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Sieben Todsünden: La Paresse – Trägheit, der Mond

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La Paresse – Trägheit des Herzens, der Mond – Quicksand of my thoughts …
©scrano 2013

  • Luzifer – Stolz – Sonne
  • Mammon – Geiz – Saturn

  • Leviathan – Neid – Merkur

  • Satan – Zorn – Mars

  • Asmodeus – Wollust – Venus

  • Beelzebub – Völlerei – Jupiter

  • Belphegor – Faulheit – Mond

Die Symbolik der “Sieben”. gibt es schon im Zusammenhang mit Lastern in der babylonischen und persischen Zeit. Es wird vermutet, der Ursprung der Todsündenlehre liege im Motiv der vorgeburtlichen Seelenreise. Bevor die Seele in die Welt der Materie  eintritt, müsse sie sieben Himmelssphären durchwandern. In jeder nehme sie einen guten Geist in sich auf, aber auch einen schlechten. Gebräuchlich war auch eine Zuordnung der Todsünden zu den Wochentagen: Am Sonntag bedrohe Stolz den Menschen, wenn er sich in der Messe Gott nicht unterwerfe. Tag des Neids sei der Montag, des Zorns der Dienstag. Die Trägheit, speziell die spirituelle, bedrohe den Menschen am Mittwoch, weil er zeitlich am weitesten vom Sonntag entfernt ist. Wenn der Mensch seine Gottnähe verloren habe, sei er am Donnerstag gefährdet, nach materiellen Gütern zu gieren, und sich am Freitag, wenn er dem Fasten verpflichtet wäre, der Völlerei hinzugeben. Wollust ist die Sünde des Samstags. Diese Form einer Korrespondenz-Lehre steht aber im Widerspruch zu der Hermetischen Zuordnung der Sünden zu den Tagen und ihren Planetenentsprechungen. Sowohl in der gnostischen, der hermetischen als auch gemäss der klassischen Moraltheologie sind die “Sieben Todsünden” weniger in Handlungen begründet, sondern Dispositionen: Persönlichkeitsstörungen oder Charakterdefizite. Deshalb kann man sie auch nicht beichten. Sie legen erst den Keim der Unmoral und sind die Ursache der späteren verwerflichen Akte. Astrologisch und psychologisch stellen sie die Schattenthematik der entsprechenden planetarischen  Archetypen dar.

Die Mondin, Archetyp der Mutter und Sitz der Seele. Dort wo Intuition, Verbundenheit mit den eigenen Wurzeln und Empathie herrschen sollten. Symbol des ewigen Wandels, der ausgereiften Anima, aber auch des unvermeidlichen Kreislaufs Geburt/Altern/Tod im der Natur, wo der Glanz des Individuellen schnell vergeht. Deshalb besitzt diese Zentralinstanz der Sensitivität ebenfalls ihre problematischen Seiten, da Resignation und Verweigerung als Konsequenz dieser Schicksals-Erkenntnis resultieren können, ebenso eine Flucht in die Materie des Gegenpols Saturn. Im Treibsand seiner Seelenzustände verharren, in der Aussenwirkung verwandt mit der Melancholia des Steinbockherrschers, wurde diese Haltung in die Liste der Todsünden mit einbezogen. Nicht nur im Christentum galt eine derartige Einstellung als tadelnswert, schon in der Antike wurden solche Menschen als von den Göttern abgewandt verurteilt. Die Beziehung zwischen Melancholia und seelischer Trägheit (Gleichgültigkeit) besteht nicht von ungefähr: Sie stellen beide die gegensätzlich erscheinenden Pole desselben astrologischen Prinzips dar, ausgedrückt durch die Achse 4/10 – Mond/Saturn oder Krebs und Steinbock und die Verbindung der Rotationsperioden 28 Tage/28 Jahre für die beiden Regenten.

Schatten: Überempfindlichkeit, Passivität, Fatalismus, Manipulation, Klammern. “Living in denial” oder Sicherheit durch Kontrolle der Mitwelt.

Problematischer Mond: Harte Aspekte mit transpersonalen Planeten oder den klassischen “Übeltätern” (Saturn/Mars) werden häufig als anstrengend empfunden, besonders wenn diese Planeten selbst in weitere harte Aspekte einegbunden sind. Beim Mond sind Störungen besonders wirksam, da es sich hier um eines der “Grossen Lichter ” handelt, einen zentralen Archetyp der Persönlichkeit.

Konjunktion: Auch die Konjunktion kann schon als Spannungsaspekt auftreten, nicht nur Quadrat oder Opposition.

  • Mars: Eifersucht, Cholerik, Unausgeglichenheit.
  • Uranus: Stimmungsschwankungen, Kühle, exzentrische Mutter, wenig Nestwärme.
  • Saturn: Melancholie, Probleme mit der Mutter, Einstellung zu Kindern, eingrenzende Mutter, entweder ängstlich oder streng.
  • Pluto: Manipulative, dominante Mutter, emotionale Machtkämpfe, Kindheitstrauma, düstere Familiengeheimnisse, Rachsucht.
  • Neptun: Hörigkeit, Hysterie, moralische Erpressung, Märtyrerkomplex, Süchte, abhängige Mutter.

