Archive for the ‘Alchemistenküche’ Category

 

Foto- und Kunstkalender für 2018: Ab jetzt bestellbar!

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Katzenpfötchen, eine Zier- und Heilpflanze. ©abarasax
Mich findest Du auch im Pflanzen-Kalender …

Unsere Foto- und Kunstkalender sind sehr schön geworden – neue Exemplare jetzt bestellbar:

Titelblatt Motiv: Brazen Spiral

Titelblatt-Motiv der Fraktalkalender 20×20 cm: : Brazen Spiral ©scrano

  • 30×30 cm Quadrat 29.95 €
  • 20×20 cm Quadrat 14.95 € 
  • DIN A4 quer 19.95 €
  • DIN A3 quer 29.95 €

Einfach mindestens 13 Motive*** auswählen, das Deckblatt extra benennen. Wer sich überraschen lassen möchte – wir stellen auch gerne einen Kalender für Euch zusammen.

Hochwertiger Photodruck, die Auflösung der Originalbilder beträgt >200 dpi, im Gegesatz zu 72 dpi in der Ansicht.

***Bei Hochformaten passen 2 Motive auf ein Kalenderblatt.

Alle Photos, Fraktalbilder und Digital Art: © abrasax, scrano & beast666.

Für unsere Kalender gibt es bei Quer- unmd Quadratformat ein zweizeiliges Standard-Kalendarium für 2018. Dies ermöglicht maximale Bildgrösse.

Sie besitzen 12 Monatsblätter, ein Deckblatt und ein Rückblatt. Die Bindung erfolgt mit Metall-Spirale incl. Aufhänge-Öse.

Der Hintergrund ist nicht weiss, sondern farblich und saisonal passend gestaltet, weiss ist auf Wunsch natürlich möglich. Alle Anfragen und Bestellungen per email an Ambrosia. Die Adresse findet Ihr hier.:

  • Christian und Claudia Reuter
  • Zu den Schafhofäckern 132
  • 73230 Kirchheim u. Teck
  • Selbstabholung möglich, Versandpauschale 3.90 €.
  • Bei Versand: Rückgabe der unbeschädigten Ware ist möglich bis 14 Tage nach Erhalt.
  • Bei Selbstabholung: Rücktritt von Kauf nur direkt nach Ansicht der Ware.

Unsere Kalender sind keine Massenware, um sie persönlicher zu gestalten,  können ohne Aufpreis kleine Begleittexte erstellt werden. Auf Wunsch botanische Kurzbeschreibung zu den Pflanzen inkl. Signatur oder andere Erläuterungen, auch Aphorismen oder Gedichte sind möglich.

Die Auflage ist auf eine Kleinserie <100 pro Motiv begrenzt. Einzelne Blätter gibt es auch als Poster bis ca. DIN A2, Versand oder Selbstabholung. Verpackung in einer Papprolle.

Posterpreise von ca 9 € – 29 €. zzgl. 5 € Versand. Exakte Preise und Grössen auf Anfrage.

Motiv-Galerien:

Motive aus unseren Kalendern:

Zierform der Pulsatilla©beast666 2016

Zierform der Pulsatilla
©beast666 2016

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Karma Chess ©scrano 2016

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Poseidon Tempel Schwetzingen ©scrano 2016

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Park Disziplin: Schwetzingen im März.

Mandalas und Flammenfraktale mit 3D-Effekt :

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Kaleidoskop-Fraktal mit 3D-Effekt.
Memory Effect ©scrano 2015.

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Moirai, ein Flammenfraktal. scrano 2015

Magische Kalender bieten wir auch an, die Kalendarien gestalten wir als Sonderanfertigung auf Anfrage, z.B. mit Mondstand oder paganen Feiertagen. Motive aus den Beiträgen zu den magischen Monaten, Jahresrad etc. frei wählbar. Einfach mal stöbern!

Posted by on Januar 23rd, 2017 Kommentare deaktiviert

Ingress der Sonne in den Wassermann Age of Aquarius … ?

