Archive for Januar 11th, 2017

 

Neu: Kalender 2018 – fraktale Welten

Mardi Gras ©scrano

Mardi Gras ©scrano

Alle Kalendermotive sind auch als einzelne Bilder erhältlich.

Freie Auswahl von 13  Blättern aus der Galerie. Bitte das Deckblatt extra benennen. Für kleine Texte ist Platz, bitte nachfragen. Formate: DIN A4, A3, A2 quer mit Metallspirale. Professioneller Qualitätsfotodruck.

Preis: ab 14 €, Poster ab 9€. Individueller Geburtstags-Almanach bitte nachfragen.

Alle Anfragen bei Ambrosia per email.

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Kalender 2018: Zauberhaftes Biosphärenreservat Alb: Wasserwelten

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Broceliande vor der Haustür – Bad Urach und Umgebung

 

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Wandertipps:

Alle Kalendermotive sind auch als einzelne Bilder erhältlich.

Photos: ©scrano, abrasax, beast666

Freie Auswahl von mindestens 13 Blättern*** aus der Galerie. Bitte das Deckblatt extra benennen. Für kleine Texte ist Platz, bitte nachfragen. Standard sind erklärende Untertitel für die einzelnen Fotos. Formate: DIN A4, A3, A2 quer mit Metallspirale. Professioneller Qualitätsfotodruck.

Preis: ab 14 € DIN A4

Alle Anfragen bei Ambrosia per email. Vorbestellungen wie immer, bis September 2017.

**** Hochformatig passen zwei Motive auf ein Blatt.

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Magisches Jahr 2017

Apprentice ©scrano 2016

Apprentice ©scrano 2016
model:faestock

Mein kleiner Almanach beinhaltet für jeden Monat unterschiedliche Daten für Feste und Brauchtum, christlich, pagan oder historisch heidnisch. Ausserdem gibt es kleine Rituale, Gartentipps und Rezepte.

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Wintermärchen im Januar: Schneeträume und Elfen

Noch zaubert der Schnee glitzernde Feenreiche.Galadriel @scrano 2015 model: reine-haru

Noch zaubert der Schnee glitzernde Elfen- und Feenreiche.
Galadriel @scrano 2015 model: reine-haru

Feenwelten

Elfen (auch Albe, Elben) ist eine Bezeichnung für eine sehr heterogene Gruppe von Fabelwesen in Mythologie und Literatur. Elfen sind Lichtwesen oder Naturgeister, die ursprünglich aus der nordischen Mythologie stammen. Altnordisch heißen sie álfr, ahd. alb, altengl. ælf, das gälische Wort ist Ellyll „der [ganz] Andere“. Als deutsche Variante waren Alb oder Elb, feminin die Elbe gebräuchlich,  allerdings wurde bereits im 18. Jahrhundert weitgehend die englische Form Elfen übernommen.  Der Alb kommt heutzutage eigentlich nur noch im „Albtraum“ vor, im Sinn von Nachtalb – vielleicht vom nordischen Dunkelalb?

Zur Herkunft der sprachlichen Wurzel *alb gibt es zwei Möglichkeiten:

  • wie althochdeutsch elbiʒ, altnordisch elptr, russisch lébed (лебедь) „Schwan“ und lateinisch albus „weiß“, zum indogermanischen *albh „glänzen, weiß sein“, im Sinne von „Lichtgestalt, weiße Nebelgestalt“. Im gälischen ist “gwen” das Wort für weiss, licht: Gwenyfhar, die Frau König Arthurs wäre im walisischen das weisse Phantom, also auch eine Art Fee oder Elbin und nicht das christliche Dummchen, zu dem sie im Laufe der Sagengeschichte vom Urtext bis zu Mallory wird.
  • mit der Grundbedeutung „geschickt, fleißig“ (verwandt mit lateinisch labor = Tagewerk), somit wäre  *albaz ein magischer Helfer“, da auch Elfen, neben Gnomen als kunstfertige Metallwerker gelten.
  • Snorri unterscheidet in der Edda zwischen Licht- und Schwarzalben, wobei diese Namen, bereits deren Wesen widerspiegeln. Ob Snorri diese Einteilung selbst entwickelt hat, oder ob sie älteren Urprungs ist, weiss man nicht genau. Die nordischen Alben stehen jedenfalls mit der Fruchtbarkeit in Beziehung, da sie zum Gefolge des Vegetationsgott Freyr gehören.
  • Alben sind so etwas wie der Seelenanteil der Geschöpfe in der wilden Natur, ob Pflanzen oder Tiere, oder auch Orte, ähnlich wie in der schamanischen Anderswelt.  Menschen hatten in der germanischen Mythenwelt auch einen elfenartigen Begleiter – die Fylgia. Dieser Geist-Doppelgänger wird von New Age Plastikschamanen gerne als Krafttier gedeutet – aber abgesehen davon, dass die Vorstellung von Krafttieren nur bei sehr wenigen schamanischen Kulturen überhaupt existiert, ist es einfach falsch. Die Fylgia gleichen dem griechischen Daimon, oder dem gleichnamigen Seelenzwilling in Philip Pullmans Trilogie “His Dark Materials“. Der erste Teil dieser humanistisch-aufklärerischen Buchreihe für Jugendliche wurde verfilmt unter dem  Namen “Der Goldene Kompass“. Die beiden anderen Bände durften auf Grund christlicher Filmzensur in den USA nicht mehr auf die Leinwand. Dafür musste man dann die völlig antiquierten und missionierenden Werke von C.S.Lewis ertragen. Den habe ich schon als Kind als Skandal empfunden, da er gegen alle Frauenrechte war … armer Tropf!
  • Die ambivalente Seite der Alben sieht man beim Wort Hexenschuss, welches eine Abwandlung des älteren Ausdrucks Albenschuss ist. Sie treiben Schabernack und spielen auch den Menschen Streiche – das erinnert eher an Pumuckl, oder allgemein Kobolde.
  • Letztes Refugium Island: Elfendoku bei youtube
  • Im späten Mittelalter wurden Alb und Elfe durch das Christentum dämonisiert und galten nun als angstbesetzt. Das eigentlich freundliche Wesen wurde als jetzt als nächtlicher Unhold, als eine Art Incubus oder Succubus gesehen. Erstmals wird der Begriff der guten Fee abgespalten, die streng betrachtet eigentlich als Lichtalbin betrachtet werden kann. In der allgemeinen Vorstellung werden Elfen oder Albe nun als Dämonen oder Geister von Verstorbenen beschrieben, wie Vampir oder Wiedergänger. Der Alb legt sich in der Nacht auf die Brust eines Schlafenden, der durch die Beklemmung dann Atemnot und Alp(b)träume (Albdruck oder schwerer Traum) erleidet. Er stiehlt Milch von den Tieren im Stall oder sogar von der Mutterbrust, auch als Blutsauger soll er sich betätigen – wieder die Vampirgeschichte.  Elfen schieben Menschen dem Volksglauben nach auch Wechselbälger unter, da ihre eigenen Kinder kränklich sind.
  • Rezipierung bei “Lord of the Rings”: Auch bei Tolkien entspringen die Elben Elementen, die der nordischen Mythologie entstammen, allerdings mit Versatzstücken antiker und christlicher Philosophie. Die Elben sind einerseits eine Art “homo superior” da sie viele Eigenschaften von antiken Göttern oder Engeln besitzen: Unsterblichkeit, physische Überlegenheit, ausserordentliche mentale Fähgkeiten. Wie die antiken Helden oder auch das griechische Pantheon weisen sie bei genauerem Hinsehen aber die gleichen charakterlichen Fehler und Unzulänglichkeiten auf, die auch den Menschen zu eigen sind. Hier gleichen sie auch den flugfähigen Superwesen Vrilya aus Bulwer-Lyttons “The coming Race”, besonders was ihre Arroganz anbelangt.
  • Die in neuerer Zeit aufgekommene Vorstellung von Elfen als winzige, feenähnliche Wesen mit Schmetterlingsflügeln, die in Blüten wohnen, ist seit Ende des 19. Jhd. in der Kinderliteratur, besonders aber in der modernen Zeichentrickwelt von Walt Disney zu finden – leider werden hier alte Vorstellungen von Naturgeistern, die man respektieren sollte verkitscht und kommerziell verramscht.
  • Aber das Schicksal teilen Elfen mit den Engeln: Eigentlich Krieger Gottes, die eher furchteinflösend daherkommen, werden sie seit der Zeit des Barock zu niedlichen rosabackigen (alle Backen!) drallen Putti verniedlicht.

midnightfairy

 Ich bin ein Elf – holt mich hier raus!

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