Mond in 12: Verdrängte Gefühle, Angst vor Gefühlen.Bei einem schwierigen Mond in den Fischen, dem Zeichen von Neptun und dem 12.Haus  können seltsame Kombinationen der Themen des 12. Hauses und Wirkungen ähnlich einem harten Neptunaspekt zusstandekommen.

Quadrat:
Konflikt zwischen Gefühlen, innerer Stimme und dem Thema des jeweiligen Aspekt-Planeten. Aufgabe eines der Prinzipien für das Andere. Aufbrechen des Konflikts durch Transite.
Opposition:
Schwanken zwischen innerer, emotionaler Welt und Thema des Oppositionsplaneten, Rivalität, Tauziehen oder Patt-Situation. Emotionale Unausgeglichenheit, die besonders durch Transite ausgelöst werden kann.

Ein harter Radix-Aspekt des Mondes mit der Sonne (besonders Quadrat), dem Animus-Zentrum der Individualität, der rationalen inneren Mitte, kann  eine schwierige Beziehung der Eltern anzeigen. Je nachdem welcher Haupt-Archetyp die Oberhand erhält, wird der andere oftmals unterdrückt, so dass entweder Animus oder Anima nicht zur höheren Reife gelangt. Das Individuum fühlt dann einen inneren Verlust, einen Mangel oder wie bei harten Chiron-Aspekten zu Sonne oder Mond einen ewigen Drang nach etwas, das nie zur Vervollkommnung gelangt oder sich frei entwickeln kann. Im Falle einer Schwächung des Mondes (besonders wenn dieser in Luft- oder Feuerzeichen steht) zeigt sich oftmals eine Wegrationalisierung der Gefühlswelt oder Ablenhnung der instinktiven Anteile der menschlichen Natur. Da steht man dann “über den Dingen”, die vielleicht als bedrohlich empfunden werden, oder als zuwenig glanzvoll.

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Posted by on Juni 25th, 2016 Kommentare deaktiviert

Korrespondenzen der Venus – Keywords

oktoberfest_by_scrano-d808dqzDem Venus-Prinzip entsprechen viele Göttinnen oder mythologische Figuren der Neuen und Alten Welt:

Diese weiblichen Ur-Bilder besitzen einen unberechenbaren, fast chaotischen, manchmal destruktiven Anteil, welcher der Venus zugeordnet ist, während der nährende, instinkthafte und intuitive Aspekt dem Mond zugerechnet wird. Auf die Schattenseiten von Frau Luna, dem Mond-Prinzip, komme ich zurück in einem meiner folgenden Artikel: “The Moon is a Harsh Mistress”. Wer gerne SciFi Romane von Robert. A. Heinlein liest, wird den Titel sicher wieder erkennen.

  • Göttinnen: Aphrodite, Venus, Ishtar, Astarte, Astaroth, Aschera, Hathor, Isis, Parvati, Lakshmi, Inanna, Freya
  • Mythologisch: Lilith, Eva, Pandora

Auch ergeben sich aus der Achsenpolarität der Gegenzeichen und Häuser , in denen Venus regiert, Eros-Thanatos Paare, besonders bei II/VIII. Solche Eros-Thanatos Paare sind : Ishtar-Ereshkigal,  Freya-Hel, Hathor-Sekhmet . Sie symbolisieren Binden und Lösen, (2. und 8. Haus), Stier und Skorpion, die Transzendenz des Materiellen. Leben und Tod.

Der aggressive Pol  der Aphrodite Urania des siebten Hauses zeigt sich in den kriegerischen Aspekten der zypriotischen Ur-Aphrodite oder auch der Inanna aus Sumer, oder der Ishtar in Babylon. Dort verkörpern sich Wille und Ego-Anspruch des ersten Hauses, welcher im siebten transzendiert wird.

Venus-Korrespondenzen:

  • Ihre Farben sind grün und rosa.
  • Tiere sind Taube, Katze, Schwan und der Hase, besonders aber der Stier: Der Himmelsstier, die Fruchtbarkeit, das generative Prinzip. –> Gilgamesch-Epos, Apis-Osiris.
  • Symbol: Muschel, Zaubergürtel (Freya, Aphrodite) → Strapsgürtel
  • Metall: Kupfer : Aes Cyprium, Cuprum → Erz aus Zypern, woher Aphrodite/Venus stammt.
  • Ihr Tag ist Freitag: Venerdi = Venus-Tag
  • Ihre Pflanze ist vor allem die Rose, ihre Zahlen fünf und acht, neben der zwei.

Frucht: Besonders der Granatapfel, er enthält tatsächlich Phytoöstrogene ist ein Fruchtbarkeits- und Schönheitsmittel, aber auch Apfel und die “ebenfalls sündige”Erdbeere. Der Granatapfel ist der wahre Paradies-Apfel, von der Eva durch die Schlange (Weisheit, Erdmutter, Natur) an den Adam gebracht: Nach dem Verzehr wurden sie ihrer Sexualität und Unabhängigkeit gewahr → Haus 2: Ich existiere, bin körperlich und habe die Fähigkeit zu erschaffen (zeugen).

