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Gedanken zum Jahreswechsel 2016/17

Viel Glück für uns Alle, in diesen gebeutelten Zeiten!

Viel Glück für uns Alle, in diesen gebeutelten Zeiten!

Aus einer Predigt zum Neujahr 1883:

Herr, setze dem Überfluss Grenzen,
und lasse die Grenzen überflüssig werden.
Lasse die Leute kein falsches Geld machen
aber auch das Geld keine falschen Leute.
Nimm den Ehefrauen das letzte Wort
und erinnere die Ehemänner an ihr erstes.
Schenke unseren Freunden mehr Wahrheit
und der Wahrheit mehr Freunde.
Bessere solche Beamten, Geschäfts- und Arbeitsleute,
die wohl tätig, aber nicht wohltätig sind.
Gib den Regierenden ein besseres Deutsch
und den Deutschen eine bessere Regierung.
Herr, sorge dafür, dass wir alle in den Himmel kommen.
Aber nicht sofort. 

Pfarrer von St. Lamberti, Münster (1883)

Wir erkennen in diesem ein wenig ironisch anmutenden Gedicht, dass vor ca. 150 Jahren die Nöte der damaligen Zeitgenossen, im grossen wie im kleinen, unsere eigenen durchaus wiederspiegeln. Es spricht die zunehmende Oberflächlickeit und Doppel- bzw Scheinmoral einer Gesellschaft an, in der soziale Kälte und menschliches Desinteresse an Einfluss gewinnen. Diese Risiken und Nebenwirkungen einer Industriegesellschaft haben sich leider dank der Globalisierung auf fast die ganze Welt ausgedehnt.

Ein Wunschzettel an den „lieben Gott“ im rhetorischen Sinne, aber durchaus ein Wink an die versammelten „Schäflein“, in diesem Sinne zu wirken.

  • „Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es“, sagt nicht zuletzt ein Sprichwort.

Es wäre denn auch wenig zu passiv, zu einfach, darauf zu warten, dass sich eine höhere Macht einmischt, fast wie der „deus ex machina“ im klassischen Bühnendrama.

Mit Wünschen alleine wird sich nichts bewegen, mit guten Vorsätzen auch nicht.

Wie das mit den Vorsätzen so ist, weiss jeder, der schuldbewusst am Jahresende Bilanz bei sich selbst zieht, von den Weihnachts-Pfunden angefangen über manch andere Angewohnheit bis zu hehren Zielen: mal ehrlich – was ist davon übrig geblieben ?

  • Sagte nicht schon George Bernhard Shaw: Der Weg zur Hölle sei mit guten Vorsätzen gepflastert nicht mit schlechten ?

Es sind wohl die gemeint, deren Verwirklichung man sich selbst und anderen schuldig geblieben ist. So mancher Vorsatz scheitert schon an zu hoch gesteckten Zielen.

Vorsätze oder Ziele sollten daher realistisch und erreichbar sein, diese Aussage hört man auch von sogenannten „personal coaches“. Desgleichen solle man lieber kleine Schritte als grosse Sprünge machen.

  • Was wären solche Ziele im freimaurerischen Sinn ?

Wie heisst es so schön: “Wir bauen am Tempel der Humanität. Die Steine, deren wir bedürfen sind die Menschen. Menschenliebe, Toleranz und Brüderlichkeit sind der Mörtel des Tempelbaus.” Führen wir uns diese drei Grundpfeiler der Freimaurerei vor Augen:

  • Brüderlichkeit, und Toleranz, humanitäre Ethik.

Wohlklingende Begriffe, aber in ihrer Abstraktheit nur schwer in reale Ziele umzumünzen. Wo setzen wir hier an mit der Methode der kleinen Schritte ?

  • „Brüderlichkeit wird vermittelt durch Sicherheit, Vertrauen, Fürsorge, Mitverantwortung und der Verständigung mit- und untereinander.“

Wie gehen wir auf unsere Brüder zu bzw.ein? Sind wir uns der Verantwortung bewußt, die wir uns freiwillig auferlegt haben ? Kümmern wir uns genügend um den bzw. die Brüder? Sind wir in die Lage unser eigenes Ego-Posieren zurücknehmen und den anderen genug Raum zur Entwicklung lassen ? Sonnen wir uns im eigenen Glanz, blendet uns das Licht, den anderen überhaupt wahrzunehmen. Freuen wir uns mit dem Bruder über seine Erfolge, können wir sein Leid teilen ? Mehr Empathie und Achtsamkeit wäre hier der kleine Schritt.

  •  „Toleranz wird gelebt durch aktives Zuhören und Verständnis anderer Meinungen.“

Wir sind alle in unserem Bunde tolerante Menschen, die keine Dogmen vertreten oder sich solchen unterwerfen. Toleranz ist aber nicht gleich moralischer Schlendrian. Sie bedeutet nicht dass charakterliche Defizite von Brüdern oder Profanen geduldet werden müssen, besonders wenn sie Mitmenschen Schaden zufügen. Bewusstes Akzeptieren oder Übersehen von sozialem Fehlverhalten fördert Soziopathen.

  • Eine der Grundlagen des freimaurerischen Selbstverständnisses ist die Übereinstimmung in einer gemeinsamen Ethik.

Zum ethischen Handeln gehört meines Erachtens auch, von Brüdern Schaden abzuwenden. Korrektiv zu wirken heisst hier beides, dem Gedankenlosen zu mehr Einsicht und dem Überfahrenen zu seinem Recht zu verhelfen. Wie es so schön in der Zauberflöte heisst:  ….. und ist ein Mensch gefallen, führt Liebe ihn zur Pflicht. Der kleine Schritt wäre hier mehr Wachsamkeit walten zu lassen.

Um humanitäre Bestrebungen glaubwürdig nach aussen zu tragen müssen sie zuerst im Inneren verwirklicht sein. Das heisst, Verankerung im Denken jedes einzelnen Bruders, in den Handlungen der Brüder im Miteinander und als Gruppe. Viele kleine Schritte führen zum Tempelbau, viele einzelne wohlbehauene Steine sind dafür nötig. Haben wir also aktiv unseren Anteil daran.

Wie es in der Schließung der Werklehre heißt: “Wehret dem Unrecht, wo es sich zeigt, kehrt niemals der Not und dem Elend den Rücken, seid wachsam auf euch selbst.”

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 ©kmygraphic

 

Posted by on Januar 1st, 2017 3 Comments

Sylvester 2016: Warten auf … ja auf was eigentlich?

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… mal sehen, welche Einstellung für 2016/17 die passendere sein wird ?

Ein “Glückliches Neues Jahr” unter den Auspizien der Sonne!

Laut Aussage diverser Trivial-Astroseiten***:

“2017 ist ein Sonnen-Jahr” - und Sonne bringt Glücksgefühle hervor – allerorten!

Nach den Optimismus-Parolen des Jupiterjahrs 2015 , und was dann daraus geworden ist, brachte der Mars 2016 nicht Lebensmut und Tatkraft hervor, sondern noch mehr Gewalt und impulsiv-naives Handeln seitens unserer “Führungs-Eliten”.

Also – Vorsicht vor der rosa Brille! Eine Sonnenbrille bei zuviel Glanz und Gloria und Herumposieren all der Strahlemänner- und Frauen ist vielleicht eher angebracht. Auch das gehört zur Sonne und ihrem Zeichen Löwe.

Vielleicht sollten wir gebeutelten Normalebürger lieber brüllen wie die besagte Grosskatze – aber auch Mäuse können das, wie in einer englischen Komödie mit Margaret Rutherford.

Dann, gut gebrüllt – Löwe, oder Mäuschen, damit sich die Bösen wieder in ihre finsteren Löcher verkriechen.

In diesem Sinne:

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Prosit Neujahr!

 
 ***Diese Jahreszuordnung zu Planeten ist nach einem willkürlichen 7-Jahreszyklus bezogen auf den Hundertjährigen Wetterkalender des Zisterzienser-Abtes Knauer zustandegekommen. Sie ist NICHT astrologischer – eher abergläubischer Natur. Trotzdem, ein bisschen Orakel-Spass muss sein.
 

Posted by on Dezember 31st, 2016 Kommentare deaktiviert

Jamilla sagt: Quo Vadis – Humanitas?

Wie manche menschliche Zeitgenossen denken und handeln … einfach unglaublich!

Wie manche menschliche Zeitgenossen denken und handeln … einfach unglaublich!

