Posts Tagged ‘Fraktalkunst’

 

Mehr als 450.000 Besucher – Herzlichen Dank an all unsere Leser!

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Danke, auch von den vierbeinigen Co-Autoren Ginger und Jamilla!
Ginger ©scrano 2013

 

Ein Fall von Mengeritis …? ©scrano 2016

Ein Fall von Mengeritis …? ©scrano 2016

Mind Gears ©scrano 2015

Mind Gears ©scrano 2015

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Bilanz nach etwas mehr als zwei Jahren – mehr als 450.000 Besucher des Hermetik-Blogs und Leser unserer Artikel!

Vielen Dank für Euer dauerhaftes Interesse.

Als Dankeschön gibt es  das 3D-Render

“Ein Fall von Mengeritis… (Alien Energy Source)” oder “Artefakt aus Atlantis”

und für Pastellfreunde “Mind Gears”  als Download frei zum persönlichen Gebrauch.

Wer sie grösser ausdrucken (persönlicher Gebrauch)  möchte:

Bei Anfrage via email an Ambrosia, sende ich Euch eine Bild-Datei (jpg) in Auflösung 200 dpi.

Seid also weiterhin achtsam auf Euch und Eure Mitwelt!

Bleibt uns treu, wir versuchen ständig unser Bestes zu geben.

Blesssed Be!

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*** Und kommentiert auch – feedback verbessert unsere Arbeit und gibt Euch die Möglichkeit Fragen zu stellen.

Teddy & gate animations: sevenoaks art.

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Ein rätselhafter Fund …?
Artefakt aus Atlantis ©scrano 2015

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Ich bin die Senior-Autorin: Meine Beiträge findet Ihr unter Jamilla sagt: …
Birman Wisdom ©abrasax 2017

 

Fraktalbilder meiner Galerien, wie alle meine Original-Illustrationen als Poster ab DIN A3 oder gerahmter Kunstdruck erhältlich. Preise Poster ab 9.00€, Kunstdrucke je nach Printmedium und Rahmen auf Anfrage. Poster werden in Papprolle verschickt, Versand 2.90€. Rückgabe der unbeschädigten Ware in Originalverpackung innerhalb von 14 Tagen möglich. Selbstabholung für Kunden im Raum Stuttgart/Esslingen/Göppingen empfohlen.

Posted by on Januar 14th, 2017 1 Comment

Wintermythen: Boreas, der listige Nordwind

Nordwind

Nordwind, der Unruhestifter bringt Dinge ins Rollen.
Boreas nach Waterhouse ©scrano 2013

…. aus dem Film “Chocolat.”

Ein Mandala mit Elementen des Gemäldes: “Boreas” von J.W.Waterhouse. Dargestellt ist die Nymphe Oreithyia, wie sie von Boreas, dem Nordwind entführt wird. Ein Motiv, das auch Gegenstand  von vielen schmückenden Bildszenen auf attischen Vasen ist.

Boreas (gr. Βορέας Boréas „der Nördliche“) stellte in der griechischen Mythologie die Personifikation des winterlichen Nordwinds dar. Er war der Sohn des Titanen Astraios und der Göttin Eos und wurde zusammen mit seinen Brüdern Euros (Ostwind), Notos (Südwind) und Zephyros (Westwind) verehrt. Er galt als rauer, unberechenbarer Geselle. Der Herr der  plötzlichen Ereignisse und Veränderungen. Darin gleicht er dem astrologischen Uranus.