Dignitäten:

  • Stier, Waage: Domizil
  • Jungfrau: Fall
  • Fische: Erhöhung
  • Widder, Skorpion: Exil
  • Fünftes Haus: Affinität (Sympathie)

Sie herrscht über die Körperregionen:

  • Nieren, Bauchspeicheldrüse (Kohlehydratstoffwechsel) –> (Waage) und Kehlkopf/Stimmbänder/Zunge, Mund –> (Stier).
  • Ihr zugeordnet sind folgende Sinne: Geschmack, Geruch, Gleichgewicht.

Tarot: Die Kaiserin (Stier), Königin der Münzen , Die Gerechtigkeit, eigentlich die Ausgleichung, nach Crowley (Waage).

Glanzzeit der Venus: Typische Epochen –> Barock und Rokokko, sie zeigen aber auch den Schatten: Eitler Luxus, Prunk und Rüschen, Maitressen, Leibesfülle, Eskapismus und ….. die Syphilis als Geissel der Zeit, nicht umsonst VENERISCHE Krankheit genannt.

 

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P.P. Rubens: Toilette der Venus, Quelle:wikimedia Commons.

Schlüsselworte:

  • Lebensfreude, 2. Chakra, Sexualität (Erotik), Flirt, Spielfreude, Striptease, Pubertät, Lust, Genuss.
  • Körperbeziehung, Selbstliebe, Schönheitsinn, Kunst, Diplomatie, “Social skills”, Umgangsform, Etikette.
  • Stil, Schmuck, Mode, Parfum, Attraktion, Attraktivität, Dessous.
  • Kunst, Tanz und Spiel, Musik. Mit Neptun als höherer  Oktave und Herrscher über Rausch und Ekstase,  haben wir dann Sex, Drugs und Rock’n'Roll.  So könnte man Riten zu Ehren von Göttinnen wie Hathor oder den Bastet-Kult von Bubastis modern umschreiben.
  • Eigene Ressourcen (Talente), Geld, Geschäfte (II) und Geschäftspartner (VII).
  • Liebesbeziehungen, enge Freunde, die anderen (Freunde/Bekannte ) sind in Haus XI/Wassermann/Uranus angesiedelt.
  • Die Stellung der Venus nach Aspekt/Haus und Zeichen zeigt, wo wir attraktiv wirken und für wen, und was wir anziehend finden.
  • Nicht Hingabe und Liebe = Mond/Neptun, sondern UNABHÄNGIGE Liebe (Lustprinzip) = amour fou, la passion (LEIDENschaft) , Liebesaffäre, daher auch Hetäre (hetairai=Gefährtinnen), Maitresse, Geisha. Lust ohne emotionale Bindung → „Der letzte Tango in Paris“.
  • Sexindustrie (und die antike porne=Dirne), das Filmbusiness, zusammen mit Neptun, dem kollektiven Venusprinzip.

Die Ehefrau und Mutter ist eher Mond/Saturn geprägt: Die Uranus-geborene unabhängige Venus wird saturnisch gezähmt. Archetyp: Hera, Frigga, Durga.

Nebenstehend: Das Siegel der Venus, ein magisches Quadrat, welches in Alchemie, Hochmagie und zur Kryptographie verwendet wurde. Die Quersumme lautet 175.

Siegel der Venus- - Quersumme 175

Siegel der Venus – Quersumme 175 = 13!

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

 
 
 
 
 
Teil I: Aus den Urwassern entstiegen
Teil III:  Mythologie

 

 

Posted by on April 23rd, 2016 Kommentare deaktiviert

Rohe Kraft, inneres Feuer – Mars und seine Korrespondenzen

Mars: Raw Power und Feuersturm

Mars: Raw Power und Feuersturm
Martian Energy ©scrano 2013

Dignitäten: Mars Beherrscht 1. Haus, Widder und Nebenherrscher von Skorpion (mit PLuto).

  • Domizil im Widder,
  • Nebendomizil im Skorpion,
  • im Exil in Stier und Waage,
  • im Krebs im Fall,
  • erhöht im Steinbock.

Qualität: Kardinales Feuer, Yang.

  • Gegenpol zur 7 in der 1/7 Achse: Ich-Wille, Durchsetzung, Selbsterhaltung / Im Gegensatz zu Du-Kompromiss, Partnerschaft.

Wochen-Tag:

  • Dienstag=Tuesday, Tag des Ziu oder Tyr, einem primordialen nordischen Feuer-Schöpfergott, ähnlich wie Agni der Veden.

Jahres-Zeit:  Frühling, Ostara und Beltane (Feuerfest)

Farben:  rot

Zahlen:  eins, fünf, neun
Chakra:  2. mit Venus + Pluto
Alchemie:  Der Wolf, Zerstückelung
Kristalle:  Magnetit, Hämatit, Granat, alle Pyrite, vor allem Eisenpyrite, Diamant.