Spätestens im Sommer werden die Tierheime mit den Haustieren, die dieses Weihnachtsfest  ganz oben auf dem Wunschzettel der Kinder an das Christkind oder Santa Claus gestanden haben konfrontiert. So manches landet als lebendiges Geschenk unter dem Weihnachtsbaum. Naht dann die Ferienzeit und steht die geplante Urlaubsreise an, werden viele dieser Haustiere ausgesetzt, als ob sie eine lästige Sache wären, die man einfach loswerden kann.  Man findet sie in einer Schachtel auf der Schwelle, oder aber es werden Hunde  mit der Leine an Bäume irgendeines Rastplatzes entlang der Urlaubsroute festgebunden. So berichten jedenfalls jedes Jahr die Medien, die mit Tierschützern bzw. Personal von Tierheimen sprechen. Zugleich erleben plötzliche Ausbrüche von Tierhaarallergien ein Jahreshoch. Was sind das für Soziopathen- Kretins, die wehrlose, ihnen anvertraute Geschöpfe so behandeln ? Denn zu einer Gemeinschaft emphatischer Wesen gehören sie meiner Meinung nach nicht mehr.  Empfindungsfähige Lebewesen werden einfach als Dinge betrachtet, die man, wenn man ihrer überdrüssig ist, entsorgt.  Wenn ich mich dafür entscheide, ein Tier in meine Familie aufzunehmen, dann habe ich auch eine moralische Verpflichtung, mich so gut es geht um das Tier zu kümmern. Es IST auch ein fühlendes Wesen, mit einem Bewusstsein, das unter solcher Behandlung leiden kann wie ein Mensch.  Die Gründe für diese Wegwerfmentalität fallen entsprechend aus: “Man will doch nur den „wohlverdienten  Urlaub“ machen, da stören die Haustiere”. Früher sagte man, der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, nun wird er abgeschoben. Vielleicht kann man sie auch dort hin, wohin die Reise gehen soll, nicht mitnehmen und eine Unterbringung würde zu sehr die Urlaubskasse belasten?  Das Tier – ein Konsumgut …? Ich will hier nicht dem Vegetarismus das Wort reden, aber muss es Fleisch aus Massentierhaltung sein ? Mit allen damit verbundenen Schreckensbildern ? Bei der Jagd wurde wenigstens ein natürlicher Ablauf im Räuber/Beute Zyklus der Nahrungskette gewahrt. Und man war sich dessen bewusst, dass der Preis für das Fleisch der Tod eines anderen Wesens ist.  Man fragt sich woher solche Einstellungen kommen, dieser Mangel an Achtsamkeit auf das, was mit einem den Globus bevölkert – mit dem GLEICHEN Recht wie die Menschheit.  Ist die einfältige Auslegung der Lehren der Buchreligionen schuld, wonach der Mensch über allen anderen Geschöpfen stünde? “…. machet Euch die Erde unmafiocattertan”,  soll wohl hoffentlich keine Aufforderung zu Raub und Plünderung sein! Gut, “… seid Fruchtbar und mehret Euch” , kann man heutzutage eher als “seid FURCHTBAR” uminterpretieren. Aber selbst dem Gott der Bibel will ich zugutehalten, dass als er solcherlei Auswüchse, wie wir sie immer mehr vorfinden, wohl nicht gutheissen kann. Zumal sich die Propheten des Alten Testaments ofttmals gegen die nach Tierfleisch hungernden Opferpriester des Jahwe-Kultes ausgeprochen haben, und Jesus im Neuen Testament etliche Äusserungen zugunsten einer vegetarischen Lebensführung macht – viele davon haben die Kleriker aus der neu christianisierten römischen Oberschicht wegen ihrer Freude an Schlemmerorgien einfach zensieren lassen. (Briefe des hl. Hieronymus, einem der frühchristlichen Bibelübersetzer).Und zweifellos darf man die angeblich so fortschrittlichen Anschauungen der Aufklärer auch nicht ausnehmen: So grusele ich mich immer noch wenn ich an den Ausspruch von deren Oberguru Descartes denke: “Die Schmerzensschreie eines Tieres gleichen dem Quietschen einer Maschine”. Rousseau war herzlos zu seinen Kindern, die er allesamt in ein Waisenheim abschob. Voltaire war ein boshafter alter Mann, der die Sklaverei und den Rassismus befürwortete. Egal ob von Gottes Gnaden oder aus angeblich wissenschaftlicher Sicht, diese Selbstüberhöhung der Menschen ist nicht nur bizarr, sie wird auch unseren Untergang besiegeln. Wir schaffen es ja nicht einmal, unsere Population einigermassen zu beschränken, nein, wir sind ein Krebs auf dieser Welt geworden. Wachstumswahn  dieser Art ist ein Fluch, der alles durchdringt, weil er auf Gier gegründet ist. Diese obszöne Grundhaltung ist ein Muster, das überall zu finden ist, unsere gesamte Wirtschaft basiert darauf.  Alles ist nur eine Resource geworden, nach ihrem Warenwert taxiert, nicht nur die Tiere: Human Resources - welch ein Zynismus! Mangel an Empathie kommt auch von bewusster oder unbewusster Ignoranz, besser wir schauen weg, wenn ein Stressfaktor für unser Moralempfinden und unsere Bequemlichkeit ins Blickfeld gerät. Die oben genannten “Weltanschauungen” als Legitimation helfen gut dabei,  das Unbehagen zu verdrängen.

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Vertrauensvoll in die Zukunft blicken? Das sollte für alle fühlenden Wesen dieses
Planeten gelten. Denn sonst ist der Mensch trotz oder gerade wegen seiner
Intelligenz die armseligste Kreastur auf dieser Welt.

In den meisten alten heidnischen Kulturen mit ihren Naturreligionen haben die Menschen die Umwelt und auch die Tiere hoch geachtet, denn sie waren auch von direkt davon abhängig. Sie versuchten in  einer halbwegs symbiotischen Beziehung mit ihrer Mitwelt zu leben. Wenn sie gegen diese Regel handelten, wurden sie relativ schnell abgestraft, wie das Verlöschen der Kultur der Anasazi, Maya oder das Schicksal von Rapa Nui zeigt. Diese Furcht vor der Hybris als schlimmster Sündenfall steckt auch in der Vorstellung der alten Griechen mit Astraea als Sinnbild der natürlichen Ordnung oder bei den Ägyptern mit der Maat. Das drückt sich auch in der Überlegung aus, dass die natürliche Gesetzgebung über den Olympiern steht. Zeus war nur Verteidiger von Recht und Gesetz, nicht der Gesetzgeber. Beide Figuren, Maat und Astraea besitzen eine Waage als Symbol des Ausgleichs.  In der hermetischen Philosophie wird dies  durch das Prinzip von “actio=reactio” ausgedrückt, wie wir das auch aus der Newton’schen Mechanik kennen. Sir Isaac Newton, ein grosser Verfechter der Hermetik übrigens, war auch ein Katzenfreund und der Erfinder der Katzenklappe.  Wir dürfen aber auch nicht vergessen, dass die Göttin Astraea einen strafenden Aspekt besitzt, die Nemesis, die selbst die anderen Götter fürchteten. Für Nemesis und Hades gilt, dass über Dinge in ihrem Einflussbereich keinerlei Verhandlungsspielraum mehr existiert.

Nur ein Zurückbesinnen darauf, dass wir Gäste auf unseren Planeten sind und mit der Umwelt, den Tieren und Pflanzen, sorgsam umgehen, kann den unausweichlichen Untergang der Menschheit (bald 10 Milliarden) aufhalten. Dazu gehört auch Bildung und Aufklärung zu verbreiten, denn Mangel an Verständnis und Empathie ist oft wie schon erwähnt verursacht durch einen Mangel an Wissen, oder die Indoktrination mit unsinnigen Glaubenslehren. Letzteres dient oft nur dazu durch die Vermehrung der Kopfzahl ungebildeter, abhängiger Schäflein die eigene Machtposition zu stärken. Zu diesen Irrlehren gehört auch die Theorie vom unbegrenzten Konsum, weil die Weltwirtschaft nur durch Wachstum definiert sei.  ”Wir pfeifen auf Ernährung, wir machen nur Vermehrung!”, ein zynischer Satz, der schon in den Achtziger Jahren den Vertretern diverser reaktionärer Glaubensgemeinschaften vorgehalten wurde. Leider hat man wohl nichts dazugelernt. Vom Lager der kaltherzigen Nihilisten, auch bekannt als Wirtschaftsbosse, kann man sowieso keine Einsicht erwarten.

Bessert Euch!

Eure Jamilla

minijamiEin Nachtrag: Neulich habe ich den Film “A World Beyond” gesehen … nett von Dir George (Clooney), der Zukunft der Menschheit noch eine Chance zu geben …! Aber die Träumer und Querdenker, die es braucht eine Welt jenseits des Mammons und er brutalen Gier oder der totalen Verdummung durch dogmatische Religionen zu gestalten, wirst Du bald nicht mehr finden. Das Basteln von Tomorrow-Buttons für solche Menschen  kannst Du Dir wohl schenken …? Die Gates, Zuckerbergs, Bushs und ähnliche Zeitgenossen überwiegen wohl die Teslas, Einsteins oder Feynmans bei weitem. Steve Jobs war “a man in the middle”, von Uranus befeuert, der Verführung Plutos erlegen und selbst ein neptunischer Svengali und Guru. Wenigstens hatte er anfangs eine Idee, die noch in Ansätzen humanitär war … Edison: Als Weltverbesserer gescheitert, wurde er ein machtbesessener Tyrann – das Schicksal manch eines Uranus-umgetriebenen Innovators, der im Alter zum unflexiblen Despoten wurde. Die schöpferische Kraft des gestürzten Himmelsvaters und seines Alter Ego Prometheus ist stark in allen Querdenkern und Erneuerern. Auch in Revolutionären …  Das bringt mich wieder zu Geoge Clooney. Wie sagte er so schön:” Die alte Struktur muss weichen, das Gebäude abgerissen werden …” Recht hast Du ja, dann fang mal an:  Use the Force … George ! Allerdings: Verschone uns mit diesem technophilen Disneyland – schenk uns lieber eine Zukunft wie bei den Nox in Stargate SG-1, wenn es schon ein SciFi Utopia sein soll. Ach ja, Kaffee in Plastik/Alucontainern ist eine Umweltsauerei – Du Pharisäer. aber “pecunia non olet!” Noch nicht mal nach Kaffee.

Posted by on Dezember 10th, 2016 6 Comments

… Wunschdenken, Vorweihnachtsumsatz, Konsumerwartung, Hartz IV und Wahlgeschenke.

Adventskalender. ca 1900.

