Archive for Dezember 11th, 2016

 

Zahlenmystik: Neun – zwischen Ambivalenz und Transzendenz

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9: Spirale zur anderen Welt?
Die Neun, Zahl des Göttlichen und Dämonischen zugleich.
Liebling der Magier – Objekt der Furcht bei den Pythagoräern.
©scrano 2014

Die Zahl Neun wurde bei den Alten mit besonderer Ehrfuhrcht betrachtet, nicht zuletzt deshalb, weil sie das Prinzip der Drei in erhöhter Form darstellt: Bereits die Summation 3+3+3 enthält drei Summanden der heiligen Drei. Sie ist zudem die erste Quadratzahl einer ungeraden Zahl.

Nach einer Variante der antiken Elemente-Lehre war jedes der Grundprinzipien Erde-Wasser-Feuer-Luft aus je drei der anderen Elemente formbar. Allerdings waren diese Bestandteile nicht separierbar: Hört sich ein Bisschen wie Quarks an … lol! Es gab auch eine Auffassung, die dem chinesischen fünf-Elemente Zyklus ähnelt: Hier waren jedem der nur drei Elemente ein Paar der anderen beiden beigestellt, die einen regulativen Aspekt darstellten: Feuer wird z.B. von Wasser gehemmt und von Erde (Holz) genährt. Der Luftaspekt wurde in der sehr frühen Elementelehre meist ausser Acht gelasssen, so dass wieder eine heilige Dreiheit gebildet wurde: 3 Elemente, die wiederum ternär aufgebaut waren, in der Summation also wieder eine Neun bildend. Deswegen in der Magie der Spruch: … bei der Macht von drei mal drei … um Dinge der materiellen Welt zu beieinflussen. Gleichzeitig rief man die göttliche Drei des Jupiter in dreifacher Form an, wie beim grichischen Eid: Drei mal schwör ich’s, beim Zeus! Hier hilft in Wirklichkeit eine Neun, um sich des göttlichen Beistands zu versichern!

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Von der Acht zur Neun: Materie, von der höheren Warte betrachtet.

Bei den Pythagoräern war die Neun einerseits die Repräsentaion der Materie, wie schon erklärt, anderseits war sie eine machtvolle, ihnen etwas unheimliche Umschreibung des universellen Kreislaufs: Die Neun hat gegenüber allen Transformationen (Rechenoperationen) einen gewissen Grad von Invarianz. Schlicht geprochen, am Ende steht als Ergebnis wieder eine Neun da. Dieser “in sich selbst zurückfallende” Effekt erinnert sehr an die andere “Unendlichkeitsnummer“, die Acht, mit ihrem einprägsamen Symbol, dem Ouroboros. Dazu kommt noch der Umstand dass ein Umkreis von 360° in der Quersumme ebenfalls Neun ergibt: 3+6+0=9. Daher war die Neun wegen der Perfektion des Kreises und seinem Bezug zur Sonne (astrologisches Sonnen-Symbol!) dem Lichtgott Apollon heilig, er wurde daher auch von neun Musen begleitet. Es gab neun himmlische Sphären, aber auch neun Kreise der Unterwelt (nicht erst seit Dante’s Inferno). Denn die Neun war auch deshalb ambivant besetzt, da sie wie die plutonische Acht die Unausweichlichkeit der Veränderung und der Vergänglichkeit in sich trägt. So war sie auch ein Symbol des Hades und mit der Acht zusammen wurde sie von der Ananke, dem Schicksalzwang beherrscht.

CHATEAU_CATHARE Kopie

Chateau Puivert, klimaktischer Schauplatz von die “Neun Pforten”.
Original von „CHATEAU CATHARE“ von Bridom – Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0

Neun Stufen zur göttlichen Weisheit oder Neun Pforten in die Unterwelt ?