Die Verehrung der vier Winde ist typisch für die Reiternomaden der Steppe und Seefahrervölker. Boreas raubte die Nymphe Oreithyia, Tochter des Erechtheus, eines mythischen Königs von Attika. Als die Nymphe am Ufer des Ilisos tanzte, hüllte er sie in eine Wolke und entschwebte mit ihr durch die Lüfte in seine Heimat Thrakien. Die Griechen nahmen an, dass Boreas dort lebte, weil er in diesem Landstrich gleichermaßen verehrt wurde. Herodot und Plinius beschreiben beide das  mythische Land Hyperborea („jenseits des Nordwinds“), in dem die Menschen bis ins hohe Alter in vollständigem Glück leben. Man glaubte, im Winter würde der Sonnengott Apollon sich dorthin zurückziehen, um erneut Kräfte zu sammeln. Eine eher unglückliche Rolle spielte Hyperborea in der Vorstellung der Nazis, die darin das sagenhafte Herkunftsland einer uralten Superrasse, der Arier, vermuteten. Die stammen aber nun mal aus dem Grenzgebiet zwischen Indien und Persien. Den falschen und pseudohistorischen Bezug zwischen Ariern und Hyperborea schuf H.P.Blavatsky mit ihrer Theorie von den sieben Wurzelrassen, die aber eher metaphorisch und mythologisch als wörtlich zu verstehen ist. Eine humorvollere Betrachtung des Nordwinds liefert folgendes Gedicht:

 

Boreas und Alekto

Als einst Fürst Boreas, der Popanz der Natur
Auf einen Staatsbesuch zum Vetter Pluto fuhr,
Verdarb sein freier Hauch Alekten
Von ungefähr die hydrische Frisur.
Das war ein Lärm! Die falben Schlangen blökten,
Mit grässlichem Gezisch den armen Windgott an.
Verzeihen Sie, Madam, rief er, was ich getan,
War ein Versehn. Mit höllevollem Blicke
Speit ihm die Furie standsmäßig ins Gesicht;
Allein ihr Speichel traf ihn nicht.
Er spritzte wie ein Tau auf ihr Gesicht zurücke,
Und gab ihm schnell die schwarzgesprengte Haut,
Vor welcher selbst dem Orkus graut.

Gottlieb Konrad Pfeffel

Die hier genannte Alekto ist eine der drei Erinnyen oder Furien: Megara, Tisiphone, Alekto. Diese enstanden bei der Entmannung des Uranos aus seinem Blut. Der listige, unstete Nordwind spielt auch eine Rolle in der romantischen Komödie “Chocolat” mit Johnny Depp und Juliette Binoche. In diesem Film-Märchen, das von den beiden Archetypen, Uranus und Pluto (der Vetter aus dem Spottgedicht) geprägt wird, ist er die Verkörperung der Uranus-oder Wassermann-typischen Rastlosigkeit. Der Nordwind oder Uranus bringt die äusseren Umbrüche und das Verlangen nach stetiger Neuerung, Pluto die inneren, auch schmerzlichen Transformationen, denen die Charaktere unterworfen sind. Erst Letztere sind entscheidend für eine Reifung und ein sinnerfülltes Leben, ohne ständigen Zwang zum fluchtartigen Aufbruch zu neuen, vermeintlich besseren Ufern. Auch dass der Nordwind mit der schamanischen Urgrossmutter der Protagonistin in Verbindung steht ist interessant: Die Himmelsrichtung Norden wird in der Elementarmagie mit der Welt der Ahnengeister und der Mutter Erde, den Planeten Pluto und Saturn assoziiert. Saturn gilt in der klassischen Astrologie als der Gegenpol zum solaren Prinzip des Ego, in der modernen Auffassung unter Einbeziehung der Trans-Saturnier ist dies wiederum Uranus.