Richtung:  Süden
Elemental:  Salamander -> Feuer, Erzengel Michael
Metall:  Eisen, Eisenlegierungen
Tiere:  Widder, Bock, männliche Tiere,

Kabbala: Geburah
Tarot: “Der Tod” (mit Pluto), Fünfen, “Der Kaiser”(mit Saturn)
Rituale:

  • Mut, Zuversicht, Schutz, Macht, Kraft, Neubeginn, Initiative, Krankheit, Eros, Leidenschaft: zusammen mit Venus – nicht Liebe → der Mond regiert die Gefühlswelt. Männer-Initiationen – mit Sonne, dem gereifteren Animus.

Problematischer Mars:

  • Retrograde: Internalisierte Wut.
  • Opposition zu Uranus: Unberechenbare Wut.
  • Spannungs-Aspekte zu Jupiter: Konflikt mit Autoritäten, GesetzMars_symbol Kopie.
  • Spannungs-Aspekte zu Saturn: Unerschütterlicher Wille, Durchsetzung, Ehrgeiz.
  • Grausamkeit, Repression und Depression.
  • Mars in 12: Verdrängte Wut → projizierte (Neptun!) Wut auf Sündenböcke.

Symbol: die Materie über dem Geist.

Primärform des Animus:

  • Im weiblichen Horoskop: Amazone der Skythen, ein Frauenbild, das dem “Weibchen”, dem “Hausmütterchen” und sittsamen “Jüngferchen” weichen musste. Vor allem in den urbanen Kulturen, z.B. bei den Griechen,  wurden die Frauen vermehrt zu einem Dasein im “goldenen Käfig” gezwungen. Die kämpferische Seite verblieb bei den Männern. Selbst bei den muslimischen Beduinenstämmen hatte die Frau mehr Eigenständigkeit, erst durch die Verstädterung wurde diese aufgehoben. Die keltischen und germanischen Frauen verloren ihr Selbstbestimmungsrecht zuerst durch die Romanisierung, aber noch mehr durch die paulinische Christianisierung, wo ihnen sogar das Recht auf eigene Spiritualiät versagt wurde. Die wenigen Ausnahmen: Hildegard von Bingen, Theresia von Avila, Katharina von Siena und einige andere Mystikerinnen des Frühmittelalters bestätigen nur diese Regel.
  • Im männlichen Horoskop wird der Animus, der bei beiden Geschlechtern die Selbstbehauptung und den Lebenswillen darstellt, aber auch den sexuellen Eroberungstrieb, (gemeinsam mit der Venus sorgt der Mars für die Fortpflanzung), unmittelbarer und konfliktfreier erlebbar. Darüber hinaus symbolisiert der Mars das männliche Suchbild in der weiblichen Radix, beim Mann die Vorstellung vom eigenen männlichen Rollenbild.
 
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Nackte Amazone: Bronzeplastik von Franz von Stuck, 1897.
By Ralf Roletschek, wikimedia commons.

 

 

Posted by on April 14th, 2016 Kommentare deaktiviert

Planetenjahr 2017: Triumph der Sonne

Triumph of the sun ©scrano 2016

Triumph of the Sun ©scrano 2016, model:jlior
Gleichzeitig mit dem Widder-Ingress beginnt auch das Sonnenjahr 2017.

Die Sonne – Sinnbild des Göttlichen

Die Sonne ist das Auge der Welt,
die Freude des Tages,
die Schönheit des Himmels,
die Anmut der Natur,
das Juwel der Schöpfung.

Ambrosius
(um 340 – 397), Kirchenvater, Bischof von Mailand und Hymnendichter
 

Die Sonne ist Sinnbild für Leben, Gesundheit und Heilung. Kreative Talente und Fähigkeiten, welche die Persönlichkeit hervorheben und den Selbstwert und das Ego steigern, stehen ebenfalls unter der Herrschaft der Sonne: Musik, Kunst, die Bühne, sei es Theater oder Film. Die Sonne ist einer der inneren Leitsterne, die uns führen, sie hilft zu zentrieren und sich der eigenen Macht bewusst zu werden: “Self Empowerment” und “Self Assertion” sind die Schlüsselworte. Sehr viel “Wesenskern” steckt in diesem Archetyp – die Individuation, wie Jung (Sonne in Löwe …lol), es ausdrückte. Astrologisch ist sie eines der grossen Lichter und verkörpert das fixe (gezähmte) Feuer, im kulturstiftenden Sinn.