Eine Wasserfrau! Aber das nimmt das Uranus-beherrschte Zeichen sowieso nicht so genau.Aquarius ©scrano 2016

Eine Wasserfrau! Aber das nimmt das Uranus-beherrschte Zeichen sowieso nicht so genau.
Aquarius ©scrano 2016 model: eirian

“When the Moon is in the seventh house and Jupiter aligns with Mars then peace will guide the planets and love will steer the stars”

Im berühmten Musical “Hair” wird so die Ankunft des Wassermannzeitalters eingeläutet …

Astrologisch ist diese Aussage natürlich völlig daneben – in jeder Hinsicht und mit dem Wassermannzeitalter hat sie ausserdem rein gar nichts zu tun. Die vieldiskutierte  Einteilung nach “Zeitaltern” wird durch die Lage des Frühlingspunktes zum Tierkreis bestimmt. Dessen Lauf durch die einzelnen Tierkreiszeichen in jeweils ca. 2000 Jahren geht bekanntlicherweise mit der Erdachsen-Präzession einher. Der Gesamt-Umlauf von 25920 Jahren wird auch als platonisches Jahr bezeichnet. Astrologen ordnen den zwölf einzelnen Abschnitten durchaus eine Bedeutung zu: Ein 2000-jähriger Durchlauf wird platonischer Monat genannt, das betroffene Zeichen prägt das irdische Kollektiv dann für diesen Zeitraum.

Betrachten wir die letzten drei platonischen Monate:

Im Stier war die Himmelskuh, die neolithische Revolution mit Einführung einer agrarischen Lebensweise und die Verehrung einer “Grossen Mutter” als Verkörperung des Landes von dem man lebt,  Thema. Kulturen wie die minoische erlebten ihren Aufstieg im Stierzeitalter, auch in der sehr schwelgerischen und hochstehenden Kunst mit Betonung des Weiblichen ist dies bereits zu erkennen. Die Zeichenherrscherin des Stier, Venus Pandemos, ist der Archetyp, nach dem diese weiblichen Gottheiten gestaltet sind. Der zweite Einflussfaktor in Kreta ist neptunisch (höhere Oktave der Venus) – Leben im Kollektiv, Seefahrt und kein Militarismus. Selbst Kretas Gründungslegende handelt vom Stier, auch der Schatten-Aspekt dieser Gesellschaft, der Minotaurus. Im Alten Reich Ägyptens stand der Stier für die grosse Himmelskuh Hator, ebenfalls eine Göttin des Urtyps “kriegerische Fruchtbarkeitsgöttin”, wie auch Ishtar/Inanna im Zweistromland. Um all diese Fruchtbarkeitsgöttinen spinnt sich auch eine Legende  im Zusammenhang mit dem Mythos des Himmelsstiers. Kupfer und Bronze (Venus) sind die vorherrschenden Metalle.

Schliesslich stand der Widder zunächst für den Aufstieg der Viehzüchter-Nomadenkulturen (Schafhirten) im nahen Osten. Die Völker wenden sich zusehends dem Mars, Herrscher des Widder zu, besonders nach der Einführung des Eisens, seinem Metall. Eroberungen nehmen zu, es gibt erste aggressive Völkerwanderungen, unter anderem die Zeit der Seevölker, wikingerhafte Vorfahren der Philister und Achäer. In der Religion wird das männliche Element betont, schliesslich sogar zum Weltschöpfer stilisiert. In Ägypten des mittleren Reichs findet eine zunehmende Militarisierung statt, auch durch Einfälle von Wüstenvölkern, wie der Hyksos. In der Religion am Nil vollzieht sich ebenfalls ein Wandel: Der immer mehr dominierende männliche Schöpfungsgott Amun hatte ebenfalls Widder-Hörner, im grossen Tempel von Karnak steht eine ganze Allee von solchen Widder-Sphingen. Pharaonen nennen sich nun “dem Amun gefällig”, z.B. Amen-hetep. Der Schafbock spielt in den alten Kulturen dieses Zeitraums eine grosse Rolle, als Opfertier (Isaak und Abraham), als Lebens-Symbol, in Mythen (Goldenes Vlies) und als Lebensgrundlage.