 

 

Posted by on Januar 14th, 2017 Kommentare deaktiviert

Winterfreuden: Polar-Sonne und Jodeln

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Suomi: Arktische Sonne, eingefangen in Bernsteintränen.
©scrano 2014

  • Der Joik (nordsamisch juoigan; Zeitwort: joiken, nordsam. juoigat) ist ein mit dem Jodler verwandter, eintönig-gutturaler Gesang der Samen, bei dem die Musik wichtiger ist als die Worte. Die Samen (Ureinwohner Lapplands) besingen damit Menschen, Tiere und Naturphänomene. Der Joik ist traditionell ein integraler Bestandteil ihrer Kultur, der weniger der Unterhaltung, als vielmehr der Möglichkeit dient, sich dem Besungenen näher zu fühlen.
  • Zur Zeit der samischen Religion wurde der Joik sowohl von den Schamanen als ritueller Gesang, als auch profan von allen Sámi verwendet.
  • Der Joik wird von Männern wie Frauen gepflegt und enthält gesungenen Text oder bedeutungslose Silben. Er war früher die einzige traditionelle Musikform der Samen und bestand aus einem Sologesang ohne instrumentale Begleitung. Das hauptsächliche Melodieinstrument war das Rohrblattinstrument fadno, während der Schamane für seine Sitzungen die Schamanentrommel verwendete. Beide dienten gelegentlich als Begleitung des Joik.
  • Quelle wikipedia: “Joik”.

Als aus der bayrischen Tradition stammend, interessiere ich mich natürlich auch für die “Verwandtschaft” des Jodelns mit ähnlicher Musik aus anderen Kulturen. Fündig wird man neben den Sami auch bei den Mongolen (Obertongesang) – da fragt man sich wie diese Ähnlichkeiten zustande kommen. Vor allem, da auch die aus Zentral-Asien stammende Maultrommel bei allen drei Volksgruppen auftaucht.

Bajuwaren – ein umstrittener Name, gab es diesen Volkstamm wirklich- ich meine nein. Im gymnasialen Geschichtsunterricht lernten wir “Bojos et Awares” also keltische Bojer aus dem böhmischen Raum und Awaren – ein finno-ugrisches Volk aus dem Gebiet der unteren Donau sollen die Urväter gewesen sein. Die joikenden Sami stammen auch aus der finno-ugrischen Sprachgemeinschaft … Und die Mongolen? Naja, Berührung hatte man genug mit Altai-Völkern: Im arktischen Raum lebten die Samojeden, die den ursprünglichen Waldbauern erst die Rentierzucht beibrachten – Sami – Samojeden? Und bei uns trieb sich am Ende des Römischen Imperiums Attila herum, auch Timur Lenk’s Heerscharen waren im frühen Mittelalter öfters mal in Ostbayern zu Gast. Da könnte es durchaus zu kulturellem Austausch gekommen sein, da auch Ansiedlungen wandermüder Hunnen z.B. bekannt sind.  Aber auch schon früher: Die Bojer waren, wie alle Kelten auch einmal am Schwarzen Meer zuhause, wo sie mit den Skythen zusammen einen Lebensraum teilten. Letztere hatten aber definitiv Berührung mit Altai-Völkern. Und die Germanen: Nix da, in Bayern sind die “Preissn” erst eine Spätzutat – Markomannen und Franken kamen erst gegen Ende der Völkerwanderung. Jodeln die etwa? Können die Schuhplatteln – auch ein keltisches Erbe? Höchstens wenn sie sich den Zeh verstauchen … Vom Fingerhakeln, Wettsägen und Steinwuchten mal ganz abgesehen – Highland Games – anyone? Auch der Bayer zeigt Bein in der Tracht, ganz wie der Schotte – man hat ja schliesslich Wadeln und keine Storchen-Haxn.

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Northern Lights -
Kaltes Feuer der Polarlichter ersetzt das solare Feuer im arktischen Winter.
©scrano 2015

 

Posted by on Januar 14th, 2017 2 Comments

Neu 2018: Goth & Steampunk Poster & Karten

The Living Daylights ©scrano 2014

The Living Daylights ©scrano 2014, model:oldhippieart

Für Kalender: Freie Auswahl von 13  Blättern aus der Galerie. Bitte das Deckblatt extra benennen. Für kleine Texte ist Platz, bitte nachfragen. Formate: DIN A4, A3, A2 quer mit Metallspirale. Professioneller Qualitätsfotodruck.