In meinem Bild tanzt die (weibliche) Sonne hell schimmernd und selbstbewusst. Sie hat keine Schleier nötig – ein Aufruf an Frauen auf ihre Leistungen und ihr Selbst stolz zu sein, sich nicht auf die von Männern definierten und von den Frauen durch Jahrtausende der Gehirnwäsche verinnerlichten angeblich weiblichen, soften “Werte” reduzieren zu lassen. Darauf sind heutige Pseudofeministinnen auch noch stolz – weibliche Tugenden wie aus der viktorianischen Zeit zu propagieren: Frauen denken anders als Männer, und das auch noch als Entschuldigung, wenn frau in MINT-Disziplinen schlechter abschneidet. Pfui Teufel – Computerkurse speziell für Frauen – denn wir sind ja behindert … Es steht uns eher an, uns völlig selbstverständlich zu präsentieren – und nicht in genetzwerkten Quotenbiotopen herumzudümpeln. Von …Innen, Quotenfrauen und ähnlichen Absurditäten wird frau nicht freier, es zeigt eher mehr Diskrimierung und Abhängigkeit vom Wohlwollen einer Männergesellschaft – haben wir das nötig ? So was ist Opium für Tussis. Die entsprechenden Kandidatinnen, von der Männerriege erwählt und gefördert, spotten dann auch jeder Beschreibung und erfüllen fast alle Klischees. So sind diese speziellen “Leitungs- und Führungspositionen” eher dazu geeignet, die geringe Befähigung der Frauen für solche Aufgaben vorzuführen, und die Gefahr einer realen Konkurrenz für die Männerwelt abzuwenden. Nehmt Euch lieber unsere historischen, kriegerischen Amazonenschwestern zum Vorbild als die harmoniesüchtige Supermutti mit zwei Selbstverwirklichungskindern*** im Vorstadtidyll und  Job dank zahlreicher Beziehungen. Dann müsst Ihr Euch auch nicht von Macho-Abschaum aus Gesellschaften mit eher archaischen Auffassungen von Gschlechterrollen begrapschen lassen.

Denn DAFÜR stehen Sonne und 5. Haus, das sie beherrscht: Selbstbewusstsein, das Streben nach Ganzheit und Erkenntnis der eigenen Bestimmung. Und das Recht, Letztere auch in der Gesellschaft in einen eigenen Lebensweg umzusetzen.

Wie sang die unsterbliche Marlene als “fesche Lola:

  • Dem hau ich in die Seiten und tret ihm uffs Pedal …
  • Wo sind Lulu und Lola geblieben … müssen sie bald Burka tragen?
  • Wir sollen immer noch unseren Animus-Anteil (Mars, Sonne) verdrängen und Opfer spielen, aber auch der wildere Aspekt der Anima (dunkle Mondin, kriegerische Venus) wird uns nicht mehr zugestanden.
  • In den Siebzigern hiess es noch selbstbewusst…”Wir erobern uns die Nacht zurück …” – und jetzt ?

Der solare und der Mars-Aspekt im Menschen, die gesamte Animus-Thematik wird von der weichgespülten Erziehung, die leider immer groteskere Züge annimmt, sehr stark geschwächt, das gilt mittlerweile auch für Männer. Interessanterweise stecken die Reichen und Mächtigen ihre männlichen Nachkommen immer noch in traditionelle Internate, wo dieser Verweichlichung kein Raum gegeben wird. Man weiss in diesen Kreisen sehr genau, ohne einen gewissen Druck (nicht Unterdrückung! ) und Herausforderungen  kann der Mensch auch keine eigene Souveränität und kein Selbstbewusstsein entwickeln. Denn die Fähigkeit  ein Nein” zu ertragen gehört auch zur Persönlichkeitsbildung, sie ermöglicht auch selbst  “Nein” zu sagen, und seine eigenen Entscheidungen zu treffen. Für das Gros des Kauf- und Wahlviehs ist die Weicheierei des Sozialtussi-Lehrkörpers durchaus gewollt: Ohnmächtige, widerstandsfreie, manipulierbare Masse, deren Lebensmaxime vom kindlich-oralen (Venus) Lustprinzip gelenkt wird, was will man mehr? Nur noch die Neu-Aristokratie darf sich des inneren Sonnenglanzes bemächtigen. Und liebe Sozialmäuschen, Menschen mit einem natürlichen Überhang an Marsprinzip bekommt man mit Euren Erziehungmethoden nicht gezähmt, aber deren potentielle Opfer macht Ihr damit vollends unfähig zur Gegenwehr.

Aber zurück zum Thema:

Das alchemistische Metall der Sonne ist das dauerhafte, zeitlose Gold, dessen Glanz nicht zerstörbar ist. Gold ist traditionell ein Symbol der Macht, des Ansehens und des Reichtums. Rituale im Zusammenhang mit der Sonne haben daher das Ziel, den eigenen Glanz zu verbessern, sie stehen für Erfolg, aber auch für Einfluss und nicht zuletzt für Heilung.

In der Naturmagie reichen dafür einfache Mittel:

Grüsst die Sonne bei Sonnenaufgang und Untergang, oder wählt die Mittagsstunde (high noon) für Euer Ritual. Visualisiert den wärmenden Sonnenschein oder nehmt die alten Götter-Archetypen zu Hilfe: Den strahlenden Apollon oder den lichten Balder, die gälische Sulis oder die japaische Amaterasu. Hier sind wir dann schon bei den härteren Aspekten: Lugh, Loki und die harsche Sommersonne des Helios – aber sie sind nötig, damit Feldfrüchte reifen und es eine Ernte geben kann. Solche bildhaften Vorstellungen helfen auch, die Sonne zu invozieren, wie bei der Mond-Anrufung – “Drawing down the sun …”  sozusagen.

