Druck ist die Auflösung sowieso zu schlecht. Hier könnt Ihr sehen, wieviele Einzelteile hier eingeflossen sind, die teilweise auch von anderen Künstlern kostenlos zur Verfügung gestellt wurden:
Oktober, Digital painting, photomanip, smudge painting. © scrano 2015
Deren Galerien in deviantart sind auch einen Blick wert, einfach den entsprechenden Links folgen. Freundlichkeit sollte belohnt werden, in diesen Zeiten der copyright – Gier.
 

Posted by on Oktober 1st, 2016 Kommentare deaktiviert