Weihnachtsidyll mit Macken: Adventskalender. ca 1903.
quelle:wikipedia

Jetzt, in der Vorweihnachtszeit, wird wieder fleissig der Konsum-Index gesundgebetet: Noch nie waren soooo viele Kaufwütige im Vorweihnachts-Geschenkerausch zum Sturm auf die Geschäfte bereit. Jedes Jahr die gleiche Leier, wie eine alte Schellackplatte mit Sprung.  Danach die Ernüchterug: Ach Gott nee, die Erwartung wurde wieder nicht erfüllt. Wie ein Börsen-Journalist beim Sender ntv so treffend bemerkte: Zwischen dem Wunsch nach mehr Konsum und der Grösse des Geldbeutels von Otto Normalverbraucher klaffen zusehends Welten. Und was die Statistiken des Einzelhandels anbelangt: Sie werden genauso erhoben, wie die Arbeitslosenzahlen oder andere Abzählreime, die uns als Vernebelungs-Taktik präsentiert werden. “

Wer einer Statistik glaubt, die er nicht selbst gefälscht hat, ist selber schuld” –  (frei zitiert nach Sir Winston C.)

Apropos Arbeitslose:

  • Alle Hartz4-Empfänger bleiben unberücksichtigt. Freiberufler, die am Hungertuch nagen, findet man auch nicht. Wer eine  Fördermaßnahme bekommt wird auch nicht erfasst. Alle legalen und illegalen Flüchtlinge, die nicht arbeiten oder arbeiten dürfen fehlen ebenso.
  • Schätzungsweise gibt es zwischen 8 und 15 Millionen Arbeitslose !!
  • Und dann holen wir noch aus bankrotten EU-Staaten deren verzweifelte Arbeitnehmer per Flugzeug zu uns, damit Bosch, Daimler und Konsorten billigste Arbeitskräfte bekommen ?! Wenn das nicht reicht, dann packen wir eben ein paar Afrikaner obendrauf. Wobei durchaus einkalkuliert wird, dass hier dadurch die Fremdenfeindlichkeit zunimmt, und Menschen, die wegen politischer Verfolgung hier Zuflucht suchen irgendwann hier nicht mehr willkommen sind, weil sie mit solchen  Wirtschaftsnot-Zuwanderern in einen Topf geworfen werden.
  • Wo sollen alle diese Menschen denn überhaupt ihr Auskommen finden?
  • Wir sind kein Land mehr, das Wertschöpfung im klasssischen Sinne betreibt. Es werden keine Güter mehr im grossen Stil produziert, für die wir viele Hände brauchen, wie das einmal war. Dazu wird jetzt noch Industrie 4.0 herbeigebetet – was das heisst? Nun, all die als Rentenzahler herbeibeschworenen Menschen, darunter auch der eigene Nachwuchs, werden wohl obsolet, da der elektromechanische Kumpel nun die Arbeit macht. Allerdings wer konsumiert den Krempel dann fleissig – Mr. Mechanic? Nur Idiotie an allen Fronten.

Es reicht wohl nicht mehr,  ganze Produktionszweige nach China und Indien oder in Schwellenländer zu verlagern. Oder das andauernde Lohndumping und die Knebelverträge der konzerneigenen Sklaventreiber (=Leiharbeitsfirmen) hierzulande. Das genügt aber immer noch nicht für die Profitmaximierung. Damit die Kasse stimmt, baut man gleich schlauerweise eine programmierte Lebensdauer in die Produkte ein. So knapp über der Garantiezeit.  Bekommt die stetig steigende Zahl der neureichen Multimillionäre  gar nicht den Rachen voll ?  Früher sagte man, wenn jemand derartig reich wird, muss iregnd etwas faul sein – nun ja, was hier faulig stinkt ist der Egoismus und die Protzsucht. Wie viele Yachten braucht der Mensch ?

Es ist etwas faul im Staate Dänemark …Nicht nur dort, und nicht nur Hamlet kommt ins Grübeln.

Nicht nur Hamlet kommt ins Grübeln …
Es ist etwas faul im Staate D …
quelle:wikipedia

 

Apropos bankrotte Staaten:

Wer hat hier fleissig mit abgewirtschaftet und auch noch fett daran verdient ? Die freundlichen Geldinstitute, für deren Repräsentanten offenbar nur ein perverses Leistungsprinzip gilt, und die dafür auch noch Bonusbeträge unglaublicher Höhe kassieren.

Und wir Bürger sollen all diesen glitzernden Tand klaglos konsumieren, von billigstem Krempel aus PanAsia, über Lebensmittel, deren Wert völlig zweifelhaft ist, bis zu Finanzprodukten die jeder Beschreibung spotten, und an Betrug grenzen. Und das auch häufig noch teuer? Für die Gewinnmaximierung derer, die uns der täglichen Lebensgrundlage, nämlich einem vernünftigen Broterwerb nachzugehen, berauben wollen. Regt sich Widerstand, wird behördlich eingegriffen. Da massen sich doch freche Verbraucher an, ihr Billigprodukt direkt aus China vom Produzenten zu beziehen, statt es über den einheimischen Zwischenhandel zu erwerben.  Gleich gibt es Strafzoll-Androhungen an den Drachenstaat. Als Verbraucher wird man vom Zoll schikaniert, in dem die Ware mehrere Wochen nicht freigegeben wird. Und es wird behauptet, hier gingen Arbeitsplätze verloren. Welche denn? Die eifrigen Chinesen produzieren tagsüber für good old Germany, nachts für den Eigenbedarf,  das identische Produkt. Hier gefertigt wird ohnehin nichts mehr, oder zukünftig eben vom Robotnik. Offensichtlich hält man uns für extrem dumm oder für zu träge. Und unsere allseits verehrten Volksverteter ? Tun sie etwas, dass dem VOLK, uns Bürgern,  tatsächlich hilft ?

Statt echter Alternativen gibt es gleiche Wahlversprechen allerorten und von ALLEN Parteien. Wieder wie eine alte abgenutzte Platte. Und wenn wir nicht mehr mitmachen möchten ? Eine direkte Demokratie mit mehr Transparenz wärde doch auch ein Ansatz. Nicht wie bei den verblödelten Aktionen der Piraten, nein ganz im Ernst und durchaus vernünftig …!

Wenn uns die Wähler nicht mehr wollen, importieren wir einfach welche …. das ist dann “alternativlos“, wie unsere Bundesmutti so gerne formuliert.  Lassen wir es nicht soweit kommen.

Es wird Zeit zur Umkehr, sagte schon Johannes der Täufer. Leider wird wohl das gesamte Jordanwasser nicht reichen um all das Elend, den sozialen Dreck und den realen Umweltschmutz den die  Globalisierungsliga hinterlassen hat, und immer noch hinterlässt, wegzuspülen. Der Jordan wird sowieso ein Opfer des Klimawandels. Um die Verursacher zu  entsündigen reicht wohl nicht einmal der Pazifik. Vielleicht im nächsten Leben?

NEIN, liebe Mitbürger, raffen wir uns lieber auf und tun etwas gegen all das Unrecht, so lange es nicht zu spät ist. Was die Flüchtlinge betrifft, die auf unser aller Kosten so fleissig importiert werden – sie sind auch nur ein Bauernopfer des Powerplay zwischen den Grossmächten: Der eine will einen Hafen im Schwarzen Meer, der andere will den am Mittelmeer behalten. Da wird mal schnell eine Rebellion angezettelt, oder ein Diktator im Amt gehalten – Kollateralschäden egal, die tragen andere. Im Zweifelsfall sind “andere” immer wir. Das Problem von syrischen Flüchtlingen löst man in Syrien – nicht bei uns. Allerdings wird dem IS-Phantom wohl kein nennenswerter Widerstand erwachsen – eine gewollte Krise. Das billige Öl aus deren eroberten Ölfeldern sprudelt auch zu schön. Vom Treibgut aus aller Welt, das sich von den Flüchtlingsströmen gelegenheitshalber mitspülen lässt, mal ganz abgesehen. Integration: No way – man kann nicht einfach einen Sack Menschen in einem Land abladen, und erwarten, das die Ansässigen, die auch noch die Facebook-Party zahlen müssen, darüber in “Hurra!”Geschrei ausbrechen. Dass wir EU-Bürger mittlerweile zu Geiseln in unseren eigenen Ländern geworden sind, ist auch die Schuld solch verfehlter “Integrationspolitik”. Und Anspielungen auf die Vertriebenen nach dem II.Weltkrieg sind nur dumm und beleidigend für die Betroffenen: Diese Menschen MUSSTEN gehen, sie wurden VERTRIEBEN – oder sterben. Was jetzt so heranströmt, kommt aus den zugegebenermassen desolaten Lagern RUND UM SYRIEN, es sind Migranten, KEINE Flüchtlinge. Da sollte man doch lieber Geld dorthin geben, nachdem die Verursacher USA  und Russland ja ihre Zahlungen eingestellt haben. Bei all den andern Auswanderungswilligen – muss ich sagen, Euer eigenes Risiko – ich kann auch nicht in irgendein Land einfallen und Ansprüche stellen, weil ich arm bin. Noch dazu, weil hierzulande Rentner, die Mülltonnen nach Essbarem und Pfandflaschen durchstöbern keine Seltenheit mehr sind, und die Schlangen an den Tafeln immer länger werden. Wo ist Ihre Verantwortung den Menschen gegenüber, die hier zu diesem Staat jahrzehntelang beigetragen haben, Frau Alternativlos? Hartz 4 Bezieher werden abgeschrieben und jeder Bissen im Mund wird abgezählt. Die “Neuankömmlinge” stellen häufig überzogene Forderungen, haben hier aber noch keinerlei Beitrag zur sozialen Gemeinschaft geleistet. Seltsamerweise ist hier Geld für Massnahmen scheinbar endlos vorhanden, für Fortbildung, medizinische Versorgung etc. die Bedürftigen im eigenen Land verwehrt werden. Im eigenen Land: Das meint ALLE Menschen, egal welcher Hautfarbe oder Religion, die hier bereits leben, arbeiten und Steuern zahlen. Sie sind in erster Linie Ihre Schutzbefohlenen, Frau Staatsratsvorsitzende! Eine Grenze wird wohl gezogen werden müssen – ob von Ihnen oder anderen ist nicht relevant. Aber denken Sie daran – Wer zuspät kommt, den bestraft das Leben.