Preis: ab 14 € für Kalender, 9 € Poster, Kartenset (5 Stück) bitte nachfragen.

Alle Anfragen bei Ambrosia per email. Achtung: Es gibt immer nur eine Kleinserie < 20 Stück.

Thanks to

Fraktale, Fotos und Digital Art: ©scrano, abrasax, beast666

 

 

Posted by on Januar 13th, 2017 Kommentare deaktiviert

Schnell noch zugreifen: Eine Auswahl unserer Kalender gibt es jetzt bei ebay reduziert!

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Plutonian Rhapsody ©scrano 2014

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Karma Chess ©scrano 2016

Mind Gears ©scrano 2015

Mind Gears ©scrano 2015

Limitiert auf 50 Stück, bei Wandbildern. Auf Wunsch mit Rahmen und Passepartout.

Abmessungen: A3 bis A1. Versand in Papprolle. Preise bei  ebay oder direkt per email, besonders bei Rahmungs-Wünschen.

Hier sind unsere Kalender zu finden, demnächst auch noch bei Dawanda!

ebooks sind auch bereits  in Arbeit: Schwerpunkt – Jahreszeiten. Näheres dazu Ende Dezember/Anfang Januar.

 

Posted by on Januar 13th, 2017 Kommentare deaktiviert

Neu: Kalender 2018 – zauberhafte Mandalas

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Mandalas 2017

Alle Kalendermotive sind auch als einzelne Bilder erhältlich.

Alle Mandala & Kaleidoskope: ©scrano.

Freie Auswahl von 13  Blättern aus der Galerie. Bitte das Deckblatt extra benennen. Für kleine Texte ist Platz, bitte nachfragen. Formate: DIN 20×20, 30×30, 40×30 cm Quadrat mit Metallspirale. Professioneller Qualitätsfotodruck >200 dpi, im Gegensatz zu den Überichten mit nur 72dpi.

Preis: ab 14 €, Poster ab 9€. Individueller Jahreskreis-Almanach bitte nachfragen.

Alle Anfragen bei Ambrosia per email.

Posted by on Januar 12th, 2017 Kommentare deaktiviert

Das Erdelement: Stabilität, Fruchtbarkeit, Realitätssinn

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Fruchtbar grünes Erdelement: Kessel oder Füllhorn der Mutter Erde.
Cornucopia ©scrano 2013

Korrespondenzen des Erd-Elementes:

Zodiak:

  • Jungfrau: mutabel – Merkur in seinem Nachthaus, Vesta
  • Steinbock: kardinal – Saturn in seinem Nachthaus
  • Stier: fix – Venus Pandemos

Tarot: Pentakel, Münzen

  • Yin: Königin, mutabel
  • Yang: König, fix
  • Page, Ritter, kardinal

Farben:

  • Grün, rostrot, ocker, braun, grau, schwarz

Alchemie:

  • EarthNach unten zeigendes Dreieck mit Querbalken

Elemental:

Tage:

  • Samstag – Saturn

Pflanzen:

  • Getreide (Merkur), Wurzelgemüse (Venus), Immergrüne (Saturn), Nadelbäume (Saturn)

Signatur:

Wenig Blüten, unscheinbare Blüten, ledrige Blätter, knorrig, kriechend- oft mit Rhizom, starke Wurzelbildung, mineralstoffhaltig, kieselsäurehaltig, Gerbstoffe, Bitterstoffe, Stärkebildung, wenig Zucker oder Saft. Erdiger Duft. Pflanzen der arktischen Regionen. Kältevertäglich.