Im Film “The Ninth Gate” von Roman Polanski ist ebenfalls die Ambivalenz der Neun thematisiert: Obwohl sie im 9. Haus des Horoskops Sinnhaftigkeit unfd Weisheit repräsentiert, hat sie auch einen tedie-liebendenuflischen Ruch. Der Teufel im Tarot, Gegenkarte zu den “Liebenden” versinnbildlicht den oberen Pol der Achse 3/9 des Zodiak, Zwillinge und Schütze. Die Kartenzahlen 6 und fünfzehn (QS=6), ergeben die umgekehrte Neun. Sechs und Neun standen in der antiken Zahlenlehre in einem direkten Zusammenhang, wobei beiden Zahlen teuflische und göttliche Symbolik zugleich zugeschrieben wurde.der-teufel Nach der Übernahme der indisch-arabischen Ziffern wurde das durch die Symbolik der gemeinsamen, lediglich gedrehten Spiralglyphe noch stärker empfunden. Die Teufelskarte zeigt uns die Schattenzüge des Jupiter. Die Ikonographie verbindet den Teufel auch mit dem Hierophant, Sinnbild der organisierten Form von Religion, für die Jupiter und das 9. Haus ebenfalls stehen. Die Burg Puivert, eine Katharerfestung ist der Schauplatz des Showdowns im Film und schliesslich auch die echte 9. Pforte, durch die der Protagonist von Luzifer (Lichtträger) zum vollkommenen Wissen initiiert wird. Die Katharer, eine gnostisch-christliche Sekte hatten eine besondere Beziehung zum Dualismus Gott-Teufel. Für sie war er die Verkörperung des materiellen Asder-hierophantpekts im Kosmos. Ihren Körper verstanden sie als Gefängnis der Seele. Die ursprünglichen von den Bogumilen (=Gott liebenden) abstammenden Katharer oder Albigenser wurden von der römischen Kirche als Teufelsanbeter denunziert und gnadenlos verfolgt. Neun Pforten ist ein Hinweis auf die neun Kreise der Hölle bei Dantes Inferno, die ihren Ursprung wiederum in den neun Höllentoren der sumerischen Unterwelt haben. Hier im Reich der Göttin Ereschkigal, der dunklen Schwester von Inanna, herrschen auch neun Totenrichter, die Annunaki – nein es sind keine “Ancient Aliens”! Als Gegenstück zur schaurigen Unterwelt gab es auch neun Sphären des Paradieses.

Die Neun ist, wie bereits erwähnt, die erste Quadratzahl einer ungeraden natürlichen Zahl, sozusagen ein Ausbund an männlicher Zeugungskraft … bei den Pythagoräern waren ungerade Zahlen männlich, gerade weiblich (Papa Freud hätte seine Freud’). Diese Auffassung stammt von der Darstellung der Zahlen mit Zählsteinchen, den Psephoi, auf einem Rechenbrett in sogenannter Polygonalform (Dreieck, Quadrat, Rechteck). Ungerade Zahlen ergeben nach dieser Methode das als perfekt betrachtete Quadrat, gerade Zahlen ein Rechteck. Da man männlich als höherwertig betrachtete, alte Chauvi-Griechen, wurde die Zeugungskraft in die ungeraden Zahlen projeziert. Daher wurde von den Kabbalisten auch das Ei der Schöpfung mit der Neun in Verbindung gebracht (na ja, was soll am machen, mit einem einsamen männlichen Schöpfergott).

Das erste und kleinste magische Quadrat beitzt neun Felder und hat die magische Summe 15, QS=6, eine umgekehrte Neun!

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Die Invarianz der Neun

Die Pythagoräer vermieden wegen ihrer Besorgnis daher alles in Verbindung mit der Neun beim Namen zu nennen. Die schlimmste Zahl war für sie die 81, da sie die Quadratzahl von Neun ist, und oh Schreck, auch noch die Quersumme 8+1, wieder die Neun ergibt. Die Sechs galt als Symbol des Kosmos und der harmonischen Verbindung von Geist und Materie (Hexagramm der Alchemisten), der Kubus mit seinen sechs Flächen war ein Modell für das heilige Jerusalem. Die auf dem Kopf stehende Ziffer Neun wurde als Inversion dieses Prinzips und damit noch zusätzlich als latent dämonisch angesehen. Daher: Nicht 666 ist die Zahl des Tiers, sondern vieleicht 999? Ok … lassen wir die Gematrie lieber aussen vor, liebe Apokalyptiker.***

  • Beiden Zahlen liegt eine Spiralfigur zugrunde, die vom Rand ins Zentrum weist: Bei Sechs von Oben nach Unten, bei Neun gerade entgegengesetzt.
  • Hier führt die Neun die Wahrnehmung zur Göttlichkeit hin. Bewegt man sich aus dem Zentrum heraus ist die Symbolik gerade umgekehrt …

Eine weitere Kuriosität der Neun stellt folgende arithmetische Übung dar:

1 . 2 . 3 . 4 . 5 . 6 . 7 . 8 . 9 . 10
9 . 18 . 27 . 36 . 45 . 54 . 63 . 72 . 81 . 90

In der ersten Reihe stehen einfach die Zahlen von 1 bis 10. In der darunterliegenden Zeile sind die Ergebnisse nach Multiplikation mit der Neun dargestellt. Betrachtet man die Zahlenfolge genauer, fällt auf, dass die linke Hälfte die rechte spiegelt: 45->54, 36->63 … etc. Dazu kommt noch dass die erste Ziffer der Zahlenreihe aufwärts wieder 1, 2, 3 … 9 ergibt, die zweite Ziffer tut dies spiegelverkehrt und abwärts.