BSD Daemon Copyright 1988 by Marshall Kirk McKusick.     All Rights Reserved.      Permission to use the daemon may be obtained from: Marshall Kirk McKusick 1614 Oxford St Berkeley, CA 94709-1608 USA     or via email at mckusick@mckusick.com

Beast 666: Mikrotherion.

 

 

 

 

 

 

 

Posted by on Dezember 7th, 2016 Kommentare deaktiviert

Die dunkle Seite der Schokolade: Bitter, aber gar nicht zart

Kakao – die dunkle Seite einer süssen Verführung:

Nachdem wir uns alle an den süssen Köstlichkeiten, vor allem der Schokolade, sei es in fester, oder als Kakao in flüssiger Form, reichlich in der Weihnachtszeit erfreut haben, wird im Neuen Jahr wieder die Zeit des Fastens kommen, vor allem, um das Hüftgold oder den Winterspeck zu reduzieren. Es gab wohl kaum jemanden, der beim Anblick von Schokolade, Pralinen oder anderen Köstlichkeiten nicht schwach wurde. Der süsse Seelentröster, ein Stoff, der schon seit dem Altertum als leistungssteigernd und aphrodisierend bekannt ist, kurz um, ein magisches Wundermittel. Nach einer kurzen Atempause werden wir schon in wenigen Wochen erneut der großen Verführung zum Opfer fallen: Ostern naht mit all seinen Ostereiern und Osterhasen.

Süsse Verführung

Süsse Sünde mit Schattenseiten:
Nicht nur Kalorien.
quelle:wikimedia

Kaum einer macht sich Gedanken darüber, aus welcher Quelle die Köstlichkeiten auf den Ladentisch kommen. Die vorösterliche Fastenzeit ist aber ursprünglich nicht zum Abnehmen gedacht, sondern der Verzicht fordert zu mehr bewusstem Umgang mit der Umwelt, zu der auch die Nahrung gehört, auf. Zur Um- oder Mitwelt, wie manche es treffender ausdrücken, gehören auch die Menschen, die uns die selbstverständlich gewordenen Genussmittel Kaffeee, Zucker und eben auch Kakao zugänglich machen.  Alle diese stammen, wie auch viele mittlerweile unverzichtbare Gewürze, von Pflanzen der Tropen und damit der früher so bezeichneten “Dritten Welt”. Einer der Welt-Rohstoffe, Zuckerrohr hat immer ein “Geschmäckle” behalten, da es bis heute unter Umständen angebaut und verarbeitet wird, die mit Sklaverei in einem Atemzug genannt werden können. Die alte Triage, es gibt sie noch: Zucker-Rum-Sklaven. Wobei der Rum jetzt eher die Form von Brause-Getränken angenommen hat. Besitzt auch der Kakao, das einstige Mut-und Stärkungsmittel der Nativen aus Mittelamerika einen derartigen, bitteren Beigeschmack?

Wo in der modernen Welt liegen die überhaupt Anbaugebiete dieser Pflanze, die uns so viel Freude bereitet? Wie wird dort gewirtschaftet ?

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Kinderabeit auf Kakao-Plantagen.
quelle:wikimedia

An den Anbau- und Erntebedingungen der Frucht hat sich seit dem vierten Jahrhundert nach Christus, als die Tolteken, südamerikanische Ureinwohner, die “Speise der Götter” angeblich erstmals als Genussmittel entdeckten, wenig geändert. Kakaobäume lieben es warm; sie wachsen nur im Gebiet um den Äquator herum, also in Mittel- und Südamerika, Afrika und Südostasien. Gleichzeitig sind sie sehr anfällig für Schädlinge und Dürreperioden. Wie die Ernte ausfallen wird, lässt sich also nie vorhersagen. Um einen möglichst gleichbleibenden Ernteertrag zu gewährleisten, werden Pestizide verwendet, die bei uns sicherlich verboten wären.

Schon der Aufwand bei der Ernte ist groß und die Weiterverarbeitung ist arbeitsintensiv. Die reifen Früchte können nur mit der Machete von den Ästen abgetrennt werden. Die von einer schleimigen, weißlichen Masse umgebenen Samenkerne müssen von Hand aus der Schale befreit werden. Anschließend lässt man sie mehrere Tage fermentieren, damit die herben Gerbstoffe oxidieren. Die nunmehr braunen Kerne werden dann getrocknet. In manchen Gegenden geschieht das in Trockenöfen, die auf 60 Grad aufgeheizt werden. Häufig werden die Samen noch auf dem Ofen mit den Füßen bearbeitet, um klumpenfreien Rohkakao zu erhalten, der schließlich in die Weiterverarbeitungsländer verschifft werden kann. Eine Automatisierung der Ernte ist kaum möglich.

Man könnte meinen, dass sich nur die Reichen dieser Welt Produkte leisten könnten, die in grösseren Prozentsätzen Kakao enthalten. Dies ist aber ein Irrtum, wir alle können schon für wenig Geld Schokoladen-Produkte erstehen. Schokolade ist häufig sogar ein billiges Sonderangebot im Supermarkt. Pro Jahr konsumieren allein wir Europäer 1,5 Millionen Tonnen Schokolade ( dies entspricht ungefähr 15 Milliarden Tafeln). Jeder Deutsche isst ca. 11 kg Schokolade pro Jahr. Allerdings: Das  funktioniert nur, wenn der hohe Aufwand der Ernte und der ersten arbeitsintensiven Bearbeitung möglichst gering entlohnt werden.Die Kakaobauern erhalten für einen Kilogramm Kakao, aus denen ca. 40 Tafeln Schokolade produziert werden, gerade einmal einen Euro. Bereits die Exporteure verlangen für das Kilogramm Kakao 2,50 € und machen somit enorme Profite.

Die zynische Lösung dieses „Problems“ wird  durch Kinder- oder Sklavenarbeit realisiert.

Die Früchte werden tatsächlich überwiegend von Kindern, auch schon jüngeren Alters (8-10 Jahre), geerntet. Weltweit schuften weit mehr als 200.000 regelrechte Kindersklaven, die Dunkelziffer ist sicherlich noch höher, auf den Kakaoplantagen ohne einen einzigen Cent. Viele der Kinder wurden und werden aus Mali verschleppt und auf die Kakaoplantagen an der Elfenbeinküste verkauft. Ein Kind kostet nach Angaben eines Plantagenbesitzers, der von den Reportern befragt wurde, ca. 230,-€ und kann dafür unbegrenzt ausgebeutet werden. Aber auch etwa 90 Prozent der Kinder von kleinen Kakaobauern müssen auf deren Plantagen schuften und können nicht zur Schule zu gehen.
 Sie werden geschlagen, zur Arbeit angetrieben und streng bewacht. Mindestens die Hälfte von ihnen leiden unter Migräne, Übelkeit, Schwindel und Erbrechen. Der Grund hierfür sind die Pestizide, die beim Kakao-Anbau reichlich eingesetzt werden.

Die Umweltorganisation Greenpeace stieß auf alarmierende Zustände. Sie berichtet von Zehnjährigen, die im Kakaogürtel der Elfenbeinküste durch die harte Arbeit wie müde Alte aussehen und unter Hautkrankheiten sowie schweren Verletzungen leiden, teils zugefügt von Arbeitgebern. Sie müssten ohne Schutzkleidung mit Macheten und Pestiziden hantieren, stundenlang unter sengender Hitze für Hungerlöhne arbeiten, würden teils aus Mali und Burkina Faso verschleppt und auf Plantagen eingesperrt, nur mit einem Minimum an Essen und Trinken. Ähnliche Zustände kennt man auch von den schon genannten Zuckerrohrplantagen in Mittel-und Südamerika, wo der zweite Schokoladengrundstoff herkommt, vor allem in den USA.