Öle:

  • Patchouli (Venus, Pluto)
  • Vetiver, (Venus, Pluto)
  • Kalmus, (Saturn, Sonne, Mond)
  • Tonka, (Venus, Mars)
  • Myrrhe (Saturn, Mond)
  • Iriswurzel, (Saturn, Mond)
  • Zypresse, (Saturn, Sonne)
  • Sandelholz (Venus, Mars)
  • Eichenmoos,
  • Karotte

Tiere:

  • Auf vier Beinen laufende Tiere, vor allem Weidetiere, Reptilien, Höhlen- oder Baubewohner wie Murmeltiere, Dachse. Tiere der Felsenregionen.

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Der Erde,  zu der die Yin Variante “Ruhe und Empfängnis” passt ist in jedem Elementesystem die Fruchtbarkeit von Pflanzen und Tieren, aber auch des Menschen zugeordnet. Daher wird es auch in erster Linie von Saturn und Venus regiert, dem Winter- und Frühlingsapekt der bäuerlichen Kulte. Den Erdzeichen haftet vor allem die Neigung zur realen, physischen Manifestation der Dinge an an, sogar der Merkur-beherrschten Jungfrau. Diese repräsentierte aber in antiken Vorstellungen  Asträa, die Sternenjungfrau. Deren Symbol war die Kornähre. Als Zeichen der Aussaat und Ernte (heliakischer Aufgang bzw. Untergang zu diesen Jahreszeiten) war Virgo/Asträa auch mit den Mysterien der erdhaften Muttergöttin Demeter verbunden. Allen drei Erdzeichen ist eine wert-konservative Einstellung zueigen. Das Erdzeichentrigon repräsentiert: Wachstum der Vegetation (Stier) Ernte (Jungfrau) Winterruhe (Steinbock).

Zustandsformen der Elemente im Erd-Trigon:

  • Steinbock: kardinal, aufstrebende Berggipfel, Felsen
  • Stier: fix, weite Ebenen, Ackerland
  • Jungfrau: mutabel, vom Wind bewegtes Grasland, Getreidefelder.
Elemente-Rad, modern/psychologisch interpretiert.©scrano 2016

Elemente-Rad, modern/psychologisch interpretiert.
©scrano 2016

Die Element-Typisierung hatte auch Einfluss auf die Humoralpathologie der Antike: Vier Körpersäfte – Blut/Schleim und schwarze/gelbe Galle zirkulieren frei und unbehindert, solange der Mensch in Homöostase (Gleichgewicht) befindlich ist. Diese “Säfte”, wobei der Begriff nicht unbedingt wörtlich zu nehmen ist, werden dann vier Temperamenten zugeordnet – Sanguiniker/Blut, Phlegmatiker/Schleim, Choleriker/gelbe Galle und Melancholiker/schwarze Galle. Mit der Temperament-Lehre als eher geistigem Konzept experimentierte auch Hans Eysenk, ein bekannter Psychologe, der sich mit der Erforschung von  Persönlichkeitsstrukturen beschäftigte,

Neben der psychologischen Zuordnung kann man auch eine physikalische Interpretation finden: Natürlich war eintsprechend der Denkweise der alten Griechen das Wort Element nicht im chemischen Sinne eines Periodensystems gemeint. Im antiken Griechenland war man mehr auf umfassendere Prinzipien im Sinne der idealen Formen Platos interessiert. Also wären demzufolge eher Zustandsbeschreibungen mit den Elementen gleichzusetzen: Fest-Erde, flüssig-Wasser, gasförmig-Luft, Plasma – Feuer.

Posted by on Januar 12th, 2017 Kommentare deaktiviert

Neu: Kalender 2018 – fraktale Welten

Mardi Gras ©scrano

Mardi Gras ©scrano

Alle Kalendermotive ©scrano, sie sind auch als einzelne Bilder erhältlich.

Freie Auswahl von 13  Blättern aus der Galerie. Bitte das Deckblatt extra benennen. Für kleine Texte ist Platz, bitte nachfragen. Formate: DIN A4, A3, A2 quer mit Metallspirale. Professioneller Qualitätsfotodruck.