Der Übergang vom “Lamm Gottes” zum ICHTYS (griechisch: Fisch) des Christentums vollzog sich pünktlich mit dem Vorrücken des Frühlingspunkts in die Fische. Plötzlich schossen Erlöser-Religionen wie die Pilze aus dem Boden, vorher breitete sich noch neptunischer Glamour über die Welt, durch das immer noch glanzvolle Imperium Romanum. Im Vorfeld des Christentums machten sich bereits Pythagoras, Buddha, Mysterienschulen wie Orphiker oder der Kult von Eleusis, die Mithras-Religion, die das astrale Stier-Thema im übertragenen Sinn noch einmal aufgriff, und schliesslich der Kult der mütterlichen Isis Gedanken über die Erlösung des Menschen aus dem irdischen Gefängnis.  Alle diese Philosophien und Kulte thematisierten in ihrem Kern bereits eine Wiederauferstehung der Seele oder zumindest ein erleuchtetes Weiterleben im Jenseits. Das Christentum hatte in dieser Vielfalt an spirituellen Heilslehren anfangs nur einen bescheidenen Rang, allerdings einen grossen Vorteil: Es bot sozusagen Mysterien für alle, da keine Einweihung notwendig war, ausser der Taufe. Mönchstum und einsiedlerische Askese, sowohl im Buddhismus als auch im Christentum kennzeichnen ebenfalls eine Religion des 12.Hauses (Abgeschiedenheit, Weltferne, Selbstverleugnung), in dem die Fische herrschen. Massenhysterie, Glauben statt Wissen und neptunische Nebelschleier über den Fakten – die Schattenseite des Fischezeitalters. Auch die vollständige Unterwerfung unter Gottes Willen, wie im Islam gefordert, und das Märtyrertum (christlich, muslimisch)  gehören zu den Kennzeichen der Erlösertraditionen. Und die Messianitis hat noch kein Ende gefunden. Sportidole, der Glanz der Leinwandhelden – silver screen, Neptuns Projektionsfläche. Propaganda, Werbung – Lügen von Politikern, glanzvoll inszeniert. Das neue Kollektiv heisst Internet.

… und das Wassermannzeitalter, leben wir bereits darin? In der Vorläufer-Phase bestimmt, der Transit zieht sich über wenigstens eine komplette Generation, die Eintrittspunkte sind auch nicht so genau bestimmt, es sind eher Zonen. Wann da ein “Vollzug” gemeldet werden kann, ist mehr erspürbar als berechenbar, eine Art kollektiver Intuition, oder eine Ereigniskette grösseren Ausmasses. Wie bei den Erlöserreligionen (Buddha, Orphiker) kann schon einige Jahrhunderte vor dem Transit eine Art Initialzündung stattfinden, oder subtiler, eine Untergrundströmung entstehen, die den Wandel anzeigt. Für uns stellt das Schlüsselereignis wohl die Aufklärung (Initial: Renaissance, frz. Revolution. Gesellschaftliche Strömung: Demokratisiereung, Industrialisierung) dar. Der Prozess läuft noch, mit all seinen Schwierigkeiten, die er mit sich bringt, das Alte weicht nicht so einfach oder gar gewaltlos. Das neue Zeitalter hat dann auch seine Tücken:

Schliesslich noch die Tarotsymbolik des Wassermanns:

  • “Der Narr” … wo Engel nicht zu schreiten wagen, unbekümmerter Freiheitsdrang und Vorwärtsstreben – allerdings in mentalen Dingen, nicht in physischen wie beim Widder . Es ist nicht der athletische, eher der Prometheus-Typ dargestellt. Die Instinktnatur in Gestalt des Hundes wird ignoriert.
  • “Der Turm” … das wohlgeordnete, aber als einengend empfundene saturnische Gebäude wird vom Blitz des Uranos zerstört, auch dies ein mentales Konzept: Die zündende Idee, die alte Ordnung wird “gesprengt”. Dieser Vorgang ist durchaus angstbesetzt, denn ein  Fluch der alten Chinesen lautet : “Mögest Du in interssanten Zeiten leben!” Revolutionen, Umwälzungen und persönliche Katastrophen, die das Leben des Individuums auf den Kopf stellen. Es ist aber auch eine Warnung vor Hybris (Turmbau), die  jod-förmigen Tränen sind als göttlicher Feuerregen deutbar – jod ist der führende Buchstabe im Namen JHWH – יהוה
  • “Der Stern” … eine neue Hoffnung,wie es bei “Star Wars” heisst. Dies ist die eigentliche Wassermann-Symbolik, eine androgyne Figur (der Nilgott Hapi oder der regenspendende Ouranos) giesst Wasser aus zwei Krügen auf das Land (direkt vom Himmel) und in ein Gewässer (die Nilschwemme folgt dem Regen in seinem Quellgebiet). Die achtzackigen Sterne und deren Zahl hängen mit dem Sirius-Mythos und seiner Bedeutung für die Nilflut zusammen. Der Bennu-Vogel im Hintergrund rechts ist ein altägyptischer Vorläufer des Vogel Phönix.