Genet at the German language Wikipedia [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html), CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0) or CC BY-SA 3.0 de (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en)], from Wikimedia Commons
Inneres der Kakao-Schote.
quelle:wikimedia

Einer der Kämpfer für die Kinder ist der Journalist und Dokumentarfilmer Miki Mistrati. Er reiste nach Afrika und beobachtete, wie Kinder über mehrere 100 Kilometer in die Gebiete des Kakaoanbaus verschleppt wurden und dort Schwerstarbeit auf den Plantagen verrichten mussten. Nachdem er in der Presse bekannt machte, dass Kindersklaverei zum Alltag auf den Kakaoplantagen an der Elfenbeinküste gehörten, versuchten die großen Schokoladenhersteller wie Nestle, Mars oder Cargill  das schlechte Image zu verbessern und wieder das Vertrauen der Verbraucher zu gewinnen. Sie versprachen Schulen, medizinische Versorgung, Bildungsprogramme. So sollte das Leben der Kinder und der Bauern vor Ort erträglicher werden, damit wir in Deutschland Schokolade wieder ohne schlechtes Gewissen genießen können. Doch die Realität sieht anders aus. Wir sind ja weit weg von den Plantagen. Miki Mistrati wollte die wundersamen Programme der Schokoladen-Multis überprüfen. Doch er durfte in die Länder, die Kakao anpflanzen, nicht einreisen. Die Botschaft der Elfenbeinküste erteilt Visa für Reporter nur, wenn eine Einladung der Schokoladenindustrie vorliegt. Doch alle Schokoladenfirmen und Verbände verweigerten diese Einladung. Eine Allianz des Bösen, gefördert duch Korruption und politische Instabilität. Gefährlich ist die Recherche zudem: Ein Journalist ist bei seinen Nachforschungen unter ungeklärten Umstanden verschwunden. Mafiöse Zustände, also. Dennoch gelang es einem Fernsehteam, an die Elfenbeinküste zu reisen. Die investigative Dokumentation “Schmutzige Schokolade” von 2010 schaut einer Branche auf die Finger, die seit Jahrzehnten weiß, dass sie ein großes Imageproblem hat. Missbräuchliche Kinderarbeit sei unter keinen Umständen akzeptabel, so immer wieder ihr Versprechen an die Verbraucher. Viele Firmen verweisen auf ihre Zusammenarbeit mit Zertifizierern wie Rainforest Alliance und UTZ, deren Gütesiegel auf den Schokoprodukten dem Verbraucher mehr Sicherheit geben soll, Produkte aus Kinderarbeit zu vermeiden. Wie es aber tatsächlich vor Ort aussieht, das zeigt Miki Mistrati in seiner Dokumentation von 2010. Er konfrontiert Hersteller und Zertifizierer mit schockierenden Bildern.

Warum verbessert sich kaum etwas an diesen Zuständen?

Zuviele können profitieren: Schon der Kinderhandel ist lukrativ. Der Schlepper oder Sklavenhändler verdient, wie schon erwähnt, pro Kind ca. 200-300 € (***siehe Zusatz). Minderjährige wurden, zum Teil mit falschen Versprechungen aus den bitterarmen Nachbarländern Mali und Burkina Faso in die produzierenden Länder gelockt oder zum Teil aber auch einfach entführt. Das Kinderhilfswerk Unicef schätzt, dass jährlich 200.000 Minderjährige allein in Westafrika verschleppt werden, um als billige Arbeitskräfte zu dienen, und die internationale Arbeitsorganisation ILO vermutet, dass in ganz Afrika 30 Millionen Mädchen und Jungen unter 14 Jahren zum Arbeiten gezwungen werden. In den Kakaoplantagen der Elfenbeinküste sind Kindersklaven besonders begehrt.

Kako-Baum (ein Sterkuliengewächs) mit den direkt den Ästen entspringenden Schoten.
Kakao-Baum (ein Sterkuliengewächs)
mit den direkt den Ästen entspringenden
Schoten. quelle wikimedia.

Ein westafrikanischer Kleinbauer, der seine eigenen Kinder ausbeuten muss, verdient mit seiner Jahresernte an Kakao nach Angaben des Vereins Transfair nur etwa 150 Euro im Jahr. Hinzu kommen die stark schwankenden Weltmarktpreise: In den vergangenen zehn Jahren zahlten die Abnehmer in Europa oder den USA mal 800 Dollar pro Tonne, mal aber auch 3700 Dollar. Derzeit liegt der Preis bei 2700 Dollar. All diese Faktoren tragen dazu bei, dass Kinderarbeit und Sklaverei weiterhin eine Chance haben bei der Kakaoproduktion, denn ohne billigste Arbeitskräfte ließen sich niedrige Endverbraucherpreise nicht halten.

Der Käufer der Schokoladentafel oder des Kakaogetränks im Supermarkt weiß freilich immer noch zu wenig von den Produktionsbedingungen. Als der britische Fernsehsender Channel 4 im Herbst 2000 eine Dokumentation über die “chocolate slaves” ausstrahlte, war die Überraschung und die Empörung groß. Britische Schokoladenhersteller verpflichteten sich daraufhin, bis spätestens Juli 2005 keinen Rohkakao mehr zu kaufen, bei dessen Herstellung Kinderarbeit im Spiel sei. Das Ziel wurde freilich verfehlt, man wollte es bis 2009 erreicht haben, aber wie die Doku “Dark Side of Chocolade” von 2010 zeigt, hat sich nicht viel verbessert.  Wer also sichergehen will, ist weiterhin auf Schokolade aus fairem Handel angewiesen, die inzwischen von mehreren Einzelhandels-Organisationen vertrieben wird. Dennoch, auch die großen Hersteller beginnen unter dem Druck der Öffentlichkeit, ihre Verantwortung anzunehmen. Man setzt, wie der Schweizer Konzern Barry Callebaut, verstärkt auf die Zusammenarbeit mit Musterfarmen in Ghana, wo die Bauern immerhin 70 Prozent des Weltmarktpreises bekommen. Zum Markenportfolio der Schweizer gehört auch Sarotti, und natürlich wäre es der Marke nicht zuträglich, würde sich der berühmte “Sarotti-Mohr” als geprügelter und geknechteter Kindersklave entpuppen.

Schokolade is(s)t in aller Munde, doch die meisten Menschen denken nicht darüber nach, unter welch unzarten Bedingungen die Inhaltsstoffe ihrer lila Kuh-Tafel oder des Power-Schokoriegels eigentlich gewonnen werden. Denn gerade bei konventionellen Industriewaren – anders, als es einem die Werbung mit Handarbeit unter Verwendung bester Zutaten suggerieren soll – bedeutet dies, dass alles, was in so einer Schokolade steckt, unter maximalen Kostensenkungskriterien hergestellt wird.

Selbst die versprochene Alpenmilch kommt von Kühen, die in Massentierhaltung aufwachsen und durch entsprechendes Kraftfutter (wieder aus der dritten Welt, oder möglicherweise gar “pfui Teufel-” aus Genmais? ) zur maximalen Leistung angetrieben werden – Profitmaximierung! Der Begriff ist ohnehin nicht geschützt, und kommt das Freihandelsabkommen mit den USA wird solcher Etikettenschwindel noch mehr um sich greifen. Das gleiche gilt auch für die restlichen Ingredenzien. Soweit sie auf Feldern angebaut werden, werden auch sie mit Pestiziden beaufschlagt. All das ist zwar gesetzlich erlaubt, aber es gibt Einem doch zu denken. Billige Schokolade enthält ausserdem noch zuviel Zucker, künstliche Aromen und ist daher auch vom Genusserlebnis als minderwertig anzusehen !!

Und trotzdem rennen viele zum Discounter und freuen sich, wenn sie wieder billigste Schokolade im Regal sehen!!! Warum müssen es immer Unmengen sein ? Qualität vor Quantität – weg vom amerikanischen “Super Size Me!”. Zu fett sind wir doch sowieso schon.

Was können wir als Verbraucher tun? Entscheidung leicht gemacht?

Einkaufen wird immer komplizierter. Für viele Kunden ist es nicht klar ersichtlich, welche Zutaten wirklich im Produkt stecken, woher sie kommen, welchen Anteil sie haben, usw. Eine klare Kennzeichnungspflicht besteht ja nicht immer.  Deshalb wurden Siegel (Labels) entwickelt, die für soziale und teilweise auch ökologische Mindeststandards stehen. Die Einhaltung der Standards wird, nach Angaben der Organisationen die sie vergeben, überwacht. (Wie auch immer: Da ich selbst im QM-Business tätig bin, weiss ich wie stark der Drang zur Schönfärberei ist, und wie schwierig aufzudecken). Dazu kommt mittlerweile auch eine gewisse Werbewirksamkeit der Fair-und Öko-Zerts.

schoko

Selbermachen: Schokoknusperlis aus fairen Bio-Zutaten

Fairtrade” ist eines der bekanntesten Siegel: Im Jahr 2012 lag der Umsatz in Deutschland mit Fairtrade-Produkten bei rund 533 Millionen Euro. “Fairtrade” will durch etwas höhere Preise für die Rohstoffe die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Bauern verbessern.

GEPA – The Fair Trade Company” ist ein großer Importeur fair gehandelter Lebensmittel aus den südlichen Ländern. Es ist ein Siegel mit hohen Anforderungen für die Hersteller, häufig auch BIO-Qualität.

UTZ Certified” garantiert nach eigenen Angaben: nachhaltigen Landbau und bessere wirtschaftliche Bedingungen für die Bauern. Das UTZ-Programm ermöglicht den Bauern, bessere Anbaumethoden zu erlernen, ihre Arbeits-bedingungen zu optimieren und besser für ihre Kinder und die Umwelt zu sorgen.

Rainforest Alliance” verspricht nachhaltige Anbaumethoden. Dabei geht es neben besseren Arbeitsweisen und mehr Arbeitssicherheit auch um Umweltschutz, soziale Gleichstellung und bessere ökonomische Bedingungen für die Bauern.

Die Organisation “Sourcetrust” in Ghana überwacht zum Beispiel für die Schweizer Schokoladenhersteller Lindt & Sprüngli. Der Kakao von Sourcetrust lässt sich bis ins einzelne Dorf zurückverfolgen.

Flo-Cert” ist eine unabhängige Organisation in Deutschland, die für Fairtrade-Farmen inspiziert und zertifiziert. Flo-Cert leistet Gewähr dafür, dass Hersteller und Händler internationale Standards des fairen Handels einhalten.

Manche reden von Konsumverweigerung wie beim früheren Apartheits-Südafrika.