  • Pflanzen: Kamille (Mond), Zimt, Zeder, Ingwer, Zitrus-Arten, Mistel, Pfingstrose (Mond), Rosmarin (Merkur), Safran, Sonnenblume, Hibiskus, Johanniskraut.
  • Farben: Gold, Gelb and Orange, weiss/Gelb für den Frühling, rot/gelb für den Sommer etc.
  • Räucherwerk: Copal, Weihrauch, Lorbeer, Bernstein ein Rezept gibt es hier.
  • Schmuck des Meditationsplatzes/Altars: Solare Blumen, im Winter helfen warme Farben der Tischdecke, Kissen und Kerzen – vieeele Kerzen, echte versteht sich, am besten aus Bienenwachs.
  • Nahrungsmittel: Honig, Baumsäfte, Orangen, goldene Früchte wie Aprikosen, Mais-Polenta, Avocado, Pflanzenöle.
  • Minerale: Diamant, Bernstein, Goldfluss.
  • Metall: Gold
  • Tiere: Löwen, sie jagen auch eher am Tag als andere Katzen, die eigentlich der Mondin zugeordnet sind – trotzdem lieben sie ALLE die Wärme der Sonne. Die Samtpfoten, ob gross oder klein, vereinen wie sonst wenig andere Arten auf harmonische Weise die Achsen Sonne/Uranus und Mond/Saturn in ihrem Wesen. Kolibris, die fliegenden leuchtenden Edelsteine, auch Schmetterlinge – beide Arten haben neben der luftigen auch noch eine solare Signatur. Der Hahn, in Afrika auch der Pavian und andere Tiere, die den Sonnenaufgang lautstark begrüssen.

Zur Zeit des Wassermanns am Eckfest der Wiederkehr des Lichts, Brigid, steht die Sonne zwar im Exil – aber lasst Euch nicht täuschen, sie bleibt Chef im Ring … egal ob äusserlich männlich oder weiblich ! Sie beherrscht den Zodiak. und verleiht ihm seinen Glanz.

Fall Fire ©scrano 2014

Fall Fire ©scrano 2014

***”Our Duty for the Party …” an diesen Satz aus Orwells’s dystopischen Roman” 1984″  muss ich immer denken, wenn von Politikern der übliche Demographie-Schwachsinn abgesondert wird. Diese hohlen Phrasen müssen ja auch wieder für den gegenwärtigen Migranten-Wahnsinn herhalten.

Genug geschumpfen, wie der Schwabe sagt, finden wir uns doch lieber etwas zur Stimmungsaufhellung nach dem düsteren Winter,  oder bei sommerlichem Dauerregen, wenn die Sonne nicht so recht hinter den grauen Wolken hervorkommen will:

Der Morgenkaffee (der Frohmacher schlechthin – Coffein) und ein kohlehydratreiches Frühstück – vergesst den GlyX – der macht bloss unglücklich. Wer es verträgt nimmt reichlich Mandeln und Kerne dazu – echte Magnesiumbomben und auch die ungesättigten Fettsäuren ihrer wertvollen Öle (auch eine Sonnensignatur)  sind gesund fürs Gehirn.

Eiweissreich isst man am besten zu Mittag … dann Fisch, der macht ausgeglichen und schlau. Gut würzen mit Chili, Ingwer etc. auch die Scharfmacher stimmen fröhlich. Safran, allein schon der Duft und die Farbe! Pasta mit Käse- nicht umsonst heisst sie Soulfood …

Nachtisch: Obst – Bananen, Pflaumen und die Ananas – frisch allerdings. ein wenig dunkle Schokolade als sinnliche Mousse. Alkohol ist ein Downer – also verzichten, solange man zum Blues neigt! Viel Wasser, Saft-Schorle oder Tee trinken – das Hirn braucht viel Flüssigkeit um ordentlich zu funktionieren. dann raus an die frische Luft und die Tageshelle, das reguliert den zirkadianen Rythmus (Schlaf-Wachphasen).

 

Posted by on Februar 19th, 2016 Kommentare deaktiviert

Anmerkungen zur Venus III – Mythologie

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Symbole der Venus:
Spirale aus Kupfer-Blättern mit Goldenen Schnitt.
Venus Gift ©scrano 2013

Die zypriotische Aphrodite, nach der Kastration des Uranus in einem letzten Schöpfungsakt durch Vermischung von Blut und Sperma des abgetrennten Phallus mit den Wassern des Okeanos (weibliches Urchaos) geboren. Betrachten wir das Uranos-Prinzip näher: Abstrakter Plan, Himmel, Schöpfungsdrang ohne irdische Verantwortung, keine Fürsorge/emotionale Bindung, Grenzenlosigkeit, Perfektions-Anspruch. Das bringt wieder die gefürchtete, destruktive Seite der Venus in Erinnerung: Aphrodite mit ihren Launen, Eros mit seinen Pfeilen, die Menschen ins Chaos stürzen –> Urteil des Paris, Trojanischer Krieg.

