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Fest der Liebe … 2016

Ein Weihnachtsgruss mit einem Zitat aus einem Song-Text von John Lennon:

©Fraktal Graphik Scrano 2014.
Text: ©John Lennon, ©Winter background: ashensorrow.

John Lennons Song Christmas drückt wohl immer mehr die Gefühle aus, die einen beschleichen, wenn man um die Weihnachtszeit herum den Begriff “Fest der Liebe ” hört, und dann dazu das Kontrastprogramm der täglichen Nachrichten vernimmt. Sein Text stammt aus den frühen Achtzigern der letzten Jahrhunderts – seither ist wohl alles nicht wirklich besser geworden: Die soziale Kälte und das Säbelgerassel, auch die Verletzung der Menschenrechte, welche John Lennon anprangert, haben zugenommen. Man denke nur an die letzten Veröffentlichungen über CIA Foltermethoden, welche von der Obrigkeit einer angeblich demokratischen Nation nicht nur gebilligt, sondern sogar angeordnet wurden. Deshalb kann man den Folterern jetzt rechtlich gar nicht zu Leibe rücken. Nur auf Befehl – für uns Deutsche stellt sich da ein flaues Gefühl im Magen ein … hoffentlich! Zusätzlich noch Lügen, Verunsicherung oder Verschweigen von Tatsachen, teilweise von Regierungsseite verordnet oder der Propagandaschau der öffentlich rechtlichen Sender in vorrauseilendem Gehorsam selbst zensiert. Der jeglicher Beschreibung spottende Wahlkampf in den USA – und selbst jetzt wird noch von allen Seiten mit Dreck geworfen. Trump ist ein grosses Fragezeichen, aber Hillary Clinton eine Person, die den einzig vernünftigen Kandidaten Bernie Sanders mit üblen Tricks aus dem Rennen geworfen hat. Wohl bekomm’s – das habe ich ihr da gewünscht. Und Obama – der Friedensvorrausnobelpreisträger: Er drohte einem verbündeten Land, den Briten mit Sanktionen wegen des Brexit, verursachte den neuen kalten Krieg und den arabischen Pseudofrühling – samt Syrienkrieg. Soviel Scheisse hat ja nicht einmal Bush jr. zustandegebracht! Jetzt kochen beide voller Hass vor sich hin – kein schöner Anblick, er lässt interessante Rückschlüsse auf ihr wahres Ich zu. Beide wollten uns TTIP aufdrücken und hatten ein bis zwei Beine im Unrechtsstaat Saudi-Arabien. Israel liessen sie betont links liegen, vielleicht auch wegen zukünftiger Geschäfte mit dem Iran.

Apropos Naher Osten, da finden wir uns in einem Sumpf aus religös motivierter Brutaliät – der grössten aller Irrtümer, deren sich ein Mensch befleissigen kann. Gewalt und die Vorstellung eines allbarmherzigen Gottes: Unüberwindbare Gegensätze! Man raubt anderen vielleicht aus einem Gefühl der Selbstgerechtigkeit das Leben, der Mörder selbst verliert dabei aber seine Seele. Wer sich selbst erhöht, soll erniedrigt werden: Eine schlimmere Überheblichkeit, als selbstherrlich über Leben und Tod von anderen Lebewesen zu entscheiden, gibt es wohl nicht. Dazu die Flüchtlingsströme, die diesen Wahnsinn auf einem menschlichen Fleissband bis ins Herz Europas getragen haben  – eine neue Finsternis. Hier sollen wir die Schachspiel-Kollateralschäden der Grossmächte ausbaden. Leider muss man hier mittlerweile von naivem Gutmenschentum absehen: Nicht alles was sich Flüchtling nennt, ist auch einer, die meisten kommen, weil es eine Gelegenheit gibt, ihrer Armut zu entkommen. Aber wir haben hier auch bereits genug Menschen, die unterhalb der Armutsgrenz leben. Solange hier Rentner ihr Essen aus Mülltonnen suchen müssen, haben wir nichts zu verschenken – ausser an die wirklich Gefährdeten. Aber sich für no-go Areas und Sozialrentner zu engagieren ist nicht so profilwirksam, wie sich mit niedlichen braunen Babies ablichten zu lassen. Allerdings werden diese auch einmal erwachsen – und wo sind dann Jobs und Integration? Es ist wie beim Welpen unterm Weihnachtsbaum – ist einmal ein Hund draus geworden, setzen wir ihn aus, wenn es in die Ferien geht. So geschehen beim privaten Sozialprojekt einer Flüchtlingsversteherin in Köln, die pikanterweise auch noch zum Dunstkreis von “eine Armlänge” Bürgermeisterin Reker gehört. Das nenne ich echtes Pharisäertum!  Nur, diese Menschen werden sich wehren, auch mit Gewalt und radikaler Religionsauslegung. Sie sind nicht in unserer Kultur sozialisiert oder so duldsam wie unsere eigene Bevölkerung, das sollten Obergrenzenverneiner der Völkerwanderung einmal bedenken. Auch werden ausländische Mitbürger, die schon jahrelang, manche bereits in zweiter oder sogar dritter Generation hier leben, vermehrt auf Ablehnung stossen. Ein Klima des Mistrauens entsteht, nur weil hier ohne Mass und Ziel gehandelt wird. Radikale Rattenfänger werden hocherfreut sein, bei den Islamisten genauso wie bei den Rechten.

Dann die Klima(kteriums)-Konferenz: Nichts Neues, ausser Geschwätz. Selbst der Papst spricht schon von Lemmingen und Selbstmord … tja Papa Franzl: Kein schönes Erbe dass Dir Hardliner-Bene und Vermehrungs-JeanPaul II hinterlassen haben!

Aber die Hoffnung stirbt bekanntlich ja zuletzt, dafür hat Zeus mit seiner Büchse der Pandora ja gesorgt, als letztes der unseligen Geschenke blieb sie uns erhalten, schlummernd sozusagen, während all die anderen Plagen auf uns losgelassen wurden. Nicht wegen UNGEHORSAM, sondern wegen Hybris!

Versuchen wir daher, wie John Lennon, diesen letzten Funken zu einem wärmendem Feuer zu entfachen:

Ein besinnliches und erholsames Weihnachtsfest! 

wünschen Euch

die Autoren.

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Posted by on Dezember 23rd, 2016 1 Comment