der-narr der-turm der-stern

Betrachtet man die Symbolik der drei Karten, und bedenkt den chinesischen Spruch, erkennt man dass das vielgelobte Wassermannzeitalter nicht unbedingt von “Love and Peace” erfüllt sein wird, sondern vielleicht von Chaos, gefährlichen Experimenten und geistiger Arroganz … bevor das uranische Prinzip in die Gesellschaft und das Leben des Einzelnen integriert werden kann. Da dem Wassermann das Individuum im Vergleich zum abstrakten “Grossen Ganzen” unwichtig ist, braucht man auf Empathie auch nicht hoffen. Immerhin wird vielleicht das verlogene “Licht und Liebe” Ideal von echter Freunschaft und Ehrlichkeit zwischen den Menschen abgelöst.

Das Hippie-Musical Hair bezieht trotz des “Age of Aquarius” Songs seine Grundaussage, nämlich All-Liebe, Mystik, Frieden und kollektive Lebensweise, sowie seine Anziehungskraft aus dem neptunischen Fische-Zeichen, genau wie das zur selben Zeit entstandene “Jesus Christ Superstar”.  Daher sollte man eine rosa Brille noch einmal überdenken: “…be careful, what you wish for !”

Die Uranus Mythologie ist gewalttätig, bevor mit der Venus aus seinem Phallus ein schöpferischer Archetyp entsteht, dem man sich ohne Lebensgefahr nähern kann. Das transaturnische, kreative Kollektiv-Prinzip Uranus hat seine Erhöhung nach Ansicht vieler Astrologen im Skorpion – es bringt die transformatorischen Bestrebungen des Skorpion/Pluto/8.Haus Themas voran. Und dort sitzt bekanntlich auch das Schattenreich des Zodiak, und es müssen Dinge und Leben enden, um Platz für Neues zu schaffen. Jede Revolution fordert Opfer.

Posted by on Januar 14th, 2017 Kommentare deaktiviert

Wintermythen: Boreas, der listige Nordwind

Nordwind

Nordwind, der Unruhestifter bringt Dinge ins Rollen.
Boreas nach Waterhouse ©scrano 2013

…. aus dem Film “Chocolat.”

Ein Mandala mit Elementen des Gemäldes: “Boreas” von J.W.Waterhouse. Dargestellt ist die Nymphe Oreithyia, wie sie von Boreas, dem Nordwind entführt wird. Ein Motiv, das auch Gegenstand  von vielen schmückenden Bildszenen auf attischen Vasen ist.

Boreas (gr. Βορέας Boréas „der Nördliche“) stellte in der griechischen Mythologie die Personifikation des winterlichen Nordwinds dar. Er war der Sohn des Titanen Astraios und der Göttin Eos und wurde zusammen mit seinen Brüdern Euros (Ostwind), Notos (Südwind) und Zephyros (Westwind) verehrt. Er galt als rauer, unberechenbarer Geselle. Der Herr der  plötzlichen Ereignisse und Veränderungen. Darin gleicht er dem astrologischen Uranus.

Die Verehrung der vier Winde ist typisch für die Reiternomaden der Steppe und Seefahrervölker. Boreas raubte die Nymphe Oreithyia, Tochter des Erechtheus, eines mythischen Königs von Attika. Als die Nymphe am Ufer des Ilisos tanzte, hüllte er sie in eine Wolke und entschwebte mit ihr durch die Lüfte in seine Heimat Thrakien. Die Griechen nahmen an, dass Boreas dort lebte, weil er in diesem Landstrich gleichermaßen verehrt wurde. Herodot und Plinius beschreiben beide das  mythische Land Hyperborea („jenseits des Nordwinds“), in dem die Menschen bis ins hohe Alter in vollständigem Glück leben. Man glaubte, im Winter würde der Sonnengott Apollon sich dorthin zurückziehen, um erneut Kräfte zu sammeln. Eine eher unglückliche Rolle spielte Hyperborea in der Vorstellung der Nazis, die darin das sagenhafte Herkunftsland einer uralten Superrasse, der Arier, vermuteten. Die stammen aber nun mal aus dem Grenzgebiet zwischen Indien und Persien. Den falschen und pseudohistorischen Bezug zwischen Ariern und Hyperborea schuf H.P.Blavatsky mit ihrer Theorie von den sieben Wurzelrassen, die aber eher metaphorisch und mythologisch als wörtlich zu verstehen ist. Eine humorvollere Betrachtung des Nordwinds liefert folgendes Gedicht:

 

Boreas und Alekto

Als einst Fürst Boreas, der Popanz der Natur
Auf einen Staatsbesuch zum Vetter Pluto fuhr,
Verdarb sein freier Hauch Alekten
Von ungefähr die hydrische Frisur.
Das war ein Lärm! Die falben Schlangen blökten,
Mit grässlichem Gezisch den armen Windgott an.
Verzeihen Sie, Madam, rief er, was ich getan,
War ein Versehn. Mit höllevollem Blicke
Speit ihm die Furie standsmäßig ins Gesicht;
Allein ihr Speichel traf ihn nicht.
Er spritzte wie ein Tau auf ihr Gesicht zurücke,
Und gab ihm schnell die schwarzgesprengte Haut,
Vor welcher selbst dem Orkus graut.

Gottlieb Konrad Pfeffel

Die hier genannte Alekto ist eine der drei Erinnyen oder Furien: Megara, Tisiphone, Alekto. Diese enstanden bei der Entmannung des Uranos aus seinem Blut. Der listige, unstete Nordwind spielt auch eine Rolle in der romantischen Komödie “Chocolat” mit Johnny Depp und Juliette Binoche. In diesem Film-Märchen, das von den beiden Archetypen, Uranus und Pluto (der Vetter aus dem Spottgedicht) geprägt wird, ist er die Verkörperung der Uranus-oder Wassermann-typischen Rastlosigkeit. Der Nordwind oder Uranus bringt die äusseren Umbrüche und das Verlangen nach stetiger Neuerung, Pluto die inneren, auch schmerzlichen Transformationen, denen die Charaktere unterworfen sind. Erst Letztere sind entscheidend für eine Reifung und ein sinnerfülltes Leben, ohne ständigen Zwang zum fluchtartigen Aufbruch zu neuen, vermeintlich besseren Ufern. Auch dass der Nordwind mit der schamanischen Urgrossmutter der Protagonistin in Verbindung steht ist interessant: Die Himmelsrichtung Norden wird in der Elementarmagie mit der Welt der Ahnengeister und der Mutter Erde, den Planeten Pluto und Saturn assoziiert. Saturn gilt in der klassischen Astrologie als der Gegenpol zum solaren Prinzip des Ego, in der modernen Auffassung unter Einbeziehung der Trans-Saturnier ist dies wiederum Uranus.

 

 

Posted by on Januar 14th, 2017 Kommentare deaktiviert

Neu 2018: Goth & Steampunk Poster & Karten

The Living Daylights ©scrano 2014

The Living Daylights ©scrano 2014, model:oldhippieart

Für Kalender: Freie Auswahl von 13  Blättern aus der Galerie. Bitte das Deckblatt extra benennen. Für kleine Texte ist Platz, bitte nachfragen. Formate: DIN A4, A3, A2 quer mit Metallspirale. Professioneller Qualitätsfotodruck.

Preis: ab 14 € für Kalender, 9 € Poster, Kartenset (5 Stück) bitte nachfragen.

Alle Anfragen bei Ambrosia per email. Achtung: Es gibt immer nur eine Kleinserie < 20 Stück.

Thanks to

Fraktale, Fotos und Digital Art: ©scrano, abrasax, beast666

 

 

Posted by on Januar 13th, 2017 Kommentare deaktiviert

Neu: Kalender 2018 – Naturschönheiten aus Flur und Garten

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Frühlingserwachen im Gartenjahr mit Primel und Vergissmeinnicht.
Eingefangefangenes Sonnenlicht erfreut nach dem Wintergrau.

Eine Übersicht einiger meiner Pflanzenmotive für einen gestaltbaren Kalender für 2018:

  • DIN A4 quer oder DIN A3 quer, jeweils mit Metallspirale und Rückkarton.
  • Preise: ab 14.95 €

Einfach mindestens 13 Motive*** auswählen, das Deckblatt extra benennen. Auf Wunsch botanische Kurzbeschreibung zu den Pflanzen inkl. Signatur.

Wer sich überraschen lassen möchte – wir stellen auch gerne einen Kalender für Euch zusammen.