Oder die eifersüchtige Göttin, die in ihrem Perfektionsanspruch nichts neben sich duldet. Wen die Muse küsst, der muss auch leiden und sich der Venus ganz unterwerfen, sie duldet keine Rivalinnen. Künstler wissen ein Lied davon zu singen. Manche Venus-Typen sind so perfektionistisch in ihrer Weltsicht, dass daraus durchaus Extremismus entstehen kann. Was stört, muss weg, sei es die Warze auf der Nase oder vermeintliche Hässlichkeit in anderen Dingen. Man denke an Himmler (Sonne Waage, starker Uranus) oder Hitler (Sonne, Stier, starke aber verletzte Venus, starker Uranus), beide sowohl vom Venus-Prinzip, als auch vom Uranus geprägt. Es ist eher der Ausgleich, das “Zurechtrücken des Bildes”, der  gesucht wird, als die Harmonie. Harmonia, eine Tochter von Venus und Mars, entsteht erst durch die Integration der beiden Pole, Animus und Anima. Wobei Venus und Mars die Rohform des männlich/weibliche Pols darstellen, erst in Mond und Sonne finden Animus und Anima ihre erhöhte Form. Deshalb finde ich Crowleys (Sonne Waage!) Variante der Tarotkarte “Die Gerechtigkeit” als “Ausgleichung” stimmiger, genauso seine Zuordnung zur Nummer 8.

Geschichte:

Die babylonische Ischtar und ihr Tempeldienst → jedes Mädchen in Babylon musste vor ihrer Ehelichung im Tempel für sich feilbieten lassen, bot kein Mann für sie, war es eine Schande für sie und ihre Familie.  Eine treffliche Verbindung der Venusprinzipien: Geschäft, Eros und Ehe, die in alten? Zeiten auch eine Art Geschäft war. Ähnliche Tempelkulte werden für Aphrodite in ihren Heiligtümern in Paphos oder Aphrodisias überliefert.

Polaritäten:

  • Ausgleich, Diplomatie, Kompromiss in Haus VII gegenüber Kampf, Gewalt, Durchsetzung in I.
  • Eros in Haus II/Stier gegüber Thanatos in VIII/Skorpion.
  • Luft-Venus gegen Feuer-Mars.
  • Erd-Venus gegen Wasser-Mars(mit Pluto).

Die Erotik in sozialem Kontext zähmt den Mann (Ehe als zivilisierende Massnahme) → Mars und Venus, Gilgamesch Epos: Enkidu und Ishtar oder älter: Inanna und Enki.  I. und VII. Haus, Widder und Waage.

 
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Botticelli: Venus und Mars. Quelle: wikimedia Commons.

Im psychologischen Sinn müssen wie schon erwähnt, Anima (Venus,Mond) und Animus (Mars, Sonne) einander integrieren, dies wird auch in der Reise des Helden (Herkules, Gilgamesch und Zauberflöte) sichtbar → auch in der Heldenreise des Tarot !

Im spirituellen Sinn soll die Materie transzendiert werden: Achse II/VIII. Ein wesentlicher Kern der freimaurerischen Mysterien und von Mysterienkulten allgemein.  Auch in den hermetischen Werken, der spirituellen Alchemie wird dieses Prinzip  deutlich ausgedrückt.  Vor allem bei letzterer :  In der Vorstellung der Conjunctio, der Putrefactio und Albedo. Religiöse Praktiken z.B. “Sacred Sex” wie bei “Hieros Gamos” oder  im Tantra versuchen diese Transzendierung ebenfalls zu erreichen. Hier wird der venerische Bezug besonders deutlich, auch die Nähe zum Thanatos des 8. Hauses: Nicht umsonst heisst der Orgasmus im französischen: “Le petit mort”.

Schon im Judentum (nach dem Kulturschock der als skandalös empfundenen Tempelprostitution im babylonischen Exil), aber besonders im Christentum (Paulus, Augustinus – ein Skorpion!) wird Venus aus dem Wunsch-Frauenbild verdrängt: Das Begehren wird auf Minneliebe –> „Tannhäuser und Elizabeth von Thüringen“ und Grals-Suche gelenkt, und schliesslich durch den Marienkult sublimiert. Wobei hier nur der Mondanteil (Maria auf der Mondsichel) und der uranische Anteil (ein bisschen  sichtbar im Sternenkranz –> 8-zackige Sterne der Ishtar), zugelassen wird. Der  Sternenkranz stammt wahrscheinlich von einer entfernteren Verwandten der Ur-Venus, nämlich Astraia oder Astraea, der Sternenjungfrau. Diese besitzt selbst einen sehr interessanten Hintergrund. Nur soviel vorweggenommen: Sie hat eine Verbindung mit dem Waage-Prinzip. Dies wird deutlich in der schon angesprochenen Tarotkarte:”Die Gerechtigkeit”. Astraeas Hintergrundgeschichte zeigt auch warum die Nummer 8 für diese Karte eindeutig die bessere Wahl darstellt. Zu guter Letzt wird noch Eros, der flinke Liebes-Schütze zu den drallen Putten des Barock, die allerdings ihren venusischen Charakter kaum verbergen können.