Doch Vorsicht: Ein Boykott will gut überlegt sein. Wenn etwa keiner mehr Schokolade von der Elfenbeinküste kauft, stehen die Kleinbauern ohne Einnahmen da. Nicht den Sack schlagen, wenn man den Esel treffen will.

Hinweis: Bitte schaut Euch diese Webseite an, wenn Ihr nicht schon die Links verfolgt habt:

  • www.thedarksideofchocolate.org
  • Die katastrophalen Zustände, unter denen die meisten Kinder arbeiten müssen, sind schon seit Jahren bekannt und wurden sowohl im Internet als auch durch den Fernsehsender ARD veröffentlicht. Besonders jetzt, in der vom Aufruf zu mehr Achtsamkeit geprägten Fastenzeit, möchte ich daher intensiv auf das himmelschreiende Unrecht hinweisen, das die ARD zuletzt in ihrer Dokumentation Schmutzige Schokolade (Dark Side of Chokolade) aufgezeigt hat.
  • Der Film ist noch in der Mediathek.
  • Wer diesen Bericht gesehen hat, kann nicht mehr guten Gewissens Schokolade essen.

***Zusatz, gefunden im WWW:

Kakaoernte mit tausenden Kindersklaven

Eine Form der sogenannten ethnischen Sklaverei existiert im Sudan und in Mauretanien. Dort betrachtet eine arabische Herrschaftsschicht die schwarzafrikanische Bevölkerung als Eigentum. Bereits fünf mal hat Mauretanien Sklaverei per Gesetz verboten – das letzte Mal 2007. Geändert hat dies nichts. Vermutlich 600.000 Sklaven, 20 Prozent der Bevölkerung, sind weiter der Willkür ihrer Besitzer ausgeliefert. Sklavenhändler verschleppen Kinder in Westafrika und verkaufen sie zum Stückpreis von 30 bis 300 Dollar an die Kakaoplantagen der Elfenbeinküste.

In einem weiteren Bericht ist zu lesen:

Rund 35 Prozent der weltweiten Kakaoernte wird dort produziert – mit Hilfe zehntausender Kindersklaven. Die Sklaverei erlebt im Zeitalter der Globalisierung eine neue Blüte. Das Volumen des Menschenhandels hat sich seit Mitte der 1990er Jahre weltweit vervierfacht. Am Berliner Institut für Menschenrechte weiß man, dass dies nicht nur ein Problem ferner Armutsregionen ist. “Wir haben Sklaverei oder Sklaverei ähnliche Zustände 2011 auch in Deutschland. Wir haben ein ganz breites Spektrum an Arbeitsausbeutungen und am Ende dieses Spektrums stehen die Sklaverei ähnlichen Verhältnisse,“ so Heike Rabe vom Projekt “Zwangsarbeit heute”.

Wir reden immer davon, dass wir moderne Menschen zivilisierter seien als unsere Altvorderen. Wo bitte? Wenn es uns ungestraft möglich ist, scheinen wir noch in der Sklavenwirtschaft der Antike festzustecken! Oder ist dies schon die vielbeschworene Gesellschaft von Morgen, wo nur noch der Kommerz zählt, wo es arbeitsbienenartige Untermenschen gibt. Dies erinnert mich an die sozialdarwinistischen Ansichten des Kolonialzeitalters, oder seines Möchte-Gern Nachfolgers, den Nationalsozialisten.  Oh Schreck! Liegen diese Grausamkeiten  wirklich in der  Vergangenheit oder stellen sie schon wieder die gruselige Zukunft dar??!!

Denkt man an die Produktionsbedingungen beim Elektronikhersteller FOXCOM oder der Textilindustrie in China, Thailand oder Indien, wo Produkte für uns billigst unter ebenfalls Sklaverei-ähnlichen Arbeitsbedingungen hergestellt werden, um bei uns wiederum billig, aber immer noch mit gewaltigen Gewinnen verkauft werden:  Die Globalisierung des  postindustriellen Zeitalters ist wohl wirklich nur als neoliberale Fortsetzung des Kolonialismus zu sehen. East India Trading Company, holländische Handelskompagnie oder schweizerische Lebensmittel-Multis und die Zuckerbarone aus den USA, wo ist der Fortschritt, wo der Unterschied? Wohl nur, dass man die Ausbeuterei mit moderner Technik und schnelleren Transportwegen noch effizienter betreiben kann. Dass man auch die Waffen sprechen lässt, wenn die Pfründe gefährdet sind, wurde auch schon längst bewiesen – nur heute lässt man die Ausgebeuteten gleich auch die Stellvertreterkriege führen. Dann spart man die Kosten für die Truppen und verdient mit den Rüstungsgütern gleich noch mal.

O Brave New World – that has such people in it!

(nicht nach Shakespeare, sondern nach Huxley!)

Quellen: Wikipedia, TV-Doku (ARD-Mediathek) und aktuelle Tagespresse

Ein Nachtrag: Auch bei uns läuft was falsch – die eigene Bevölkerung wird zusehends auf Hartz IV Niveau herabgewürdigt oder in Zeitarbeitsvertägen zu Dumpinglöhnen geknebelt. Dazu holt man dann noch millionenfach Wirtschaftsmigranten (keine Flüchtlinge) ins Land, um die Situation zu verschärfen, künstliche Verknappungen zu erzeugen. Auch schon fast wie im Kolonialismus – oder wie zu Dickens Zeiten! Einige wenige gewinnen schamlos und skandalös an der Not, der Rest wird in einer abhanden gekommenen Demokratie mundtot gemacht oder wirtschaftlich ruiniert. Die Ausplünderung unserer Sozialsysteme durch Import von Beziehern wird die Gesellschaft endgültig entsolidarisieren – auch das ist eine geplante Entwicklung. Solange die Mehrheit sich gegenseitig zerfleischt und um die letzten Almosen wie Hunde kämpft, können Superreiche ungestört ihren Machenschaften nachgehen. Der Globus gehört ihnen sowieso schon. Unangefochten? Das liegt an uns – noch. Nur eine starke Mittelschicht, das hat die Geschichte uns gezeigt steht für bürgerliche Freiheit und Wohlstand für viele – und für Widerstand gegen Despoten (frz. oder amerikanische Revolution). Deshalb soll sie jetzt vernichtet werden. Aber – aus ihrer Mitte kamen auch die ehemaligen Gründer und Innovatoren, die Nobelpreisträger und Genies – oder habt Ihr schon was in dieser Hinsicht von den Abkömmlingen von Multimilliardären gehört – wohl eher nicht.

Posted by on Dezember 6th, 2016 Kommentare deaktiviert

Altersdiskriminierung – nein Danke!

http://www.athanor-und-alembik.de/2016/12

Leben und Tod als natürlicher Kreislauf. Heute will man das am liebsten verdrängen. Typisch für die kindlich gewordene Gesellschaft.
Abtei Wiblingen ©beast666

Mediziner der Gattung Neurobiologe und Lern-Psychologen kennen die Stärken älterer Mitarbeiter:

  • Uni-Wissen ist ganz nett … Erfahrung macht Experten.
  • “Veteranentricks” bringen schneller Lösungen als jugendlich nassforsches Herumspielen.
  • Nicht alles steht irgendwo geschrieben, so dass man es problemlos abkupfern kann.
  • Heuristik sollte kein Fremdwort sein.
  • Man hört nie auf zu lernen.
  • Synergien wachsen mit dem Alter exponential.

Früher wussten das auch Personaler – nein, stimmt so nicht, Personaler hatten früher über die fachliche Qualifikation von Bewerbern nicht zu urteilen, das war Sache des Leiters der Abteilung, welche eine Einstellung vornehmen wollte. Aber heute gelten naseweise Pseudopsychologen mehr als die Bedürfnisse der Fachabteilung, die einen neuen Mitarbeiter benötigt. Dazu noch das “Streamlining” und die unsägliche Political Correctness, welche sich  als  Arbeitsklima in der Firmen breitgemacht haben. “Er/sie passt hier rein” ist wichtiger als die fachliche Kompetenz eines Bewerbers. Und wie im Profitcenter Germany immer, die Frage des Gehalts. Das spricht natürlich gegen erfahrene MA.

Deshalb an alle aus Altersgründen verschmähten Träger von wertvollem Wissen, die man gegen folgsame, billigere aber meist weniger kompetente oder zumindest unerfahrene Rädchen im Getriebe ausgewechselt hat, der Aufruf:

DON'T DUCK AND COVER ! Poster

Nicht den Kopf einziehen: Stand tall and keep a stiff upper lip!

Mehr zu offensiven Kampagnen, dieser Diskriminierung entgegenzuwirken und die Augias-Ställe des Jugendwahns in der Personalpolitik endlich auszumisten, demnächst in unserem Blog!

Anderswo wacht man langsam auf … und hier hat man sich durchsetzen können:

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Logo der Senioreninitiative in Neuseeland.

Vor allem auch an den Universitäten macht sich Altersdiskriminierung breit – dabei haben ältere Semester nachweislich höheren Studienerfolg und das Märchen vom Jung-Genius in den MINT-Fächern ist schon lange überholt, selbst in Mathematik. Eine nette “urban legend”, mehr nicht. Die gab es vielleicht mal in UNSERER Generation, weil wir als Studenten nicht mit allen Mitteln der Zeitvertreibsgesellschaft ausgerüstet waren und noch TATSÄCHLICH in der Garage bastelten. Und auch meistens nur in den USA, da man es dort mit einer von selbsternannten Eliten beherrschten formalen Ausbildung nicht so ernst nahm.

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Grau – und stolz darauf!