Preis: ab 14 €, Poster ab 9€. Individueller Geburtstags-Almanach bitte nachfragen.

Alle Anfragen bei Ambrosia per email.

Posted by on Januar 11th, 2017 Kommentare deaktiviert

Fest der Liebe … 2016

Ein Weihnachtsgruss mit einem Zitat aus einem Song-Text von John Lennon:

©Fraktal Graphik Scrano 2014.
Text: ©John Lennon, ©Winter background: ashensorrow.

John Lennons Song Christmas drückt wohl immer mehr die Gefühle aus, die einen beschleichen, wenn man um die Weihnachtszeit herum den Begriff “Fest der Liebe ” hört, und dann dazu das Kontrastprogramm der täglichen Nachrichten vernimmt. Sein Text stammt aus den frühen Achtzigern der letzten Jahrhunderts – seither ist wohl alles nicht wirklich besser geworden: Die soziale Kälte und das Säbelgerassel, auch die Verletzung der Menschenrechte, welche John Lennon anprangert, haben zugenommen. Man denke nur an die letzten Veröffentlichungen über CIA Foltermethoden, welche von der Obrigkeit einer angeblich demokratischen Nation nicht nur gebilligt, sondern sogar angeordnet wurden. Deshalb kann man den Folterern jetzt rechtlich gar nicht zu Leibe rücken. Nur auf Befehl – für uns Deutsche stellt sich da ein flaues Gefühl im Magen ein … hoffentlich! Zusätzlich noch Lügen, Verunsicherung oder Verschweigen von Tatsachen, teilweise von Regierungsseite verordnet oder der Propagandaschau der öffentlich rechtlichen Sender in vorrauseilendem Gehorsam selbst zensiert. Der jeglicher Beschreibung spottende Wahlkampf in den USA – und selbst jetzt wird noch von allen Seiten mit Dreck geworfen. Trump ist ein grosses Fragezeichen, aber Hillary Clinton eine Person, die den einzig vernünftigen Kandidaten Bernie Sanders mit üblen Tricks aus dem Rennen geworfen hat. Wohl bekomm’s – das habe ich ihr da gewünscht. Und Obama – der Friedensvorrausnobelpreisträger: Er drohte einem verbündeten Land, den Briten mit Sanktionen wegen des Brexit, verursachte den neuen kalten Krieg und den arabischen Pseudofrühling – samt Syrienkrieg. Soviel Scheisse hat ja nicht einmal Bush jr. zustandegebracht! Jetzt kochen beide voller Hass vor sich hin – kein schöner Anblick, er lässt interessante Rückschlüsse auf ihr wahres Ich zu. Beide wollten uns TTIP aufdrücken und hatten ein bis zwei Beine im Unrechtsstaat Saudi-Arabien. Israel liessen sie betont links liegen, vielleicht auch wegen zukünftiger Geschäfte mit dem Iran.