Die Zahl Neun hat noch weitere mathe-magische Kuriosa zu bieten, sie scheint selbst vollkommen unwandelbar zu sein. Für die Welt des Materiellen ist sie entweder unsichtbar (Summen) oder sie führt alles, was mit ihr in Kontakt kommt, wieder auf sich selbst zurück (Produkt).

Eigener Exponent:

  • 9 = 387420489
  • Quersumme: 45
  • Basis 9 = 9

Summe:

  • Σ 9 = 45
  • Quersumme: 9

Fakultät:

  • 9! = 362880
  • Quersumme: 27
  • Basis 9 = 9

Magische Summe des 9×9-Quadrats:

  • M(9) = 369
  • Quersumme: 18
  • Basis 9 = 9

Im Freimaurertum wird die Neun als Potenzierung der heiligen Drei gesehen, daher wird auch dort die Neun und sie enthaltende Zahlen wie die 27 oder die 81 in der Ritualistik als Vielfaches der Drei behandelt und angesprochen. Doch die Macht von drei mal drei … und ganz ohne Hexerei ! Apropos Hexen: Natürlich wird so eine machtvoll zauberische Zahl auch hier fleissig verwendet, allerding wie bei der Bruderschaft und den alten Pythagoräern mit derselben heiligen Scheu. Da berufen wir uns doch lieber auf Zeus (Trinität mit Poseidon und Hades) oder die christliche Trinität (Vater-Sohn-Geist), als das Kind beim Namen zu nennen. Man weiss ja nicht …

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Von Zeus zum Hades: Die Ambivalenz der Neun …
Bilder: wikmedia, license CC-BY-SA 3.0/4.0

Was die zahlenmagische Welt nördlich der Alpen anbelangt:

Allvater Odin oder südgermanisch „Wodan“ oder „Wotan“ in der nordischen Mythologie hängte sich selbst 9 Tage und Nächte an der Weltenesche Yggdrasil auf, um danach mit größerer Weisheit zu neuem Glanz zu gelangen. Zuvor verwundete er sich mit einem Speer. Klingt ein wenig nach dem Sonnentanz der Lakota von den Great Plains. (Richard Harris in dem Film “Der Mann, den sie Pferd nannten” demonstrierte diese Schmerz-Initiation auf drastische Weise.) Dieses Selbstopfer Odins am Weltenbaum wird aber auch als symbolischer Tod mitsamt einer Wiederauferstehung verstanden und deshalb auch mit christlicher Symbolik und christlicher Überlieferung in Verbindung gebracht: Ist mir zu schamanisch für solche Einflüsse. Odin war auch keine Erlöserfigur, dafür käme mehr der solare Heros Balder in Frage. Der eher saturnisch-merkurische (mit einem kräftigen Schuss Jupiter) Odin strebte nach höherem Wissen, ganz nach Art einer schamanischen Initiation. Sein Yantra – der Walknot besteht aus drei Dreiecken=9! Dieses Symbol findet sich auf Gräbern von im Kampf gefallenen Wikingern.

Apropos Yggdrasil: Das Wort ist ambivalent besetzt, einerseits der Weltenbaum, der wundersamerweise auch neun Welt-Ebenen trägt, andererseits Sleipnir, das ACHT-beinige Reittier Odins wird auch so bezeichnet. Dieses Wunderross ist wegen der Bein-Nummer ein typisches Schamanenpferd, wie es ebenfalls am Altai auftaucht. Auch die griechischen Centauren kann man in diesem Licht betrachten, ihre wilde “Pferde”-Hälfte war wohl ihr Reisevehikel, die Centauren waren ausserdem für ihr grosses Heilwissen berühmt. Der bekannteste von ihnen, Chiron war ein Halbbruder von Jupiter, was wieder mit Odin und seinem Reittier Querverbindungen aufweist. Im Zusammenhang mit der Sinn- und Weisheitssuche, die hier mit der Mythologie des Neuner-Prinzips assoziert wird, steht in der Astrologie, wie bereits beschrieben, die Bedeutung des neunten Zeiches, dem Schützen mit seinem zugehörigen Haus. Hier herrscht der der König der Drei (mal Drei), nämlich Jupiter/Zeus. Sein Haus beinhaltet Thematiken wie Philosophie, Religion, Ethik, aber auch Expansions- und Bewegungsdrang, sowie die Sehnsucht nach Ferne und Exotik. Dargestellt wird das Zeichen wiederum als Zentaur.

Auch die Zahl Neun selbst ist global vertreten. Nicht nur in der alten Welt war diese Zahl heilig: In der Mythologie der Maya gab es eine 9-stufige Unterwelt:
Xibalbá war die unterste Ebene eines dreigliedrigen Kosmos und ähnelt dem Fegefeuer, wobei die Seelen hier nicht passiv verharren müssen, sondern sich Prüfungen stellen um sich von negativen Anhaftungen ihres alten Lebens zu befreien. Die Maya und andere meso-und südamerikanische Kulturen haben einen stark schamanisch geprägten Hintergrund, daher spielt die Drei und eben auch die Neun in ihrer Kosmologie ine besondere Rolle.