Doch zurück zum Grauwerden: Wie das Rätsel der Sphinx es ausdrückt – jeder muss sich mit dem Alterungsprozess abfinden – dann ist Schluss mit rosa Brille, Licht und Liebe und sonstigem Eskapismus-Torheiten. Da hilft auch kein Pseudo-Schamanentrip mit Ayahuasca-Session in irgend einem verlausten Dschungelcamp. Auch Botox und das Festtackern der Gesichtshaut hinter den Ohren sind irgendwann überstrapaziert. Und bei Brüsten, liebe Mit-Genossinnen, ist die Schwerkraft nun einmal unerbittlich. Die Realität holt jeden ein – davor kann man auch nicht in virtuelle Welten flüchten, trotz der Flut von sinnlosen Zerstreuungsmöglichkeiten, die es gerade bei den elektronischen Medien gibt, und mit denen uns ein rosa Schleier über die traurige Wirklichkeit gebreitet wird. Den Gipfel des Ablenkungs-Schwachsinns stellt gegenwärtig der Pokemon-Go Hype dar – jetzt müssen Unternehmen schon MA anweisen, in Gefahrenzonen das Fangen virtueller Monster zu unterlassen! Was für eine Welt von ERWACHSENEN haben wir da mit unseren gut gemeinten, aber mittlerweile als fragwürdig geltenden, libertären Erziehungsmodellen geschaffen? Wenn früher jemand unsichtbare Ungeheuer fangen wollte, hat man ihn in eine Zwangsjacke gesteckt – und das vollständig zu recht!

Wehrt Euch, liebe Silberfüchse- und Innen, wir sind bald in der Mehrheit – dann lassen wir uns nicht mehr gängeln oder abschieben! Statt Spassgesellschaft mit dem Augenmerk auf “work-life” Balance soll wieder Einsicht, Weitsicht und Verantwortungsbewusstsein über Ego-Posieren und dreiste Spiegelfechterei siegen! Bekämpfen wir den Jugendwahn! Die Welt ist kein Spielzimmer.

Lieber Anstand und Verstand als einen kulturellen und sozialen Notstand, wie wir ihn gerade erleben!

Ein Nachtrag:

Zum Thema Personalien bei Bewerbungen und dem Argument, dass aus Gründen der Vermeidung von Diskriminierung das Geburtsdatum (bei einigen wenigen Jobportalen) nicht mehr angegeben weren muss:

Ist doch totaler Unsinn, da im CV eine CHRONOLOGISCHE Aufstellung mit Datum des z.B. Hochschulabschlusses erwartet wird – also was soll’s. Schmäh, Zynismus und Hohn allenthalben.

Neueste Blüte: Schulungsmassnahmen für ältere hochqualifizerte Arbeitslose.

  • Vielleicht kann man ja bei dem hier eine Fortbildungsmassnahme buchen … Thanatophobie hat er jedenfalls nicht.
Brücke über den Fluss des Lebens: Der Abschied sollte sollte golden sein - nicht drch Frust und Abschiebung erniedrigt.

Brücke über den Fluss der Zeit: Sie führt NICHT aufs Abstellgleis.
Der Lebensabend sollte sollte golden sein – nicht durch Frust und Abschiebung erniedrigt.

Posted by on Dezember 4th, 2016 Kommentare deaktiviert

30 Jahre nach Wackersdorf: Bürgerprotest ade …?

Bürgerprotest vor 30 Jahren: Gedenklstein in Wackersdorf.

Erfolgreicher Bürgerprotest vor 30 Jahren: Gedenkstein in Wackersdorf.

Immer wieder im Gespräch: Neue Nuklearwaffen für Deutschland?!

Irgendwie gehen solche brisanten Themen mittlerweile unter in all dem Flüchtlingschaos – Absicht?

Habt Ihr denn gar nichts gelernt? Wo sind die Protest-Studenten und Akademiker geblieben? Vielleicht gerade mal noch auf einer Anti-TTIP Demo.

Warum haben wir uns in den 1980-igern für Euch Generation von Lahmärschen von der Polizei mit Wasserwerfern und CS-Gas traktieren lassen?

In Mutlangen und in Wackersdorf? Warum haben wir Schornsteine besetzt? Uns bei Greenpeace engagiert? Um eine friedlichere, grünere Welt zu schaffen, und der Atom-Lobby und der aggressiven Supermacht USA die Stirn zu bieten! Wir haben auch fleissig studiert und trotzdem mehr Zeit für einen Beitrag zur Gesellschafts- und Weltpolitik aufbringen können als für das neueste In-Produkt der Fun-Kultur. Und wir hatten keine digitalen Netzwerke, nur ein gemeinsames Anliegen.

Echte physische Präsenz zeigt keiner mehr gerne, aus dem Lager der angehenden Jung-Akademiker, es demonstrieren höchstens noch die erzkonservativen, oft schlicht gestrickten Wutbürger und auf der anderen Seite stehen geistig unterbelichtete AntiFa. Falsches Elite-Denken? Ein Shitstorm im Internet ist wohl schon eine gewaltige Anstrengung? Transparente schwenken statt Fitness-Lounge stärkt auch den Bizeps. Man muss sich ja schon dafür schämen, dass auf Demos mehr Rentner als junge Menschen ihren Protest in die Öffentlichkeit tragen. Und das hängt nicht am demographischen Faktor. Vielleicht liegt die Abwesenhenheit der Studenten bei echten Protestaktionn auch daran: Sie stammen zusehends nur noch aus der Oberschicht. Da will man doch lieber seine Privilegien nutzen, statt als Nestbeschmutzer dazustehen. Ausserdem ist Dauer-Party doch vieel schöner.

Ein Volk sollte keine Angst vor seiner Regierung haben.
Die Regierung sollte Angst vor ihrem Volk haben.

Thomas Jefferson

Das klappt aber nur, wenn die ReGIERung auch was von ihren Untertanen zu sehen bekommt. Besonders bei der WAHL und auf der Strasse!!

Wahrscheinlich war es unser Fehler für kommende Generation denken zu wollen: Man soll jede ihre Probleme selber lösen lassen … Zuviel fürsorgliche Achtsamkeit wird bestraft, da dann die Nachfolgegeneration zum verhätschelten, teilweise auch egomanischen Couch-Potato verkommt! Da sind wir wohl selber schuld, Erziehungskompetenz wegen Harmoniesucht:

  • 0 Punkte! Besonders bei den höheren Bildungsschichten.
  • Helikopter-Eltern, zieht Eure Rotorblätter ein und setzt zur Landung an!

Viel zu lange haben wir in Saturiertheit vor uns hingeschnarcht: Die Achziger Jahre sind anscheinend wieder da, nicht nur beim Musik-Geschmack! Gewalt eskaliert weltweit – und wie eingangs erwähnt, selbst Atomwaffen sind wieder im Gespräch – nicht nur bei Donald Trump! Viel Glück und rechtzeitig einen Logenplatz für den Weltuntergang buchen, wünsche ich Allen!

Oh Land of Confusion … !!

Final Countdown …   wie passend von der Gruppe Europe aus dem Jahr 1986.

Ein winziger Lichtblick:  CAMPACT und CETA:…und siehe da, ein paar Erfolge gibt es jetzt – vielleicht.

Und jetzt müssen sogar wieder Freuenrechte diskutiert werden…!!!

Ein schwarzer Sack über dem Kopf , mit oder ohne Sehschlitz, ist kein Zeichen der freien Religionsausübung, sondern ein Gewaltakt gegen Frauen. Der Koran schreibt nichts über Säcke. Frauen, die diese Vermummung als einen Sicherheitsaspekt begreifen müssen, tun mir leid. Unsere Männer sind keine Tiere, die bei einem sichtbaren Streifen Haut gleich eine Frau anfallen. Ich rede nicht vom Burkini – zuviel pralle Fleischbeschau am Strand ist auch mancher Nicht-Muslimin unangenehm, vom UV-Schutz für Überempfindliche mal abgesehen, den das Teil vielleicht bietet.  In ein Schwimmbad gehört sowas allerdings nicht. Da gibt es, wie bei der Sauna auch, eine “Girls only” Möglichkeit. Wer wirklich schwimmen will – Klamotten sind da einfach gefährlich, wie jeder Rettungsschwimmer weiss. Also ein sportlicher Schwimmanzug her, da wird sowieso alles plattgedrückt, was irgendwie weiblich aussieht. Und solange Männer nicht denselben Schamregeln unterworfen werden, ist dieser Verhüllungswahn einfach diskriminierend, egal wo und besonders hier:

Über der Strassenkleidung ein tragbares Textil-Gefängnis mit herumschleppen müssen – Nein, nein und NEIN!

Unsere Generation hat gegen Einschränkungen und Ungleichheit der Frau in der Gesellschaft gekämpft, um jetzt von vor allem grünen VollpfostINNEN in den Rücken gestochen zu werden. Schämt Euch in Grund und Boden für Burka-Verteidigung und Befürwortung von Sex mit Minderjährigen. Auch die Polygamie ist hierzulande gesetzeswidrig und soll es auch bleiben. Und ein Zeugnis kultureller Höhe der “Neubürger” sind all diese Begleiterscheinungen der Massenmigration beleibe nicht. Wenn Menschen hierher kommen und dann verlangen, dass das Gastland, das sie nährt, kleidet und medizinisch versorgt, sich gefälligst den eigenen anachronistischen Bräuchen zu unterwerfen hat, hört der Spass auf. Statt diese Frauen zu befreien, sperrt Ihr sie weiterhin in das Sack-Gefängnis. Natürlich haben sie nach jahrhundertelanger Entrechtung auch Angst vor so einem Schritt, hinaus ins grelle Licht sozusagen und Furcht vor Sanktionen durch den männlichen Teil ihrer Familie. Vollvermummung ist in erster Linie eine kulturelle Tradition, keine religiöse wie uns immer von grünen oder linken VollpfostINNEN weisgemacht wird. Davon abgesehen, um es überspitzt zu formulieren: Menschenopfer waren auch einmal kulturelles UND religiöses Brauchtum – wollen wir das auch wieder erlauben? ” 250 Jahre Aufklärung für nichts?