Apropos Naher Osten, da finden wir uns in einem Sumpf aus religös motivierter Brutaliät – der grössten aller Irrtümer, deren sich ein Mensch befleissigen kann. Gewalt und die Vorstellung eines allbarmherzigen Gottes: Unüberwindbare Gegensätze! Man raubt anderen vielleicht aus einem Gefühl der Selbstgerechtigkeit das Leben, der Mörder selbst verliert dabei aber seine Seele. Wer sich selbst erhöht, soll erniedrigt werden: Eine schlimmere Überheblichkeit, als selbstherrlich über Leben und Tod von anderen Lebewesen zu entscheiden, gibt es wohl nicht. Dazu die Flüchtlingsströme, die diesen Wahnsinn auf einem menschlichen Fleissband bis ins Herz Europas getragen haben  – eine neue Finsternis. Hier sollen wir die Schachspiel-Kollateralschäden der Grossmächte ausbaden. Leider muss man hier mittlerweile von naivem Gutmenschentum absehen: Nicht alles was sich Flüchtling nennt, ist auch einer, die meisten kommen, weil es eine Gelegenheit gibt, ihrer Armut zu entkommen. Aber wir haben hier auch bereits genug Menschen, die unterhalb der Armutsgrenz leben. Solange hier Rentner ihr Essen aus Mülltonnen suchen müssen, haben wir nichts zu verschenken – ausser an die wirklich Gefährdeten. Aber sich für no-go Areas und Sozialrentner zu engagieren ist nicht so profilwirksam, wie sich mit niedlichen braunen Babies ablichten zu lassen. Allerdings werden diese auch einmal erwachsen – und wo sind dann Jobs und Integration? Es ist wie beim Welpen unterm Weihnachtsbaum – ist einmal ein Hund draus geworden, setzen wir ihn aus, wenn es in die Ferien geht. So geschehen beim privaten Sozialprojekt einer Flüchtlingsversteherin in Köln, die pikanterweise auch noch zum Dunstkreis von “eine Armlänge” Bürgermeisterin Reker gehört. Das nenne ich echtes Pharisäertum!  Nur, diese Menschen werden sich wehren, auch mit Gewalt und radikaler Religionsauslegung. Sie sind nicht in unserer Kultur sozialisiert oder so duldsam wie unsere eigene Bevölkerung, das sollten Obergrenzenverneiner der Völkerwanderung einmal bedenken. Auch werden ausländische Mitbürger, die schon jahrelang, manche bereits in zweiter oder sogar dritter Generation hier leben, vermehrt auf Ablehnung stossen. Ein Klima des Mistrauens entsteht, nur weil hier ohne Mass und Ziel gehandelt wird. Radikale Rattenfänger werden hocherfreut sein, bei den Islamisten genauso wie bei den Rechten.

Dann die Klima(kteriums)-Konferenz: Nichts Neues, ausser Geschwätz. Selbst der Papst spricht schon von Lemmingen und Selbstmord … tja Papa Franzl: Kein schönes Erbe dass Dir Hardliner-Bene und Vermehrungs-JeanPaul II hinterlassen haben!

Aber die Hoffnung stirbt bekanntlich ja zuletzt, dafür hat Zeus mit seiner Büchse der Pandora ja gesorgt, als letztes der unseligen Geschenke blieb sie uns erhalten, schlummernd sozusagen, während all die anderen Plagen auf uns losgelassen wurden. Nicht wegen UNGEHORSAM, sondern wegen Hybris!

Versuchen wir daher, wie John Lennon, diesen letzten Funken zu einem wärmendem Feuer zu entfachen:

Ein besinnliches und erholsames Weihnachtsfest! 

wünschen Euch

die Autoren.

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Posted by on Dezember 23rd, 2016 1 Comment

Solar Fire: Räucher-Ritual zur Wintersonnenwende

Sonnenfeuer - Winterglanz

Sonnenfeuer – Corona
©scrano 2015

Prolog im Himmel, Goethe: Faust I

Die Sonne tönt nach alter Weise
In Brudersphären Wettgesang,
Und ihre vorgeschriebne Reise
Vollendet sie mit Donnergang.

Ihr Anblick gibt den Engeln Stärke,
Wenn keiner sie ergründen mag;
Die unbegreiflich hohen Werke
Sind herrlich wie am ersten Tag.

Flammenfraktal im Wortsinn, das die Sonne mit der brüllenden Kraft ihrer Magnetosphäre darstellt. Ohne Sonne kein Leben, daher sehnen wir uns nach der langen winterlichen Dunkelheit instinktiv nach ihr.