Hochwertiger Photodruck, die Auflösung der Originalbilder beträgt >200 dpi, im Gegesatz zu 72 dpi in der Ansicht.

***Bei Hochformaten passen 2 Motive auf ein Kalenderblatt.

Alle Photos: © abrasax, scrano & beast666.

Kontakt: ambrosia per email-link.

 

Posted by on Januar 13th, 2017 Kommentare deaktiviert

All About … Saturn

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Wintermandala: Die strahlenden Gletscher von Asgard?
Odin und Saturn, beide gelten als Herren des Winters
des Alters, der Weisheit und der Zeit.

Saturn herrscht im Steinbock (Erde, Yin), sein Domizil ist das 10.Haus, welches den Zenit des Geburtshoroskops darstellt, das Medium Coeli, die Himmelsmitte. Klassisch ist er auch Regent von Wassermann (Taghaus, Luft,Yang), modern ist dies Uranus.

 Saturn für Freimaurer:

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Saturn als Herr der Zeit in der freimaurerischen Symbolik.
Er verschmilzt mit der Verkörperung des Todes, Thanatos.

Die Gesamtsymbolik des dargestellten Sujets – ikonographisch und freimaurerisch wurde gerne bei Grabdenkmälern des 19. Jhd. verwendet: Die gebrochene Säule, Vater Zeit (Schnitter Tod), die trauernde Jungfrau mit dem Akazienzweig liest im Buch des Lebens.

Posted by on Januar 13th, 2017 Kommentare deaktiviert

Neu: Kalender 2018 – zauberhafte Mandalas

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Mandalas 2017

Alle Kalendermotive sind auch als einzelne Bilder erhältlich.

Alle Mandala & Kaleidoskope: ©scrano.

Freie Auswahl von 13  Blättern aus der Galerie. Bitte das Deckblatt extra benennen. Für kleine Texte ist Platz, bitte nachfragen. Formate: DIN 20×20, 30×30, 40×30 cm Quadrat mit Metallspirale. Professioneller Qualitätsfotodruck >200 dpi, im Gegensatz zu den Überichten mit nur 72dpi.

Preis: ab 14 €, Poster ab 9€. Individueller Jahreskreis-Almanach bitte nachfragen.

Alle Anfragen bei Ambrosia per email.

Posted by on Januar 12th, 2017 Kommentare deaktiviert

Das Erdelement: Stabilität, Fruchtbarkeit, Realitätssinn

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Fruchtbar grünes Erdelement: Kessel oder Füllhorn der Mutter Erde.
Cornucopia ©scrano 2013

Korrespondenzen des Erd-Elementes:

Zodiak:

  • Jungfrau: mutabel – Merkur in seinem Nachthaus, Vesta
  • Steinbock: kardinal – Saturn in seinem Nachthaus
  • Stier: fix – Venus Pandemos

Tarot: Pentakel, Münzen

  • Yin: Königin, mutabel
  • Yang: König, fix
  • Page, Ritter, kardinal

Farben:

  • Grün, rostrot, ocker, braun, grau, schwarz

Alchemie:

  • EarthNach unten zeigendes Dreieck mit Querbalken

Elemental:

Tage:

  • Samstag – Saturn

Pflanzen:

  • Getreide (Merkur), Wurzelgemüse (Venus), Immergrüne (Saturn), Nadelbäume (Saturn)

Signatur:

Wenig Blüten, unscheinbare Blüten, ledrige Blätter, knorrig, kriechend- oft mit Rhizom, starke Wurzelbildung, mineralstoffhaltig, kieselsäurehaltig, Gerbstoffe, Bitterstoffe, Stärkebildung, wenig Zucker oder Saft. Erdiger Duft. Pflanzen der arktischen Regionen. Kältevertäglich.

Öle:

  • Patchouli (Venus, Pluto)
  • Vetiver, (Venus, Pluto)
  • Kalmus, (Saturn, Sonne, Mond)
  • Tonka, (Venus, Mars)
  • Myrrhe (Saturn, Mond)
  • Iriswurzel, (Saturn, Mond)
  • Zypresse, (Saturn, Sonne)
  • Sandelholz (Venus, Mars)
  • Eichenmoos,
  • Karotte

Tiere:

  • Auf vier Beinen laufende Tiere, vor allem Weidetiere, Reptilien, Höhlen- oder Baubewohner wie Murmeltiere, Dachse. Tiere der Felsenregionen.