Etwas von der Venus hat sich durch die gesamte Marianistik aber erhalten:  Die Rose, Sinnbild von Schönheit, Geheimnis und Verheissung. Letzteres muss aber durch das Marsprinzip erkauft werden: Sie besitzt rötliche! Dornen, die Blut fliessen lassen und  überwunden werden wollen. Einen ähnlichen Zusammenhang erkennt man auch im Märchen von Dornröschen. Das Blut ist das Blut der ersten Menarche, wenn das Kind zur Frau erwacht. Aber auch das der ersten Liebesnacht, das in alten Zeiten als Beweis des Ehevollzugs galt.

Die Signatur der Rose zeigt uns fünf Kelchblatter, das Pentagramm → auch der sündige Apfel der Bibel, ein Rosengewächs. Die Ur-Sündenfrucht Granatapfel hat auch eine Venus-Signatur, die roten Ballungen der Einzel-Früchte im Inneren der derben Schale erinnern an Eizellen, die rote Farbe an die Menstruation und das Lebensblut. Ihr Schatz liegt im Inneren verborgen, auch eine Analogie zu Pluto, dem Herrn der Unterwelt (nicht Teufel!!), der auch über Samen wacht die im Boden ruhen. Das verdeutlicht eine andere Geschichte, in die Venus verwickelt ist, die Ent(Ver)-Verführung der Persephone. Doch davon später beim Kapitel Pluto.

So blieb der armen Venus für lange Zeit nur noch die Rolle der Hure von Babylon (eigentlich: Harlot of Babylon, was Luder aus Babylon heisst, nicht der Sex ist das Problem der christlichen/jüdischen Patriarchen, sondern die Unabhängigkeit= Schamlosigkeit, Amoral). Damit teilt sie das Schicksal von Maria Magdalena, die von der Zeugin der Auferstehung und wichtigen Jüngerin zur Hure herabgewürdigt wurde.

Der Schatten der Venus in Schlüsselworten:

  • Eifersucht, Eitelkeit, Oberflächlichkeit, Narzismus (zusammen mit Sonne/Löwe, ihren Zusammenhang mit dem fünften Haus habe ich schon in Teil I besprochen). Nachlässigkeit, Gleichgültigkeit, Entscheidungsfaulheit, Eskapismus.
  • Perfektionismus, Gerechtigkeitfimmel, Paragraphenreiterei (nein nicht die arme, gescholtene Jungfrau ist hier Spitzenreiter), Entscheidungsunfähigkeit.
  • Genuss-Sucht, Völlerei, Sex-Sucht,Dekadenz, Manierismus
  • Sex-Industrie, mit Neptun, ihrer höheren, kollektiven Form : Hollywoods Glamour und Traumfabrik.
  • In der Familie: Tochter als Rivalin der Mutter, Schneewittchen-Syndrom, Elektra-Komplex.

Problematische Venus:

  • Venus-Jupiter: konjunkt, Quadrat, bei schlecht gestellter Venus.
  • Venus im Wassermann
  • Venus im Exil/Fall
  • Venus-Uranus: konjunkt, Quadrat, Opposition
  • Venus-Neptun: konjunkt, Quadrat, Opposition
  • Venus-Pluto: konjunkt, Quadrat, Opposition
  • Venus-Saturn: Quadrat, Opposition
  • Venus in Haus 8,12

Retrograde Venus: sehr exzentrisches Geschmacksempfinden, große Eigenwilligkeit, andere Beziehungsideale, Entscheidung für ein Single-Leben, fühlen sich ungeliebt, Sozialphobie, seltsame Vorlieben: „kinky sex“. Wenn sehr schlecht gestellt: Soziopathie.

05 Watteau - L'indifferente

Antoine Watteau: L’Indifferente

 
Beispiele für ein starkes Venus Prinzip:
  • Antoine Watteau, Maler des Rokokko, Sonne Waage, starkes 2. Haus.
  • –> L’Indifferente: Der Unentschiedene, nicht unbedingt der Gleichgültige, wie es oft bezeichnet wird. Ein Waage-Venus typisches Bild.
  • Heinrich VIII: Sonne Krebs, Venus eleviert am MC im Stier.
  • Aleister Crowley: Sonne + Venus Waage.
  • Ditta van Teese: Sonne +  Stellium Waage, Venus im 5. Haus.
  • Brigitte Bardot: Sonne  + MC Waage, Stellium.
  • Mahatma Gandhi: Sonne + ASC Waage, starkes 7. und 2. Haus.
  • Silvio Berlusconi: Sonne Waage, schlecht gestellte Venus im 2. Haus.
  • Oscar Wilde: Sonne, Venus Waage, starkes 7. Haus.
  • Vladimir Putin: Sonne + ASC Waage, starkes 2.Haus. 
 
 Quelle Watteau: http://www.zeno.org – Contumax GmbH & Co. KG
 
Teil I: Aus den Urwassern entstiegen.
Teil II: Keywords und Korrespondenzen 

 

Posted by on November 21st, 2014 Kommentare deaktiviert