Ein bisschen Sonne ins Haus holt uns jetzt eine Räucherung beim warmen Licht echter Bienenwachskerzen. Die Biene vereint lunare*** und solare Elemente in echter Harmonie. Sie schenkt uns das Wachs mit seiner Heilwirkung und dem Licht, das es uns als Material für Kerzen spendet.  Das regelmässige Sechseck der Wabe: Ein Sonnensymbol, wie das Zentrum des Hexagramms, dem sechs-Stern, der das klassische Sonnensystem der Alchemie darstellt. Und erst der Inhalt: Der Honig in seiner goldenen Pracht wirkt schon wie eingefangener, flüssiger  Sonnenschein, darin gleicht er dem Bernstein, ebenfalls ein solares Naturprodukt, das vom Harz schon längst fossilierter Nadelwälder stammt. In diesem ebenfalls goldenen klebrigen Saft steckt die Essenz der Bäume, die einen sehr effektiven, lebendigen Speicher der Sonnenenergie darstellen.

  • Daher gehört der Bernstein zu einer solaren Räuchermischung hinzu, ebenso der Weihrauch, auch ein Harz.
  • Dazu kommen Rosmarin und Zeder, Zitrusschalen, Calendulablüten, Gewürznelken, Zimt und Calmuswurzel, welche als belebend und erwärmend gelten. Auch der Ingwer zählt zu den solaren Mitteln, aber eher als Süssigkeit oder im Tee. Der Rauch ist unangenehm scharf, da zeigt sich Mars. Daher eignet sich Ingwer, wie auch das ebenfalls solar-marsische Johanniskraut eher für Rituale im Freien, bei denen der Winter ausgetrieben werden soll.
  • Pflanzen mit einer Sonnen- Signatur besitzen häufig fette Öle, z.B. Sonnenblume oder  Lorbeer, der Sonnenpflanze der alten Griechen: Wahrzeichen des Apollon. Lorbeerblätter kann man auch verräuchern, zusammen mit Weihrauch, Fichtenharz  und Wacholderbeeren, die marsisch-abwehrend wirken. Eine Vielzahl an solaren Gewächsen sind auch Herzmittel, wobei sie verstärkt tonisierend wirken: Korrespondenz zum Zeichen des Löwen und den Eigenschaften des 5. Hauses.

Die Sonne steht in unser aller Zentrum, ihre Symbolik sollte daher verbinden und nicht trennen: Mit einem solaren Räucher-Ritual kann man alle Aspekte des Mittwinterfestes, der Zeit der Wintersonnenwende recht gut vereinen. Die alte naturreligiöse Tradition nördlich der Alpen und die römisch-christliche Feier des Jesus-Kindes als Licht der Welt, Sol Invictus. Religion heisst nicht umsonst Rückverbindung. Allerdings sollte hier den positiv spirituellen Elementen von Licht und Wärme gehuldigt werden, und nicht den verknöcherten Dogmen. Die braucht keiner. Die lässt man am Besten von den Perchten der ebenfalls am Sonnwendstag, dem 21. Dezember , beginnenden Raunächte verscheuchen.

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©kmygraphic
 
**Lunares Element des Bienenvolkes ist ihre Gesellschaftsform als matriarchales Kollektiv, daher ist auch der saturnische (Struktur, Gegenpol des Mondes) und der neptunische (Aufgabe der Individualität, Gegenpol des Merkur- fliegende Geschöpfe) Archetyp vertreten. Wie bei den Borg, die allerdings mit ihrem kriegerischen Expansionsdrang eher den Ameisen gleichen, bei denen das Mars-Element ebenfalls mehr in den Vordergrund tritt. Die Biene hat zwar einen marsischen Stachel, stirbt aber wenn sie ihn einsetzt, ein allerletztes Mittel also. Bienen besitzen marsische und  venerische Züge, da sie Blüten befruchten.  Pollen=Mars, Frucht=Venus.
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Bernsteingold: Fraktales Weihnachtsbäumchen -
Fichtenharz ist ein beliebtes Räuchermittel – Sonne/Uranus, Mars/Venus.

 

Posted by on Dezember 20th, 2016 2 Comments