Und ja, wenn wir unseren liberalen Lebensstil weiter pflegen wollen, müssen wir sehr wohl darauf achten, wen wir in unsere Mitte aufnehmen. Wer für alles offen ist, ist wirklich nicht ganz dicht.

Hamburg bestätitg wieder einmal den fehlenden politischen Willen der Bildungseliten: Wenn nur noch randalierende und plundernde Horden selbsternannter Antifaschisten, aber ohne echtes politsiches Anliegen , die Masse der Demonstanten stellen, ist es mit der Demokratie sowieso vorbei.

Euer Abraxas

Für Mundan-Astrologie Interessierte, hier ist der exakte Saturn Ingress in den Schützen, vor ziemlich genau 30 Jahren. Den derzeitigen Saturn-Stand kann man als auch Saturn-Return der gesellschaftlichen Aktivitäten von uns Baby-Boomern deuten: Jetzt werden die Früchte und Konsequenzen der Aktionen aus den 1980 igern sichtbar. Auch mit den Fehlern werden wir konfrontiert.

Saturn Ingress Schütze, Mundanhoroskop Bonn, 1985. Man beachte den Mars in der Waage am Aszendenten. ASC-Bestimmung für den exakten Eintritt des Saturn in den Schützen.

Saturn Ingress Schütze, Mundanhoroskop Bonn, 1985.
Man beachte den Mars in der Waage am Aszendenten.
ASC-Bestimmung für den exakten Saturn-Ingress auf 0° Schütze.
Quelle: Astrodienst.

Der Saturn im Schützen (Regent Jupiter) stand damals in wechselseitiger Rezeption zum Jupiter im Wassermann (Saturn Co-regent) . Auch Jupiter und Uranus waren in gegenseitiger Rezeption. Da konnte man mit Organisation und dem Blick auf Nachhaltigkeit (2.Haus Saturn) etwas für mehr Idealismus (Uranus, Schütze, Jupiter im Wassermann) in der Heimat (4.Haus) tun. Dies geschah auch durch Kommunikation (3. Haus) neuer (Uranus conj. Merkur) Konzepte und Ideesn. Trotz der abkühlenden sozialen Klimas (Mond im Steinbock). Mars steht etwas auf verlorenem Posten in der Waage (Exil) und am Aszendenten (wie wir die Welt sehen wollen). Allerdings gibt es auch ein paar Probleme, die schon ihre Schatten werfen. Gespannt? Da bin ich jetzt mal wie Sherezade und sage: Eine genauere Analyse wäre mal einen Astro-Stammtisch wert: Also, wer traut sich ?? Email – Adressen findet Ihr unter Veranstaltungen.

Ambrosia

 

Posted by on September 25th, 2016 2 Comments

… und nochmals Biene, Schmetterling und Co!

Immer seltener anzutreffen - Tagpfauenauge.Hidden Gem ©beast666 2016

Immer seltener anzutreffen – Tagpfauenauge.
Hidden Gem ©beast666 2016

Nach einer besorgniserregenden Infosendung von ARD-alpha zum Thema:”Insektensterben” noch einmal mein Appell:

Pflanzt mehr Bienenweiden in Eure Gärten und verzichtet auf Unkrautvertilger und Insektentod. Es gibt viel verträglichere Methoden als die Giftspritze. Wer interessiert ist, dem kann ich gerne Tipps für eine bienen- und schwetterlingsfreundliche Gestaltung des Gartens geben. Ein niedliches Insektenhotel zu basteln ist zwar löblich, aber letztlich nur ein Alibi und ein bisschen Gewissensberuhigung.

Und nicht nur Insekten, auch Vögel leiden, vor allem die Weichfresser finden zuwenig Nahrung. Meine Mutter füttert daher mittlerweile ganzjährig und nicht nur für die überwinternden Arten. Der Schwund macht Angst, sogar die Spatzen pfeifen bald nicht mehr von den Dächern.

All das Unglück, das wir auf unsere Erde herabrufen trifft alle Lebenwesen, nicht nur den Menschen mit seiner immensen Vermehrungs- und Zerstörungswut.

Dahinter lauern eigentlich immer nur die schlimmsten aller Sünden:

Allen “Sieben Todsünden” ist vor allem eins gemeinsam: Sie schalten den Verstand aus! Und gegen Dummheit, sagte schon Paracelsus, ist leider kein Kraut gewachsen.

 

Posted by on September 23rd, 2016 3 Comments

Aphorismen: Henry Louis Mencken

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Astrofraktal für H.L.Mencken.
Virgo-Mandala ©scrano 2015

“As democracy is perfected, the office of president represents, more and more closely, the inner soul of the people. On some great and glorious day the plain folks of the land will reach their heart’s desire at last and the White House will be adorned by a downright moron.”
― Typischer Ausspruch von H.L. Mencken

Weitere Zitate:

  • Democracy is the art and science of running the circus from the monkey cage.
 Henry Louis Mencken (September 12, 1880 – January 29, 1956), better known as H. L. Mencken was a twentieth century journalist and social critic, a cynic and a freethinker, known as the "Sage of Baltimore" and the "American Nietzsche".

Henry Louis Mencken (September 12, 1880 – January 29, 1956), better known as H. L. Mencken was a twentieth century journalist and social critic, a cynic and a freethinker, known as the “Sage of Baltimore” and the “American Nietzsche”.

  • For every complex problem there is an answer that is clear, simple, and wrong.
  • The whole aim of practical politics is to keep the populace alarmed (and hence clamorous to be led to safety) by menacing it with an endless series of hobgoblins, all of them imaginary.
  • The most dangerous man to any government is the man who is able to think things out… without regard to the prevailing superstitions and taboos. Almost inevitably he comes to the conclusion that the government he lives under is dishonest, insane, intolerable.
  • Puritanism. The haunting fear that someone, somewhere, may be happy.
  • A good politician is quite as unthinkable as an honest burglar.
  • It doesn‘t take a majority to make a rebellion; it takes only a few determined leaders and a sound cause.
  • Every decent man is ashamed of the government he lives under.
  • Democracy is only a dream: it should be put in the same category as Arcadia, Santa Claus, and Heaven.
  • Communism, like any other revealed religion, is largely made up of prophecies.
  • What men value in this world is not rights but privileges.
  • Whenever you hear a man speak of his love for his country, it is a sign that he expects to be paid for it.
  • The one permanent emotion of the inferior man is fear – fear of the unknown, the complex, the inexplicable. What he wants above everything else is safety.
  • Legend: A lie that has attained the dignity of age.

H. L. Mencken

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Präziser Spötter Mencken: Dominanz der nüchternen Erdzeichen
und Stellium in der kritischen Jungfrau, mit Uranus conj. Sonne.

Aus Wikipedia:

Mencken war Verteidiger der Freiheit und der Bürgerrechte und ein Gegner des angelsächsischen Puritanismus. Seine Grundansichten – u.a. von Friedrich Nietzsche beeinflusst, dessen Buch “Der Antichrist” er übersetzte – galten als libertär, bisweilen auch als elitär.

Aufgrund der auf den Hurra-Patriotismus des Ersten Weltkrieges und die ausgeweiteten staatlichen Repressionen (Palmer Raids) folgenden Proteste in den USA, erlangte seine Satire in den 1920er Jahren ihren publizistischen Höhepunkt. Der kritische Blick, mit dem Mencken die amerikanischen Lebensumstände betrachtete, war stark durch seine familiären deutschen Wurzeln beeinflusst.

Mencken kritisierte in seinen in die Tausende gehenden Zeitungskolumnen und in zahlreichen Büchern mit scharfer Zunge die Wertvorstellungen der amerikanischen Bourgeoisie (die er „booboisie“ nannte), die Kirchen und die staatlichen Einrichtungen und war dennoch über Jahrzehnte einer der meistgelesenen Autoren der USA. Wegen der beiden Weltkriege des 20. Jahrhunderts ergaben sich für ihn nach eigenem Bekunden einzig zwischen 1925 und 1940 relativ unbehinderte Publikationsmöglichkeiten.

 

Posted by on September 4th, 2016 Kommentare deaktiviert

Internetstottern und Seitenzugriff …

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Kaum nutzt man Technik, versagt sie auch gleich …!

Die Wartungsarbeiten dauerten leider etwas länger als gedacht … Murphy’s Law ist eben überall gültig!

Sorry für den längeren Ausfall … !

Trotzdem nicht gleich entmutigen lassen, wenn mal die Seite nicht da ist, die Störung ist meistens wirklich nur kurzzeitig
Für Stammleser: Wenn ich Eure email-adressen kennen würde, könnte ich Euch zumindest bei geplanten Wartungen oder etwas längeren Ausfällen benachrichtigen, bei Kommentatoren, Autoren und Leserbriefschreibern geschieht das automatisch.

Falls ein verlinkter Beitrag nicht gefunden wird – er ist dann gerade in der Überarbeitung.

I'm confused …

I feel confused …

 

Posted by on August 21st, 2016 Kommentare deaktiviert