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Der Erde,  zu der die Yin Variante “Ruhe und Empfängnis” passt ist in jedem Elementesystem die Fruchtbarkeit von Pflanzen und Tieren, aber auch des Menschen zugeordnet. Daher wird es auch in erster Linie von Saturn und Venus regiert, dem Winter- und Frühlingsapekt der bäuerlichen Kulte. Den Erdzeichen haftet vor allem die Neigung zur realen, physischen Manifestation der Dinge an an, sogar der Merkur-beherrschten Jungfrau. Diese repräsentierte aber in antiken Vorstellungen  Asträa, die Sternenjungfrau. Deren Symbol war die Kornähre. Als Zeichen der Aussaat und Ernte (heliakischer Aufgang bzw. Untergang zu diesen Jahreszeiten) war Virgo/Asträa auch mit den Mysterien der erdhaften Muttergöttin Demeter verbunden. Allen drei Erdzeichen ist eine wert-konservative Einstellung zueigen. Das Erdzeichentrigon repräsentiert: Wachstum der Vegetation (Stier) Ernte (Jungfrau) Winterruhe (Steinbock).

Zustandsformen der Elemente im Erd-Trigon:

  • Steinbock: kardinal, aufstrebende Berggipfel, Felsen
  • Stier: fix, weite Ebenen, Ackerland
  • Jungfrau: mutabel, vom Wind bewegtes Grasland, Getreidefelder.
Elemente-Rad, modern/psychologisch interpretiert.©scrano 2016

Elemente-Rad, modern/psychologisch interpretiert.
©scrano 2016

Die Element-Typisierung hatte auch Einfluss auf die Humoralpathologie der Antike: Vier Körpersäfte – Blut/Schleim und schwarze/gelbe Galle zirkulieren frei und unbehindert, solange der Mensch in Homöostase (Gleichgewicht) befindlich ist. Diese “Säfte”, wobei der Begriff nicht unbedingt wörtlich zu nehmen ist, werden dann vier Temperamenten zugeordnet – Sanguiniker/Blut, Phlegmatiker/Schleim, Choleriker/gelbe Galle und Melancholiker/schwarze Galle. Mit der Temperament-Lehre als eher geistigem Konzept experimentierte auch Hans Eysenk, ein bekannter Psychologe, der sich mit der Erforschung von  Persönlichkeitsstrukturen beschäftigte,

Neben der psychologischen Zuordnung kann man auch eine physikalische Interpretation finden: Natürlich war eintsprechend der Denkweise der alten Griechen das Wort Element nicht im chemischen Sinne eines Periodensystems gemeint. Im antiken Griechenland war man mehr auf umfassendere Prinzipien im Sinne der idealen Formen Platos interessiert. Also wären demzufolge eher Zustandsbeschreibungen mit den Elementen gleichzusetzen: Fest-Erde, flüssig-Wasser, gasförmig-Luft, Plasma – Feuer.

Posted by on Januar 12th, 2017 Kommentare deaktiviert

Kalender 2018: Zauberhaftes Biosphärenreservat Alb: Wasserwelten

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Broceliande vor der Haustür – Bad Urach und Umgebung

 

Thanks to:

Wandertipps:

Alle Kalendermotive sind auch als einzelne Bilder erhältlich.

Photos: ©scrano, abrasax, beast666

Freie Auswahl von mindestens 13 Blättern*** aus der Galerie. Bitte das Deckblatt extra benennen. Für kleine Texte ist Platz, bitte nachfragen. Standard sind erklärende Untertitel für die einzelnen Fotos. Formate: DIN A4, A3, A2 quer mit Metallspirale. Professioneller Qualitätsfotodruck.

Preis: ab 14 € DIN A4

Alle Anfragen bei Ambrosia per email. Vorbestellungen wie immer, bis September 2017.

**** Hochformatig passen zwei Motive auf ein Blatt.

Posted by on Januar 11th, 2017 Kommentare deaktiviert

Magisches Jahr 2017

Apprentice ©scrano 2016

Apprentice ©scrano 2016
model:faestock

Mein kleiner Almanach beinhaltet für jeden Monat unterschiedliche Daten für Feste und Brauchtum, christlich, pagan oder historisch heidnisch. Ausserdem gibt es kleine Rituale, Gartentipps und Rezepte.

Posted by on Januar 11th, 2017 Kommentare deaktiviert