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Horus ist der Schlüssel: Kabbalistischer Lebensbaum und ägyptischer Schöpfungsmythos.
Enneade: Referenzen für wikimedia commons Inhalte am Ende des Artikels.

Von der Enneade zur Zehn des Etz Chaim: Eine Enneade ist eine Anordnung von neun Personen in einer Art Stammbaum-Tafel. Diese genealogische Abbildung erzählt häufig auch eine Schöpfungsgeschichte. Die berühmteste solche Bildtafel ist die von Heliopolis, mit ihren Vorläufern, der Ogdoade (Achtheit), die an die primordialen Götter und Titanen der alten Griechen erinnern. Amun, der alte Schöpfergott von Karnak tritt in der Ogdoade mit seiner Gemahin Amunet als letztes der Paare des primordialen Stammbaums hervor. Er gilt als Vater des Re, der später mit dem Atum der Enneade zu Atum-Re verschmilzt. Die Enneade ist wohl der älteste Schöpfungmythos im alten Ägypten. Auch hier erzeugt die Achtheit die Neunheit! Durch die Weiterführung der Enneade über die Osirislegende erhält man durch den Lichtgott Horus am Ende eine Zehnheit. Womit wir nun bei der Kabbala mit ihrem Lebnsbaum Etz Chaim angelangt sind. Dieser enthält 10 Stationen auf dem Weg zur Unio Mystica, der Vereinigung mit dem Göttlichen, wobei 22 Wege beschritten werden. Diese 10 Stufen nennt man Sephirot, singular Sephira, ZIFFER. In den hermetischen Lehren späterer Zeiten wird die Symbolik dieses Lebensbaumes dann mit den Grossen Arkana des Tarot in Zusammenhang gebracht.

In den kleinen Arkana spielt die Neun die Rolle eines Symbols der Fülle, aber auch des Übermasses, ganz im jupiterianischen Sinn.

  • 9 Stäbe: Viel Arbeit, Warnung, lieber etwas zurückzurudern
  • 9 Kelche: Hohe Zufriedenheit, Warnung vor zu viel Saturiertheit
  • 9 Schwerter: Grosse innere Spannung, Gedankenspirale, Warnung, vor übertriebenen Sorgen
  • 9 Münzen: Grosse materielle Sicherheit, Warnung vor Flucht in Äusserlichkeiten

der-eremitDie Karte IX, “Der Eremit” aus den grossen Arkana ist ein Bild für das Finden von wahren eigenen Werten und einer individuellen Berufung. Der Eremit ist ein Sinnbild für einen Pol der Achse: Jungfrau-Merkur|Fische-Jupiter (Neptun)*** und steht auch im Zusammenhang mit dem 9. Haus (Sinn-und Wahrheitssuche, im globalen Sinn). der-mondKarte XVIII (Quersumme 9) “Der Mond” warnt uns vor Selbstbetrug und Scheinheiligkeit, übertriebenen Erwartungen, dem Sumpf der Gefühle, gefolgt von Täuschung und Ent-täuschung. Diese Trumpfkarte ist der Gegenpol des Eremiten und steht thematisch sowohl mit dem 9. Haus des Schütze/Jupiter Prinzips als auch mit dem Neptun des 12.Hauses der Fische (Quersumme 3) in Beziehung.

***Jupiter herrscht in Haus neun und im Schützen, er ist auch der Co-Regent von Haus 12 und den Fischen. In den Fischen befindet sich Jupiter im Nachthaus, ist Yin-haft, und dem Wasserelement der Gefühle zugeordnet.

***666: Ambivalent, sowohl die »Zahl des Tiers«im Christentum, als auch die Zahl Hakathriels, des Engels der Hoheit. Gilt bei Fundamentalisten und Hollywoodautoren als Zahl des Antichrist, vielleicht auch nur ein gematrischer Fehler: 618 wurde auch schon diskutiert. Viele der frühen Kirchenlehrer waren nicht gerade die hellsten Lichter am Kronleuchter. Sie ist die nach Agrippa die solare Zahl, die Summe des Quadrats der Sonne (111), multipliziert mit der Seitenlänge 6. Eine Grundzahl der heiligen Geometrie. Genau wie bei 999 hat auch 666 die Quersumme NEUN!

Enneade: Bilderquellen aus wikimedia commons : Jeff Dahl, [GDFL] A worried citizen (Geb, Eigenes Werk) und A. Parrot (Nut, Eigenes Werk) [CC BY-SA 3.0/4.0], via Wikimedia Commons.

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